Hafenküche – Abends am Wasser
Das Frühstück in der Hafenküche hat von uns bereits 5 Sterne erhalten – Grund genug die Abendkarte zu probieren. Wir waren unabhängig voneinander an verschiedenen Abenden dort: Soph mit Veggie; ich mit Immer-Hungrig. Wir hatten nicht reserviert. Gegen 19:30 Uhr war es ziemlich voll. Wir setzten uns an den letzten freien Tisch, bestellten Savanna Cider und studierten die Karte. Hauptgerichte gab es insgesamt nur vier. Wer meint, da würde er nichts finden, irrt. Die Essen werden ausführlich und schmackhaft beschrieben. Ich hätte sofort alles genommen und entscheid mich final für das Besoffene Huhn im Apfel-Honig-Fenchel-Möhre-Kartoffel-Sud. Wie es genau ausgeschrieben war und warum das Huhn besoffen sein sollte, habe ich leider vergessen. Ich erinnere mich im Nachhinein besonders an die vorzügliche, leicht süßlich-fruchtige Basis, auf der die krossen Hähnchenteil lagen, von denen ich kaum genug bekommen konnte. (weiterlesen…)
Hafenküche – Frühstück an der Rummelsburger Bucht
Endlich hat hier in Lichtenberg, direkt am Wasser gegenüber dem Plänterwald, ein Restaurant mit Stil und Niveau eröffnet. Die neue Location mit Wasserparkplätzen für Wanderkanuten oder Yachtkapitäne ist eine echte Bereicherung für die Rummelsburger Bucht. Wochentags wird günstiger Mittagstisch angeboten (alles unter 5 €), abends herrscht normaler Restaurantbetrieb und am Wochenende gibt’s richtig geiles Frühstück! Die Auswahl ist klein, aber fein und passt auf eine A4-Seite. (weiterlesen…)
Böhmischer Garten – Knödel in Karlshorst
Rustikal, fast bäuerlich, eben original geht’s hier zu! Mir kam es so vor, als ob die slowakische Wirtin den Laden alleine schmeißen würde: Putzen, Einkaufen, Vorbereiten, Kochen, Servieren. Natürlich mit größtem Engagement und wie sie es zuhause gelernt hat: Bevor aufgemacht wird, werden die Tische eingedeckt. Die Servietten sind gefaltet und gestellt, Blümchen und Kerzen gehören dazu, die Stühle stehen in einer Flucht gerade ausgerichtet, alles ist sauber. Die Gäste können kommen. (weiterlesen…)
Crêperie Câline – Schöne Zwischenstation für Ausflügler Richtung Rummelsburger Bucht, Stralau, Treptower Park
Der Kaskelkiez ist weiter auf dem gastronomischen Vormarsch, doch mit einem Unterschied zum nahen Friedrichshain: durchdesignte oder auf Massen ausgelegte Konzepte gibt’s in der Victoriastadt nicht. Hier dominieren kleine inhabergeführte Läden wie unsere Neuentdeckung, die Crêperie Câline. In 12 Minuten Fußweg ist man vom Ostkreuz bequem hingelaufen. Das Café ist mit ca. 20 Sitzplätzen relativ klein, aber groß genug, um einen Platz zu bekommen. Nachdem wir die Angebotstafeln überflogen hatten, wollten wir sogleich bestellen. Unsere Mäuler sind allein vom Durchlesen wässrig geworden: 23 verschiedene Crêpes von herzhaft bis süß, Kaffee in allen Variationen, Käse- und Apfelkuchen, Brownies, Crêpes- und Kindermenüs mit Überraschung! (weiterlesen…)
Teamventure Sportspark – Grillen, Beachen, Paddeln am Ostkreuz

Seit 2005 sind wir jeden Sommer mindestens ein mal auf dem Sandplatz des Teamventure Sportsparks anzutreffen. Dann mieten wir uns einen Volleyballplatz, spielen mit mindestens sechs Leuten pro Seite teilweise gute Pässe hin und her, haben riesen Spaß und freuen uns auf das Bier und die Grillwurst danach. Da wir all die Jahre immer sehr zufrieden waren, gibt es jetzt endlich einen Bericht, auch wenn der Sportspark nicht wirklich in die Kategorie “Restaurant” passt. Die angebotene Grillwurst sichert zumindest das Imbiss-Schlagwort. (weiterlesen…)
Jelänger Jelieber – der Geheimtipp der Victoriastadt

Wäre hätte das gedacht? In Lichtenberg gibt es ähnlich angesagte und zeitgemäße Lokale wie in Berlins hippsten Ecken. Das Jelänger Jelieber im Kaskelkiez wird seinem Namen voll gerecht. Wer einmal da ist, mag nicht so schnell wieder gehen, wenn man davon ausgeht, dass der Name Programm ist und nichts mit der Kletterpflanze zu tun hat. Als wir an einem Samstag Abend dort waren, waren viele sehr junge Leute zu Besuch, die ich in die Liga der Gymnasiasten, FSJler und Erstsemestlern stecken würde. Sie gruppierten sich eng aneinander um einen großen Tisch, tranken Wein aus kleinen Karaffen und diskutierten das Leben. Sehr süß! Ganz anders als die gesetzte Intelligenzia in P’Berg. (weiterlesen…)
Stammtisch – tradionelle deutsche Küche in Lichtenberg
Uns hat man gleich zweimal hintereinander in den “Stammtisch” eingeladen. Mitten im Wohngebiet zwischen
Hochhäusern, an einer etwas größeren Verbindungsstraße gelegen, steht es unauffällig am Straßenrand und fällt kaum auf. Der Großteil der Neukunden wird sicher über Empfehlungen den “Stammtisch” entdecken; die Laufkundschaft wird nicht das Gros der Neuakquisen ausmachen. Es ist ein typisches “um die Ecke”-Restaurant, das von den Menschen drum herum lebt, deren Familienfeiern ausrichtet und Treffpunkt sämtlicher Stammtischrunden ist. (weiterlesen…)
Märkische Aue – Kleingartenidyll mit deutscher Küche
Wer in Lichtenberg wohnt, zum Beispiel in Friedrichsfelde, und bisher nicht so richtig wusste,
wo man spontan, gut und erschwinglich Essen gehen kann, dem empfehle ich das Lokal in der Kleingartenanlage Märkische Aue. Hier gibt es bodenständige deutsche Küche, die frisch zubereitet wird. Die Gaststätte wird seit 1988 als Familienbetrieb geführt, was der Gast auch spürt. Guter Service und persönliches Engagement werden in jeder Hinsicht groß geschrieben. Veranstaltungen wie Skatturniere oder Silvesterpartys sind Teil des Gesamtkonzepts. Im Sommer sitzt man draußen im Biergarten, im Winter bekommt man auch Glühwein für unterwegs. Viele Spaziergänger nutzen das Angebot auf ihrem Weg durch die Kolonie. (weiterlesen…)
Kleines Cafe – in Lichtenberg zuhause
Dieser Artikel ist allen Lichtenbergern gewidmet, die dort aufgewachsen sind, nicht mehr dort wohnen,
aber schon lange darüber nachdenken, mal wieder das alte Revier zu besuchen, aber bis dato keinen Anlass dafür gefunden haben. Ich habe da was gefunden, was allen noch ein Begriff sein sollte: das Kleine Cafe in der Weitlingstraße. Wir sind mit dem Fahrrad vorbeigeradelt, wollten nur kurz anhalten, um uns eine Kugel Eis zu kaufen (60 Cent). Doch dann sah der kleine Sommergarten auch ganz nett aus und wir setzten uns hin. Nach einem Blick in die Karte, hatte haben wir sofort den Plan geändert. Wir essen was! (weiterlesen…)
Ristorante-Trattoria Paganini Rummelsburg
Unbekannterweise scheint der Bereich um die Rummelsburger Bucht und auf Stralau, gastronomiefreie Zone zu sein. Es gibt kein wirklich brauchbares Restaurant.
Also blieb eines Abends nichts anderes übrig, als dem Ristorante-Trattoria Paganini auf der rummelsburger Seite der Bucht, einen Besuch abzustatten.
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