Berliner Fresse

Kaffeemitte – des Neuberliners Küche

Essen in Berlin by OrgaQueen am 21. November 2009

KaffeemitteAls Neu-Berliner bezeichnen sich diejenigen, die sich seit dem Umsturz von 1989 in der Hauptstadt niedergelassen haben und immer noch heimatlos sind. In ihrer Heimat wollen sie nicht mehr leben, bringen aber alle Gewohnheiten von dort mit, packen diese in ein kreativ-bohèmes Format und es entsteht eine sogenannte Weltstädtischkeit, mit der sie ihr Heimweh kaschieren. Zu sehen sind sie dann vor und hinter den Tresen dieser Stadt, vorzugsweise in Lokalen, die sich in ihren Lieblingseinzugsgebieten wie Mitte oder Prenzlauer Berg befinden, möglichst minimalistisch-stylisch eingerichtet sind und sich optimalerweise auch noch in einem ehemaligen Plattenbaublock befinden wie das ”Kaffeemitte’ . Das Kaffeemitte hat auch noch das Privileg, an prominenter Stelle zu hausieren, direkt an der Kreuzung der derzeit angesagten Straßen Alte Schönhauser, Neue Schönhauser, Münz- und Weinmeisterstraße. Für mich ist das Kaffeemitte ein echtes Produkt der Neuzeit. (weiterlesen…)

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Einstein Coffeeshop – im Peek&Cloppenburg Tauentzienstraße

Essen in Berlin by OrgaQueen am 18. November 2009

EinspännerDie Einstein Coffeeshops sind die Urgesteine auf dem Berliner Kaffeehausmarktplatz. Als eines der ersten Kaffeehäuser importierten sie die Idee des “Coffee To Go” aus den USA und brachten uns diesen Segen nach Berlin. Das Warenhaus Peek&Cloppenburg am Tauentzien hat seine eigene kleine Einstein-Cafeteria, die sich direkt neben der Sammelkasse im 1. OG befindet. Als wir vor kurzem dort waren, habe ich für mich eine besonders leckere Kaffeeköstlichkeit entdeckt: es ist der Einspänner mit viel süßer Schlagsahne oben drauf. Preis 2,30 € in der kleinen Version. Das adäquate Gebäck dazu ist für mich der Florentiner mit weißer Schokolade. Oh Mann! Was für ein Genuss! Was für eine schöne Pause. (weiterlesen…)

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East Side Blick – Imbiss International an der Spree

Essen in Berlin by OrgaQueen am 27. Juli 2009

Am Ufer der Spree, direkt an der Schiffsanlegestelle O2 Arena, betreibt die Reederei Riedel seit diesem Jahr Blick zur Oberbaumbrücke(2009) ein neu erbautes, größeres Imbisslokal mit Selbstbedienung. Alles ist neu und ziemlich geschmackvoll eingerichtet. Die Sitzgelegenheiten sind auf zwei Etagen verteilt, wahlweise darf auf dem Sonnendeck, drinnen oder auf der Dachterrasse Platz genommen werden. Ich habe den Fehler gemacht und bin erst mal nach oben gegangen, um dann festzustellen, dass hier Selbstbedienung ist und alles Essen & Trinken unten abzuholen ist. Also empfehle ich, zuerst die Karte zu studieren, sich dann etwas auszusuchen, um sich danach ein Tablett zu nehmen, mit dem man sich klasssich kantinemäßig an der Theke entlanghangelt, bis man an allen Stationen vorbei ist und bei der Kasse landet. (weiterlesen…)

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Zuckerfee – gut gefrühstückt im P’Berg

Essen in Berlin by OrgaQueen am 18. Juni 2009

Ein Bericht auf dem nimmersatt-Blog über das Café Zuckerfee hat unser Interesse geweckt, vor allem die Sugarplum Fairy T1 Passage, dass neben Kaffee & Kuchen auch Frühstück und Pancakes angeboten werden. Julia’s Kuchenfotos sahen zudem so toll aus, dass wir gleich mal einen Blick auf die im Internet hinterlegte Speisekarte warfen. Dort stößt man als allererstes auf das “The Sugarplum Fairy”-Frühstück für 7,40 € bestehend aus zwei Pancakes mit Ahornsirup, Butter, warmen Heidelbeeren, Bacon, Rührei, Toast, frisches Obst und – jetzt kommt’s – Hashbrowns! Hashbrowns haben wir vor Jahren in den USA kennen und lieben gelernt. Da die hier in Berlin selten angeboten werden, sind wir gleich am nächsten freien Sonntag zum Frühstücken in die Zuckerfee. (weiterlesen…)

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Der Eisbärliner – Eiscafe am Boxhagener Platz

Essen in Berlin by OrgaQueen am 02. Juni 2009

Eine unserer schönsten Neuentdeckungen ist das Eiscafe “Der Eisbärliner” am Boxhagener Platz im Eisbärliner FlyerFriedrichshain. Das kleine Cafe ist äußerst symphatisch, hat ausgesprochen hilfsbereites Personal, dem es Spaß macht, kugelweise Eis zu verkaufen und seine Gäste zu verwöhnen. Ich habe lange nicht mehr solch eine warmherzige Gastfreundschaft erlebt. Das klingt jetzt vielleicht extrem überschwinglich und übertrieben. Man könnte annehmen, wir wurden gleich umarmt, geherzt und zugetextet. So war’s aber nicht! Die Herzlichkeit kam dezent rüber, zeigte sich in kleinsten Gesten und ich habe sie erst rückblickend richtig wahrgenommen. (weiterlesen…)

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Café Sibylle – Die Institution auf der KMA

Essen in Berlin by OrgaQueen am 03. Mai 2009

Mein ganzes Leben lang bin am Café Sibylle vorbeigefahren (worden), aber der Wunsch hineinzugehen, hat Kaffee & Kuchensich erst im letzten Jahrzehnt manifestiert. Warum kann ich gar nicht sagen. Ich bin wahrscheinlich nur neugierig gewesen und wollte mal das (!) Café kennenlernen, das seit den 50er Jahren alles und jeden überlebt hat. Wie kommt es, dass es fast 40 Jahre DDR und nun schon 20 Jahre Kapitalismus überstehen konnte? Und wieso war ich eigentlich nicht zu Ostzeiten mal drin? Diese ganzen Fragen haben sich heute nicht beantworten lassen. Dazu benötigt es mehr Recherchearbeit, Befragungen von Familie sowie Freunden und mindestens eines weiteren Besuches, um durch das angeschlossene Museum zu gehen und mehr zu erfahren. Die Ausstellung im Café Sibylle dokumentiert u.a. auch die abwechslungsreiche Geschichte der Karl-Marx-Allee. (weiterlesen…)

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Der Kuchenladen – Kuchen aus der Zuckerbäckerei

Essen in Berlin by OrgaQueen am 30. März 2009

Wer wie wir mittags im Lon-Men’s Nudelsuppe schlürft, dem empfehle ich dringend, auf die gebackene GeburtstagskuchenBanane beim Chinesen zu verzichten und den Nachtisch in Form eines Stücks Torte im Kuchenladen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu nehmen. Der kleine Laden kreiert die tollsten Torten in der hauseigenen Backstube. Wir haben erfreulicherweise einen freien Tisch ergattern können. Leider gibt es davon nur vier  mit insgesamt 10 Sitzplätzen. Wer dann einmal im bequemen Ledersessel sitzt, hat’s gut und kann die ganze Zeit das Rein&Raus der zahlreichen Kundschaft beobachten. Die meisten Besucher haben sich den Kuchen einpacken lassen und mitgenommen. Das Konzept wird es auch so vorsehen, dass hier keine Massen betreut werden. So erhält sich der Kuchenladen seine Niedlichkeit, die zusätzlch durch pinke Wände, rosafarbene Kronleuchter und ausschließlich männliches Personal (3 Herren zwischen schätzungsweise 28 und 48 Jahre) geprägt wird. (weiterlesen…)

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Bäckerei Konditorei W. Balzer – der letzte seines Standes

Essen in Berlin by OrgaQueen am 19. März 2009

In Mitte existiert noch eine richtige Bäckerei / Konditorei. Manch einer würde auch sagen, dass es sich um Käsekucheneinen alteingesessenen Ostbäcker handelt. Da ich aber nicht weiß, ob die Balzers schon vor Gründung der DDR fleißig backten, finde ich die Definition “Der Letzte seines Standes” treffender. Im Fernsehen lief mal eine tolle Filmreihe über aussterbende Handwerksberufe und die traditonelle Herstellung von Produkten. Mittlerweile könnte man das Backhandwerk dazuzählen. Ich habe das Gefühl, jeder sehnt sich nach wahrhaftem echtem Kuchen und ist abgenervt vom Einheitsbrot. (weiterlesen…)

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Balzac – mehr als Kaffee zum Mitnehmen

Essen in Berlin by OrgaQueen am 09. Dezember 2008

Das Balzac-Konzept ist echt ein Phänomen! In der Filiale im DomAquareé ist immer was los. Jede Menge KarottenkuchenMenschen. Nie Stillstand. Und das bei relativ hohen Preisen. Ich selbst bin kein Kaffeetrinker, nutze aber das “Nebenangebot” ab und zu. Es gibt immer eine gute Auswahl verschiedenster Kuchen. Das Sortiment wechselt regelmäßig und es gibt Tagesangebote. Die Teilchen sind komplett anders als vom Bäcker nebenan. Am besten schmeckt mir die Belgische Waffel für 1,40 €. Da sind ganz große Zuckerklumpen drin, die schön knistern, wenn man reinbeisst. Macht auch ziemlich satt. Auch ungewöhnlich und magenfüllend sind die Cinnemon Buns, die es allerdings nicht immer gibt. (weiterlesen…)

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Olivia – Schokoladen und Tartes

Essen in Berlin by OrgaQueen am 11. November 2008

Endlich habe ich es mal geschafft, den Kuchen, den das Olivia zaubert, zu probieren. Tarte au CitronMan hört und liest ja nur Gutes darüber. Wir hatten Gäste zum Kaffeetrinken und da bietet es sich an, mal was besonderes zu besorgen. Also sind wir beim Olivia vorbei. Es ist ein sehr kleiner Laden voll mit Schokoladen und Bonbons aller Art. Schon wenn man reinkommt, ist man überwältigt und möchte gar nicht mehr rausgehen. Alles ist bunt und sieht bezaubernd aus. Man kommt sich vor wie im Schlaraffenland. In den weißen Regalen liegen Schokolädchen aller Coleur: Zum Trinken oder Essen, Kleine und Große. Naja, wir waren ja wegen den Tartes da. (weiterlesen…)

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