Pan Asia – lunch sushi special

Im Pan Asia war ich vor 10 Jahren das erste Mal. Ich erinnere mich nur noch dunkel daran. Neben dem Cibo Matto war es eine der ersten angesagten Locations am Hackeschem Markt und alle wollten hin. Ich habe den Hype um modernes asiatische Essen gar nicht verstanden und konnte mit den Gerichten auf der Karte nichts anfangen. An dem Abend damals war rappelvoll und laut. Wir saßen auf langen unbequemen Holzbänken ohne Lehnen. Wieso sollte ich da noch mal hingehen? Über die Jahre habe ich einige asiatische Läden kennen gelernt, weiß einigermaßen, was sich hinter den Namen auf den Speisekarten verbirgt und ich bin mittlerweile Sushi-süchtig. Deshalb war es an der Zeit, das Pan Asia neu kennen zu entdecken. (weiterlesen…)
MIA Baguetteria – mit Blick auf die Spreeschickeria
Eine kleine feine Neuentdeckung ist die MIA Baguetteria im Nikolaiviertel, direkt am Spreeufer kurz vor (oder nach) der Rathausbrücke. Das MIA hat neu eröffnet und prescht ambitioniert nach vorne. Uns hat das Tagesangebot auf der Außentafel angelockt: hausgemachter Wurstsalat mit Ciabattabrot für 6,50 € und natürlich der Platz im Freien direkt an der Spree. Wir haben uns die ganze Zeit über die vorbeifahrenden Yachten und Touristendampfer amüsiert. Was da teilweise auf den Decks tummelt!? Und die Schiffsnamen erst: Krabbe und Spree-Comtess habe ich noch in Erinnerung. (weiterlesen…)
Maria Bonita – Minimexikaner im Prenzlauer Berg
Am späten Dienstag Abend sind wir, aus dem Norden kommend, extra von der Autobahn runter und über den Prenzlauer Berg Richtung Friedrichshain nach Hause gefahren, um uns auf dem Weg einen Imbiss zu suchen. Nach einem Blick auf unsere Liste haben wir uns für das Maria Bonita in der Danziger Straße entschieden, was so ziemlich auf dem Weg lag. Da es schon spät war, kam uns dieses Bistro gerade recht. Es sollte schnell gehen. Doch dann machte uns die Parkplatzsuche den ersten Strich durch die Rechnung. Wir kurvten mindestens 20 Minuten rum. Ein zweites Mal werde ich den Laden nicht mit dem Auto ansteuern. Katastrophale Parkplatzsituation abends um neun. (weiterlesen…)
la siesta – coffee & more am Garnisonkirchplatz in Mitte
Das “la siesta” befindet sich in unmittelbarer Nähe zur S-Bahnstation Hackescher Markt. Wenn man den Ausgang Burgstraße / Museumsinsel wählt, läuft man geradeaus über die Straßenbahnschienen, lässt den DGB-Eingang rechts liegen und gelangt nach 20 Metern zum “la siesta”. Von außen sieht der Laden recht klein aus. Man sieht nur die Theke und ein paar Plätze. Angst um einen Sitzplatz braucht man nicht zu haben, denn im hinteren Bereich stehen zwei große Räume für eine ruhige Mahlzeit zur Verfügung. Diese kann man für Teammeetings anfragen, was super praktisch ist, weil Kaffee & Co. gesichert sind. (weiterlesen…)
Kaffeemitte – des Neuberliners Küche
Als Neu-Berliner bezeichnen sich diejenigen, die sich seit dem Umsturz von 1989 in der Hauptstadt niedergelassen haben und immer noch heimatlos sind. In ihrer Heimat wollen sie nicht mehr leben, bringen aber alle Gewohnheiten von dort mit, packen diese in ein kreativ-bohèmes Format und es entsteht eine sogenannte Weltstädtischkeit, mit der sie ihr Heimweh kaschieren. Zu sehen sind sie dann vor und hinter den Tresen dieser Stadt, vorzugsweise in Lokalen, die sich in ihren Lieblingseinzugsgebieten wie Mitte oder Prenzlauer Berg befinden, möglichst minimalistisch-stylisch eingerichtet sind und sich optimalerweise auch noch in einem ehemaligen Plattenbaublock befinden wie das ”Kaffeemitte’ . Das Kaffeemitte hat auch noch das Privileg, an prominenter Stelle zu hausieren, direkt an der Kreuzung der derzeit angesagten Straßen Alte Schönhauser, Neue Schönhauser, Münz- und Weinmeisterstraße. Für mich ist das Kaffeemitte ein echtes Produkt der Neuzeit. (weiterlesen…)
Einstein Coffeeshop – im Peek&Cloppenburg Tauentzienstraße
Die Einstein Coffeeshops sind die Urgesteine auf dem Berliner Kaffeehausmarktplatz. Als eines der ersten Kaffeehäuser importierten sie die Idee des “Coffee To Go” aus den USA und brachten uns diesen Segen nach Berlin. Das Warenhaus Peek&Cloppenburg am Tauentzien hat seine eigene kleine Einstein-Cafeteria, die sich direkt neben der Sammelkasse im 1. OG befindet. Als wir vor kurzem dort waren, habe ich für mich eine besonders leckere Kaffeeköstlichkeit entdeckt: es ist der Einspänner mit viel süßer Schlagsahne oben drauf. Preis 2,30 € in der kleinen Version. Das adäquate Gebäck dazu ist für mich der Florentiner mit weißer Schokolade. Oh Mann! Was für ein Genuss! Was für eine schöne Pause. (weiterlesen…)
Burgeramt – Ein amtlicher Burger
Seit nun schon einer ganzen Weile gibt es am Boxhagener Platz das Burgeramt. Ich bin beim Parkplatz suchen schon öfter dran vorbei gefahren und hatte mir immer vorgenommen dort mal einen Burger zu essen. Vor ein paar Wochen habe ich es dann endlich geschafft und jetzt war ich bereits drei mal dort. Zeit für einen kurzen Bericht.
Amigo – Self Service Ristorante am Tauentzien
Oh Mann! Was für ein Laden! Ein Sahnesoßenitaliener, ein Schnellristorante mit piefiger
Einrichtung bei dem es schmeckt, besser gesagt, bei dem es alle Jahre mal wieder schmeckt. immer-hungrig geht seit 20 Jahren (nicht) daran vorbei, wenn er am Tauentzien oder Ku’damm unterwegs ist. Ich wäre alleine nie dort essen gegangen. Doch im Schlepptau von immer-hungrig habe ich nun schon mehrere Besuche hinter mir. Wir bestellen immer das gleiche: Tortellini alla Panna. Keine Ahnung, wieso. Eine große Karte mit vielen Gerichten hängt im Eingangsbereich rechts an der Wand. Dort steht auch die Kasse und sitzt ein Kassierer. Direkt gegenüber, auf der linken Seite, befindet sich die offene Küche mit Blick auf die Straße. Geht man weiter, also an allem vorbei, kommt man in den Gastraum. Die Einrichtung ist schon älter, wird aber sauber gehalten. Die Köche und Servicekräfte sind sehr nett und lassen mich darüber hinwegsehen. (weiterlesen…)
Karl’s Erdbeerhof – Erdbeer-Verkäufer in Berlin gesucht
Es ist wieder Erdbeerzeit! Heute habe ich mir am Alexanderplatz an einem dieser lustigen roten
Erdbeerstände ein Kilo Erdbeeren für 4,90 Euro gekauft. Die Erdbeeren kommen aus Rövershagen in Mecklenburg-Vorpommern und haben mich die letzten Jahre noch nie enttäuscht. Ich kaufe meine Erdbeeren ausschließlich bei Karl’s, denn In den Bechern war bis dato noch nie eine matschige oder schimmlige Beere bei. In meiner Tüte waren heute aber nicht nur Beeren drin. Es lag auch ein Flyer bei, dass Erdbeerverkäufer in Berlin gesucht werden. Mich hat die Anzeige angesprochen, weil sie einfach, klar und positiv formuliert ist. (weiterlesen…)
SUPPETO – Täglich frische Suppen und Eintöpfe
Meine Mittagspause war seit langem mal wieder richtig super: erstens, war herrliches Wetter zum
Schlendern und zweitens, habe ich einen neuen Laden entdeckt, der es auf meine Mittag-in-Mitte-Merken-Liste geschafft hat. Das Suppeto liegt etwas versteckt im sog. Scheunenviertel in direkter Nachbarschaft zum St. Hedwig Krankenhaus unweit der Oranienburger Straße. Im Prinzip fast Ecke Große Hamburger Straße und nur 300 Meter Fußweg von den Hackeschen Höfen entfernt. (weiterlesen…)


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