Pan Asia – lunch sushi special

Im Pan Asia war ich vor 10 Jahren das erste Mal. Ich erinnere mich nur noch dunkel daran. Neben dem Cibo Matto war es eine der ersten angesagten Locations am Hackeschem Markt und alle wollten hin. Ich habe den Hype um modernes asiatische Essen gar nicht verstanden und konnte mit den Gerichten auf der Karte nichts anfangen. An dem Abend damals war rappelvoll und laut. Wir saßen auf langen unbequemen Holzbänken ohne Lehnen. Wieso sollte ich da noch mal hingehen? Über die Jahre habe ich einige asiatische Läden kennen gelernt, weiß einigermaßen, was sich hinter den Namen auf den Speisekarten verbirgt und ich bin mittlerweile Sushi-süchtig. Deshalb war es an der Zeit, das Pan Asia neu kennen zu entdecken. (weiterlesen…)
Restaurant im Pfefferberg – Gans schön daneben
Nach dem Motto „Alles um die Gans” hat der Koch des Restaurants Pfeffer ein Martinsgansmenü kreiert. Man kann es als 3-, 4-, 5- oder 6-Gang Menü nehmen. Wir hatten ca. 10 Tage vor dem großen Abend das 4-Gang Menü mit Weinbegleitung für 45 Euro vorbestellt. Das hat allerdings erst beim zweiten Versuch geklappt. Die telefonische Reservierung ging in die Hose, denn der Mann am anderen Ende hat uns aus irgendwelchen Gründen nicht ernst genommen. immer-hungrig war sich nach dem Auflegen nicht sicher, ob er sich verwählt hatte oder den Hausmeister dran hatte. Auf jeden Fall hatte er ein beklopttes Gespräch mit einer unversierten Großschnauze. (weiterlesen…)
Frl. Marie – zickige Froileins sind doof
Reißerische Headlines sind normalerweise nicht mein Stil; für diesen Bericht muss es mal sein. Wir hatten an einem kalten und verregneten Samstag Abend im Oktober 2009 einige Erlebnisse, die es uns unmöglich machen, den Laden innerhalb des nächsten Jahres noch mal aufzusuchen. Vorweggeschickt sei, dass es nicht am Essen lag (der Koch hat’s gerissen, das Essen war toll). Schade nur, dass die beiden Mädels an der Front völlig versagten. (weiterlesen…)
Das Eisbeineck überrascht!
Donnerstag 20:25 Uhr: Das Eisbein ist AUSVERKAUFT, die Kellnerin schwebt in anderen Sphären und ich bin im wahrsten Sinne des Wortes bedient. Das ist alles, was ich dazu schreiben will. Im Web findet man aber schnell die passende Beschreibung. Herr Abbiate hat sich HIER ziemlich treffend dazu geäußert.
Eisbein Eck
Dolziger Straße 1
genau Proskauer Straße Ecke Eldenaer Straße
10247 Berlin-Friedrichshain (weiterlesen…)
Clärchens Ballhaus – typisch Mitte, man lebt von Coolness
Freitag Nachmittag in Berlin, Frühlingsanfang, Sonnenschein 20 °C, fast Wochenende. Alle drängen nach
draußen: die Schwangeren, die Mamas, die Verliebten, die schönen Jungs, die Kreativen, die Touristen und wir, die Agenturmenschen, die zusammen zum Late Lunch gehen. Clärchens Ballhaus scheint bei diesen Voraussetzungen die beste Wahl zu sein, denn Clärchens verfügt über einen großen Außenbereich. Wir reservieren vorsichtshalber.
Als wir ankommen fällt uns auf, dass fast alle Sonnenplätze besetzt sind. Unser vorbestellter Tisch (verwitterte Bierzeltgarnitur) steht natürlich im Schatten wie ca. die Hälfte des gesamten Mobiliars. Wir versuchen mit dem Kellner zu verhandeln und einen Tisch in der Sonne zu bekommen. Keine Chance. Nicht mal Tischerücken ist erlaubt. Er lässt uns keine Wahl und setzt uns das Messer auf die Brust: Entweder wir nehmen einen Tisch drinnen im (Abriss-) Haus oder begnügen uns mit dem Tisch draußen im Schatten. Der Vorteil drauße wäre, dass wir einen coolen Kellner dazu bekämen. Seine schlagfertige Art hat uns überzeugt und wir begeben uns in seine Hände … Wie sich später herausstellte, konzentrierte sich Monsieur (sprich ‘Missjö’) ausschließlich auf seine Coolness und versagte mehrfach bei seinem eigentlichen Job. (weiterlesen…)
Femminamorta – Der Teller für den Kenner / Il Piatto Forte
Mit großer Erwartung sind wir in das neu eröffnete und überall hoch gelobte Femminamorta gegangen. Die
Presse spricht vom “perfekten Start”, von “unangestrengtem Essen und Trinken wie in einem klassischen italienischen Gasthaus”, von “umwerfender Carbonarasoße” oder von der “Toskana-Küche, die für Überraschungen sorgt”. Mit diesen Vorboten im Ohr konnte ich 12 Freunde gewinnen, die mit mir einen geselligen Abend verbringen wollten. Die telefonische Reservierung klappte einwandfrei: Man hatte für uns den schönsten Tisch – direkt vor dem großen Weinregal – als lange Tafel vorbereitet. (weiterlesen…)
Midtown Grill – Ausschläfer Brunch für nur 32 Euro
Samstag und Sonntag sind Verwöhntage! Das haben wir uns auch gedacht als wir das Angebot des Midtown Grills gelesen haben. An Wochenenden bietet das Steakrestaurant im Beisheim Center am Potsdamer Platz den sogenannten Ausschläfer Brunch für 32 Euro an. Die Werbung hierfür liest sich so: “Unser opulentes Buffet lädt zum Genießen und Verweilen ein. Ob kalte oder warme, herzhafte oder süße Köstlichkeiten – Früchte, Eierspeisen, Steaks und Pancakes mit Ahornsirup bieten den perfekten Ausklang des Wochenendes. € 32,00 pro Person inklusive Prosecco, Kaffee, Tee, alkoholfreie Getränke und frischgepresste Säfte.” Zudem empfahl uns ein Bekannter den Midtown Grill als bestes Steakrestaurant in der Stadt. Angeblich soll es dort noch bessere Steaks geben als im Grill Royal. Da die Steaks im Brunch enthalten sind und die Getränke auch, wollten wir die zweiunddreißig Euro investieren und einen Verwöhntag einlegen.
No Kangaroo – dafür lahme Ente beim Heurigen in Kreuzberg
Na das war eine Pleite. Die Webseite des Restaurants, das Konzept der Agentur Walter Junger & Friends und
der gedruckte Bericht im “Prinz” hatten sooo viel versprochen. Alles hörte sich einladend und alles andere als langweilig an. Unsere Einladung hat eine interessierte, teilweise mit der österreichischen Küche vertraute 8er Runde zusammengeführt. Gegen 20:00 Uhr trudelten alle nach und nach ein. Das No Kangaroo war zu dieser Zeit eher spärlich besucht – mehr Personal als Gäste.
Die Dame vom Service hatte unsere Reservierung und schlug uns einen passenden Tisch vor. Die Einrichtung ist wirklich gut und zünftig gelungen und es wurde sehr aufwendig versucht das Heurigen-Ambiente nach Berlin zu bringen. Dafür gibt es einen großen Pluspunkt. (weiterlesen…)
Strandbad Mitte – völlig unentspannt
Es gibt nicht viele positive Dinge über das Strandbad Mitte zu berichten. Das einzig gute war die
Nachos-Vorspeise sowie die ausgefallene Inneneinrichtung. Alles andere floppte. Eventuell hat noch jemand aus unserer großen Runde einen Treffer beim Essen gelandet, aber dadurch fällt die Bewertung keineswegs besser aus. Denn zu viele Sachen nervten einfach nur. So mussten wir fast zwei Stunden auf unser Essen warten. Als es dann endlich kam, staunten wir nicht schlecht über die Miniportionen. Keiner wurde satt. Ein Restaurant, dass so schmal dimensionierte Gerichte anbietet, sollte in seiner Karte erwähnen, dass die Gerichte als Gänge angelegt sind und seinen Gästen auf jeden Fall Vor- und/oder Nachspeise dazu empfehlen. Eine herbe Enttäuschung. (weiterlesen…)
Goldapfel – schneeweißer Schick im Winskiez
Was schreib ich nur zum Goldapfel? Magenschwerzen sagte hinterher ganz treffend: hier klaffen wieder
mal Anspruch und Wirklichkeit ganz schön auseinander. Unser LaUsBuB3 war zwischendruch ganz schön knietschig und hat sich hinterher noch mal schön aufgeregt. Hihi. Soph hingegen hatte nichts zu meckern, sein Essen schmeckte, aber trotzdem muss er nicht noch mla hingehen. Man kann es schlecht beschreiben. Ich fasse mich mal kurz, packe immer ein Pro und ein Contra in einen Satz (manchmal auch Absatz) und mache das in chronologischer Reihenfolge. (weiterlesen…)



