Berliner Fresse

GoBento – kein japanisches Restaurant

Essen in Berlin by immer-hungrig am 15. März 2015

Vorab ein Fazit: Im GoBento kommen richtige Leckereien auf den Tisch. Es ist ähnlich wie im Menü-Restaurant. Der Chef entscheidet, was auf den Tisch kommt. Allerdings, für ein Restaurant fehlt es hier und da. Als Imbiss würde ich diesen Ort aber auch nicht bezeichnen. So oder so – wem die nachfolgenden 4 Punkte egal sind, dem kann ich das GoBento trotzdem absolut empfehlen.

Du hast keinen Zeitdruck.
Du bist experimentierfreudig.
Du hast keine Platzangst.
Du willst nicht schick Essen gehen.

Auf der Suche nach einer Lokation sind wir auf das GoBento gestossen. Eine kurze Recherche bei den üblichen Empfehlungsseiten und Blogs bestärkte uns in der Wahl. Den ersten Tipp, unbedingt zu reservieren, befolgten wir selbstverständlich. Der zweite Tipp, sich selber was zum Trinken mitzubringen, löste schon Verwunderung aus. Allerdings erlebt man in Berlin viele gewollte und ungewollte Merkwürdigkeiten. Also selber im Späti an der Ecke das Getränk gekauft (dazu später mehr) und rein in die gute Stube. (weiterlesen…)

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L’Ami Fritz – Der perfekte Mittagstisch

Essen in Berlin by OrgaQueen am 27. Januar 2015

Der kleine Deutsch-Franzose liegt versteckt im Scheunenviertel, auf der Tangente zwischen adidas Originals Münzstraße und Good Morning Vietnam Linienstraße. Das Bistro hat ausschließlich tagsüber geöffnet und ist seit Jahren mein Lunch-Favorit. Hier gibt es das beste Boeuf Bourguignon (zu deutsch: Gulasch mit Riesenfleischstücken, die von selbst zerfallen). Hausgemachte Spätzle, Maultaschen und Quiche gehören zum Standardsortiment. Ein bis zwei Gerichte wechseln täglich. Es sind immer ausreichend vegetarische Essen im Angebot (z.B. Mangoldgratin, gratinierter Ziegenkäse mit selbstgemachtem Pfirsichchutney, Käsespätzle, Fenchelgratin, usw.). Die Zutaten kommen aus der Region, es wird saisonal gekocht und die Rezeptur kann schon mal brandenburgisch oder pfälzisch sein. Die Preise liegen zwischen 3,80 € für eine große Portion Suppe und 7,50 € für ein Rinder Boeuf mit viel Salat und Stampf. Neben dem kulinarischen Festakt erfährt jeder Gast echte, ehrliche Gastfreundschaft. Ich wurde hier noch nie enttäuscht – weder vom Essen noch vom Service! Chapeau! (weiterlesen…)

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Barcomi’s Deli – Bagelfrühstück

Delikatessen,Essen in Berlin by OrgaQueen am 03. Januar 2015

Wer bei Barcomi’s Deli frühstücken geht, sollte sich darauf einstellen, dass man sich sein Frühstück aus Einzelteilen zusammenstellen muss (kann). Die Karte bietet Variationen von Bagels, Sandwiches, Müslis, Gebäck, Kuchen und Salaten, aber keine fertigen Frühstücksteller oder Amerikanisches wie Scrambled Eggs, Bohnen, Bacon, Hash Browns, Würstchen, Pancakes, usw. Gekochtes Ei ist das einzige Extra dieser Art. Wir haben uns beide für hausgemachte Bagel entschieden.

Das Bagel mit Erdnussbutter und hausgemachter Marmelade kostet 3,30 €. Es wird warm serviert und schmeckte ganz hervorragend. Der Bagel hatte eine würzige, etwas dickere Kruste und war locker (im Gegensatz zu den steinharten Bageln, die es in Berlin gibt). Erdnussbutter und Marmelade passten perfekt. (weiterlesen…)

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Jägerstube – Brust oder Keule?!

Essen in Berlin by OrgaQueen am 16. November 2014

Bis Weihnachten kann man sich diese Frage noch stellen und zuschlagen, denn solange gibt’s in der Jägerstube in Friedrichshain das Martinsgansessen. Für 34,90 € wird ein ausgezeichnetes, hausgemachtes, winterliches 5-Gang Weihnachtsmenü serviert, bestehend aus 1) Gänseschmalz mit Brot, 2) Gänsekraftbrühe, 3) Gänserilette mit Salat, 4) Gänsebraten wahlweise mit Brust oder Keule, dazu Klöße, Rot- und Grünkohl und 5) Bratapfeldessert. Drei bis vier Stunden plus eine Flasche Rotwein sollte man dafür einplanen. Wer nicht soviel Zeit hat oder weniger Geld ausgeben möchte, der kann sich den Hauptgang für 19,90 € einzeln bestellen. Da die kleine Jägerstube nur 22 Plätze hat, wird hier wirklich alles frisch und mit Liebe selbst zubereitet. Die familiäre Atmosphäre ist überhaupt der größte Trumpf dieses kleinen Einods. Es fühlt sich an, als wäre man zum Sonntagsbraten bei den Großeltern.

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Cabslam Neukölln, The California Breakfast Slam with Apparition Pancakes

Essen in Berlin by OrgaQueen am 18. Oktober 2014

Das Cabslam hat die Weiterreise angetreten und bewirtschaftet jetzt eine Eckkneipe in Neukölln. Bei der Übersiedlung wurde offensichtlich ausgemistet und über einen Neustart nachgedacht (ich gehe davon aus, dass es dieselben Macher sind). Wir waren wieder zum Frühstück dort und der Unterschied zum alten Cabslam in Kreuzberg ist enorm. Die Qualität des Essen ist ziemlich hervorragend, was nicht nur dem Auge auffällt, sondern auch dem Gaumen. Beim Blick auf mein Pancakes-Foto läuft mir gleich wieder das Wasser im Mund zusammen! (weiterlesen…)

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Shiso Burger – alles brillant!

Essen in Berlin by OrgaQueen am 18. Oktober 2014

Das Shiso Burger Restaurant in der Auguststraße ist derzeit extrem angesagt und immer voll. Nicht ganz ohne Grund. Die Location ist schön! Der Service brillant und die Burger und Beilagen sind der Hammer! Bei jedem Besuch tun sich neue Geschmacksdimensionen auf, weil mit viel frischen, hausgemachten und teilweise untypischen Burger-Zutaten gearbeitet wird (Chilli Mayo, Black Tiger Ebi, Portobello Pilzen, Thunfisch, Lachs, geröstetem rotem Pfeffer, Miso Sauce, Teryaki Sauce, Limetten Mayo, usw.).

Als Beilagen kann man die selbst gemachten Pommes wählen, oder auch so lustige Sachen wie zwei Twisted Potatoes bekommen. Asiatischere Beilagen sind Kimchi und Edamame Bohnen. Zubereitet wird in der offenen Küche! (weiterlesen…)

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Jim Block in Charlottenburg – Just Beef und Bier

Essen in Berlin by OrgaQueen am 17. August 2014

Jim Block hat im Mai 2014 seine erste Berliner Filiale aufgemacht. Die meisten kennen die Burgerbrater aus Hamburg. Und falls nicht … Jim Block gehört zur deutschen Blockhouse Restaurantkette, brät Rindfleischburger und Hähnchenbrustfilets, ist ein Selbstbedienungsrestaurant mit offener Küche und ziemlich groß. Als erstes kommt natürlich die Frage auf, ob Berlin noch ein Burgerrestaurant braucht?! Oder warum man dort hingehen sollte? Ich sehe JB als höherwertigere Alternative zu McDonald’s oder Burger King. Mit den kleineren Szeneburgerläden ist JB nicht vergleichbar, da dort andere Konzepte gefahren werden.

Im Vergleich zu den amerikanischen Anbietern, ist JB eine deutsche Fast Food Kette. “Support the locals” wäre ein Grund hierher zu gehen. Das JB-Restaurant ist ferner viel größer, nicht so eng bestuhlt, stylischer, sauberer und bereitet alle Essen in einer offenen Küche zu. Es ist keine Imbissbude, sondern tendiert zum Restaurant. Gegessen wird von richtigen Porzellantellern, nicht vom Tablett oder aus der Pappschachtel. Anstatt Pommes kann der Gast Grillbrot oder Baked Potato nehmen. Es gibt große JB Salate oder den Ceasars Salad. Zum Menü bekommt man sogar Bier und nicht nur Limo. Bier passt prima zu Burger! (weiterlesen…)

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Kantine Kohlmann in Kreuzberg – lässige deutsche Küche

Essen in Berlin by OrgaQueen am 03. August 2014

Mit Kantine hat hier nichts zu tun. Man sollte nicht mit der Vorstellung hingehen, dass es günstiges Kantinenessen mit Self Service um die Mittagszeit gibt. Im Gegenteil! Das Kohlmann macht erst 18 Uhr auf, serviert am Tisch, ist stylisch, super cool (absolut positiv gemeint), nicht schnieke oder steif, jedoch sehr schön und geschmackvoll ausgestattet, mit einer lässigen Attitude, und einer extravaganten neuen deutschen Küche. Es spiegelt all das wider, was Berlin momentan ist! Allem voran: gelassen und selbstbewusst sein!

Hier hat sich jemand getraut, unseren geliebten deutschen Gerichten (Rote Beete, Blutwurst, Brasse, Sülze, Schmorgurke, Schnitzel, Klopse, …) einen originellen Anstrich zu verpassen. Ja sogar neun verschiedene Gerichte als sogenannte Happen (analog zu den spanischen Tapas) zu servieren. So kann man sich durch die halbe Bandbreite deutschen Essens schlemmen oder halt nur einen Happen bestellen, wenn der Hunger für eine richtige Mahlzeit nicht ausreicht. (weiterlesen…)

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Inselgarten in Treptow – Wir haben keine Pommes.

Essen in Berlin by OrgaQueen am 26. Mai 2014

Das ist das Credo des Biergartens auf der Insel der Jugend, bzw. Insel Berlin. Es wird viel besseres geboten, und zwar von der Insel­kü­che Soul­kit­chen! Zum Beispiel frisch gegrillte Schlesische Bratwurst im Brötchen (2,50 €), Quiche, Flammkuchen, Fisch, Suppen, Kaffee & Kuchen, am Wochenende sogar Frühstück (unsererseits noch ungetestet). Bier wird frisch vom Fass gezapft, die Berliner Weiße selbst gemischt.

Neben dem bezaubernden kulinarischen Angebot findet jeder sein lauschiges Plätzchen – auf der Liegewiese, im Strandkorb, auf einem Liegestuhl und das alles am Sandstrand, am Wasser und unter alten Bäumen. Für die Aktiveren und Kinder gibt’s separate Tobebereiche mit Tischtennisplatte, Basketballkorb, Fußballtor und klassischem Spielplatz. (weiterlesen…)

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Madame Tartinette in Friedrichshain – French Frühstück

Essen in Berlin by OrgaQueen am 21. Mai 2014

Madame Tartinette ist ein kleines feines Café Nahe Ostkreuz, genau an der Ecke, wo sich Boxhagener und Wühlischstraße treffen, direkt gegenüber von Herr Nilsson GODIS (dem skandinavischen Süßigkeitenladen). Man kann wunderbar – und vor allem in Ruhe – à la carte frühstücken. Aber klein heißt nicht, dass es keine Sitzplätze gibt, sondern genau die richtige Größe. In den zwei Räumen und an den Tischen draußen finden locker 40 Gäste Platz. Im Entrée steht der Tresen mit Salatbar und Live-Kochplatz. Wer mag, kann zuschauen, wie sein Omelette gebraten wird. Gänzlich ungestört ist man im Séparée. (weiterlesen…)

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