Garnison Bräu – Schnitzel satt immer mittwochs
Mittwochs ist im Garnison Bräu Schnitzelsatt-Tag. Neben der normalen Karte bekommt man an diesem Tag Schnitzel Wiener Art mit Pommes Frites, und zwar so viel wie man schafft! Mit im Angebot zum Schnitzel ist das Bier Bayrisch Hell für 2,90 Euro. Das All-You-Can-Eat Schnitzelstattessen kostet nur 9,50 Euro und ist sehr zu empfehlen. Wir waren in einer großen Gruppe da und hatten richtig viel Spaß, denn es brach automatisch ein Kampf darum aus, wer am meisten Schnitzel verdrücken kann. Mehr als vier Stück hat keiner geschafft. Immerhin passte bei den meisten noch ein lecker Nachtisch plus der Enziantrunk rein! (weiterlesen…)
Aigner Gendarmenmarkt – wienerisch berlinerisch
Das Aigner am Gendarmenmarkt ist ein Restaurant mit Tischdecken und Stoffservietten. Die Vor- und Nachspeisen liegen zwischen 7 und 13 Euro, die Hauptgänge bei 14 bis 32 Euro, wobei die meisten Gerichte um die 23 Euro kosten. Lasst Euch davon nicht abschrecken! Der erste Eindruck mag steif und gehoben sein, doch das ist das Aigner ganz und gar nicht. Der Service war herzlich, ehrlich, frei Schnauze, unbefangen. Man hatte das Gefühl, ein willkommener Gast zu sein. Fast familiär. Und erst das Essen! Wunderbar! Qualität und Kochkunst waren spitze. (weiterlesen…)
Alte Ratsklause Neukölln

Gestern sollte es nach Neukölln gehen. Da der eingeborene Neuköllner nix empfehlen konnte (und der Blutwurstritter um die Uhrzeit schon zu hatte [Memo Donnerstag um Acht hat der auch immer zu – vielleicht mal früher hingehen]), musste ich schnell was raussuchen.
Stammtisch – tradionelle deutsche Küche in Lichtenberg
Uns hat man gleich zweimal hintereinander in den “Stammtisch” eingeladen. Mitten im Wohngebiet zwischen
Hochhäusern, an einer etwas größeren Verbindungsstraße gelegen, steht es unauffällig am Straßenrand und fällt kaum auf. Der Großteil der Neukunden wird sicher über Empfehlungen den “Stammtisch” entdecken; die Laufkundschaft wird nicht das Gros der Neuakquisen ausmachen. Es ist ein typisches “um die Ecke”-Restaurant, das von den Menschen drum herum lebt, deren Familienfeiern ausrichtet und Treffpunkt sämtlicher Stammtischrunden ist. (weiterlesen…)
Schwarzer Hahn – neue deutsche Heimatküche
“Schwarzer Hahn – Heimatküche”. Diesen Claim schreibt sich der Macher des Restaurants, Jan Uecker, selber
auf die Fahnen. Er verrät uns damit aber noch nicht, ob es bei ihm traditionelle oder neue deutsche Küche gibt; der Gast bei ihm Berliner oder süddeutsche Gerichte serviert bekommt. Unserer Runde war’s egal. Hauptsache mal wieder was einheimisches!
Als wir ankamen, waren zwei Tische besetzt und zwei bereits reserviert. Insgesamt stehen vielleicht 30 Plätze zur Verfügung. Einige davon erhöht in Form von Hochsitzen entlang des Schaufensters. In der Mitte steht eine lange Tafel mit ebenso langen, massiven Holzbänken und Platz für größere Gruppen. Bänke ohne Lehnen find ich eigentlich unbequem. Diese hier gingen irgendwie; vielleicht weil lederne Sitzpolster drauf lagen. Die Speisekarte passte auf eine A5-Seite und steht im wackligen Bilderrahmen auf dem Tisch. (weiterlesen…)
Clärchens Ballhaus – typisch Mitte, man lebt von Coolness
Freitag Nachmittag in Berlin, Frühlingsanfang, Sonnenschein 20 °C, fast Wochenende. Alle drängen nach
draußen: die Schwangeren, die Mamas, die Verliebten, die schönen Jungs, die Kreativen, die Touristen und wir, die Agenturmenschen, die zusammen zum Late Lunch gehen. Clärchens Ballhaus scheint bei diesen Voraussetzungen die beste Wahl zu sein, denn Clärchens verfügt über einen großen Außenbereich. Wir reservieren vorsichtshalber.
Als wir ankommen fällt uns auf, dass fast alle Sonnenplätze besetzt sind. Unser vorbestellter Tisch (verwitterte Bierzeltgarnitur) steht natürlich im Schatten wie ca. die Hälfte des gesamten Mobiliars. Wir versuchen mit dem Kellner zu verhandeln und einen Tisch in der Sonne zu bekommen. Keine Chance. Nicht mal Tischerücken ist erlaubt. Er lässt uns keine Wahl und setzt uns das Messer auf die Brust: Entweder wir nehmen einen Tisch drinnen im (Abriss-) Haus oder begnügen uns mit dem Tisch draußen im Schatten. Der Vorteil drauße wäre, dass wir einen coolen Kellner dazu bekämen. Seine schlagfertige Art hat uns überzeugt und wir begeben uns in seine Hände … Wie sich später herausstellte, konzentrierte sich Monsieur (sprich ‘Missjö’) ausschließlich auf seine Coolness und versagte mehrfach bei seinem eigentlichen Job. (weiterlesen…)
Zum Paddenwirt – das war richtig gut!
Wer hätte gedacht, dass es im Nikolaiviertel ein bodenständiges Restaurant mit guter
deutscher Küche zu moderaten Preisen gibt?! Wir bestimmt nicht. In der Ecke sieht man nämlich ausschließlich Touristen, die mit Deutscher Küche Weißwurst & Brezel verbinden, aber auf keinen Fall auf hausgemachten Sauerbraten stehen. Demnach ist dieses Resto unbedingt was für Berliner und/oder Berlinliebhaber, die gerne Eisbein oder Roulade essen. Beides findet man nur noch selten in der Hauptstadt.
Uns hat der Aushang draußen angesprochen. Wir sind trotzdem mehrmals drumherum geschlichen bevor wir rein sind. Der erste Eindruck ist gut, obwohl sichtlich nicht nach unserem Geschmack: mit Holz vertäfelte Wände, rustikale Polsterstühle, Eckbänke, weiße Tischdecken und diverser Schnickschnack auf den Simsen. (weiterlesen…)
Kurhaus Korsakow – Schank- und Speisewirtschaft
Unser Abend im Korsakow war ganz schön lustig. Das lag vor allem an der vorwitzigen Kellnerin aus
Sachsen-Anhalt mit stark ausgeprägtem französischen Akzent. Sie spaßte und shakerte den ganzen Abend mit uns herum, war ausgesprochen zuvorkommend und hatte sichtlich Spaß an ihrem Job. Das kam besonders bei immer-hungrig gut an, der sein spärliches Französisch mit in die Runde warf und ihr so den Abend ebenfalls erheiterte. Dies, das anständige Essen, die moderaten Preise sowie das 2-4-1 Special machten ein paar kleine Mankos wett: (weiterlesen…)
Goldapfel – schneeweißer Schick im Winskiez
Was schreib ich nur zum Goldapfel? Magenschwerzen sagte hinterher ganz treffend: hier klaffen wieder
mal Anspruch und Wirklichkeit ganz schön auseinander. Unser LaUsBuB3 war zwischendruch ganz schön knietschig und hat sich hinterher noch mal schön aufgeregt. Hihi. Soph hingegen hatte nichts zu meckern, sein Essen schmeckte, aber trotzdem muss er nicht noch mla hingehen. Man kann es schlecht beschreiben. Ich fasse mich mal kurz, packe immer ein Pro und ein Contra in einen Satz (manchmal auch Absatz) und mache das in chronologischer Reihenfolge. (weiterlesen…)
Elsenstein – große Portionen in Treptow
Laut einer Pressemitteilung auf openpr.de gibt es das Elstenstein in dieser Form erst seit Juli 2007.
Obwohl ich dort oft vorbeikomme, ist es mir noch nie aufgefallen. Wahrscheinlich aber auch deshalb, weil ich (oder Wir, die hier schreiben) nicht gerade die Zielgruppe für diese Art Restaurants sind. In meinen Augen könnte man es als old-fashioned-bodenständig beschreiben, was aber nicht heisst, dass es mir nicht gefallen hätte oder es negativ gemeint ist. (weiterlesen…)

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