Victoria – Profibackstube im Scheunenviertel
Diesen Bericht beginne ich mal mit einem Zitat von der Victoria Berlin-Webseite: “Eine Architektin, ein Diplomat und eine Künstlerin bringen ihre süßen Erfahrungen aus Nordamerika und Europa zusammen, mischen sie mit hervorragenden Backzutaten und kreieren daraus hausgemachte Köstlichkeiten rund um Torte und Kuchen.” Dass die drei fantastische, hausgemachte Köstlichkeiten kreieren, bestätige ich hiermit. Der Punkt geht an alle drei.
Ich habe ein Stück Kuchen ohne Mehl gegessen. Mein quadratisches Leckerli bestand nur aus Schlagsahne, Baiser und Kastanienpüreé. Hört sich erst mal sättigend an, doch tatsächlich war der Kuchen sehr, sehr leicht, nicht zu süß und weit entfernt von einer fettigen Cremetorte. Das nenne ich mal zeitgemäßes, kreatives Backen. Lecker! (weiterlesen…)
Nola’s am Weinberg – Kaffee & Kuchen
Ich habe an einem Freitag 15 Uhr Oma vom Hauptbahnhof abgeholt und wollte mit ihr gleich im Anschluss schön Kaffee trinken und ein köstliches Stück Kuchen essen gehen. Oma ist 81. Deshalb kann ich mit ihr nicht zu Balzac, Starbucks, Einstein oder St. Oberholz gehen. Es sollte ein schönes Kaffeehaus sein, wo man Zeitung lesen und in Ruhe reden kann. Tischdecken wären schön. Meine Onlinerecherche hatte nichts ergeben. Mir wurde nur das touristische Opercafé angeboten oder das riesige, bahnhofshallenartige Sarah Wiener’s im Hamburger Bahnhof. Kein Kaffeehaus in Berlins Mitte! Notgedrungen habe ich mich für das Nola’s entschieden. Von dem wusste ich, dass es schön liegt, eine große Terrasse und genügend Plätze im Innenbereich hat. Laut Nola’s Website werden mindestens fünf verschiedene Sorten hausgemachter Kuchen angeboten. Von den grossen Fruchtwähen über eine Mousse-aux-chocolat-Torte bis zum Limonen-Frischkäse-Kuchen. Bei Schweizer Gelassenheit könnte mein Plan aufgehen und Oma zufrieden gestellt werden. (weiterlesen…)
Aigner Gendarmenmarkt – wienerisch berlinerisch
Das Aigner am Gendarmenmarkt ist ein Restaurant mit Tischdecken und Stoffservietten. Die Vor- und Nachspeisen liegen zwischen 7 und 13 Euro, die Hauptgänge bei 14 bis 32 Euro, wobei die meisten Gerichte um die 23 Euro kosten. Lasst Euch davon nicht abschrecken! Der erste Eindruck mag steif und gehoben sein, doch das ist das Aigner ganz und gar nicht. Der Service war herzlich, ehrlich, frei Schnauze, unbefangen. Man hatte das Gefühl, ein willkommener Gast zu sein. Fast familiär. Und erst das Essen! Wunderbar! Qualität und Kochkunst waren spitze. (weiterlesen…)
Spreegold am Alexanderplatz – Fresh Food and Drinks
Frische Küche liegt voll im Trend und so macht am Alex ein guter Imbiss nach dem nächsten auf. Die zweite Filiale des Spreegold hat eine tolle Location bezogen und bietet sowohl Büromenschen als auch Touristen eine gute Mischung aus frischer Pasta, Sandwiches, Suppen, Salaten und Sweets an. Kostenloses WLAN gibt’s on top. Bestellt und bezahlt wird an der Theke. Für das Essen bekommt man einen Sensor mit. Der vibriert sobald in der Küche alles fertig zubereitet wurde. Die Küche befindet sich auf der Rückseite der Theke und ist komplett offen. Dort holt man sich sein Essen ab. (weiterlesen…)
Hole 9 Zehn – Café und Restaurant im Golf Resort Berlin Pankow
Das ist unser Kaffee-und-Kuchen-Tipp für alle, die in Pankow, Weißensee oder Hohenschönhausen wohnen. Lasst Euch nicht davon abschrecken, dass das Restaurant zum Golfresort Pankow gehört. Ich fand den Service und die Angebote sehr ansprechend – das Ambiente ist locker. Golfspielen in Pankow ist wirklich entspannt. Man trifft viele junge Großstadtmenschen! Das Hole 9 Zehn hat eine sehr große Außenterrasse mit bequemen Möbeln sowie eine schöne Loungeecke. Wir haben uns nach ein paar Abschlagübungen auf Kaffee und Kuchen hingesetzt. Als Durstlöscher bestellte ich mir eine große Cranberry Schorle. Sieht man nicht überall. Zum Kaffee nahmen wir den hausgemachten Kuchen: Apfel-Streusel sowie Quarkkuchen. Beides sehr gut! (weiterlesen…)
Hard Rock – Ku’damm Café Berlin
Das Hard Rock Cafe Berlin ist auf den Kurfürstendamm gezogen. Gut so! Denn ich finde, die Restaurant- und Café-Vielfalt könnte sich am Kurfürstendamm mehr etablieren. Wir waren in dem nagelneuen, schnieken Restaurant an einem Sonntag Nachmittag, um bei Kaffee & Kuchen zu verschnaufen. Von der anderen Straßenseite hatten wir die große Terrasse im ersten Stock gesehen und sind rüber gelaufen. Am Eingang wird man als erstes abgefangen – ganz amerikanisch: “Sie werden platziert!” Wir fragten nach dem Kuchenangebot und hätten vermutet, dass es eine Vitrine mit fetten American Pies zu bestaunen gibt. Leider nein. Man sagte uns, dass man keinen deutschen Kuchen hätte und auch keine Auslage. Kaffee gäbe es aber. Und auch Desserts. Das spielte sich alles unten am Eingang ab. (weiterlesen…)
Radialsystem V – das süße Leben an der Spree
In diesem Terrassen-Café mitten in Berlin direkt an der Spree wird schweizerische Brause verkauft. Da tut sich bei mir als erstes die Frage auf, warum man sich für Rivella anstatt für das Berliner Spreequell entschieden hat? Vielleicht, weil es besser zum mediterranen Lebensgefühl passt, das sich schnell einstellt, wenn man erst mal auf der Terrasse sitzt, auf’s Wasser blickt, seinen Latte Macchiatto genießt und ein Ciabbatta dazu isst. Dieses Feeling ließe sich bei Boulette, Spreequell und Kartoffelsalat sicher schwerer herbeizaubern. (weiterlesen…)
Crêperie Câline – Schöne Zwischenstation für Ausflügler Richtung Rummelsburger Bucht, Stralau, Treptower Park
Der Kaskelkiez ist weiter auf dem gastronomischen Vormarsch, doch mit einem Unterschied zum nahen Friedrichshain: durchdesignte oder auf Massen ausgelegte Konzepte gibt’s in der Victoriastadt nicht. Hier dominieren kleine inhabergeführte Läden wie unsere Neuentdeckung, die Crêperie Câline. In 12 Minuten Fußweg ist man vom Ostkreuz bequem hingelaufen. Das Café ist mit ca. 20 Sitzplätzen relativ klein, aber groß genug, um einen Platz zu bekommen. Nachdem wir die Angebotstafeln überflogen hatten, wollten wir sogleich bestellen. Unsere Mäuler sind allein vom Durchlesen wässrig geworden: 23 verschiedene Crêpes von herzhaft bis süß, Kaffee in allen Variationen, Käse- und Apfelkuchen, Brownies, Crêpes- und Kindermenüs mit Überraschung! (weiterlesen…)
Gorgonzola Club und Kuchenkaiser – abends im SO36
Vor dem Essen im Gorgonzola Club habe ich mir natürlich die Website des Restaurants angesehen. Dem Foto auf der Startseite nach zu urteilen, hatte ich angenommen, dass wir in einem etwas vornehmeren Laden gehen werden. Dem war nicht so. Die weiße Tischdecke war aus Plastik (klebt man dran fest), die Bedienung kam sehr leger, ohne Stil und mit wenigen Deutschkenntnissen daher. Zum Ärgerniss der Männer hat ein großes Bier 4 Euro gekostet und die Gläser waren nicht mal voll. (weiterlesen…)
Anna Blume – Kaffeehaus mit feinsten Torten

Die Torten von Anna Blume sind eine Sensation! Leider muss man sich dieses Highlight etwas erkämpfen bevor man genießen darf. Vor allem, wenn man wie wir an einem Sonntag Nachmittag im Kaffeehaus Torte essen möchte. Gleich am Eingang steht ein Schild: Bitte warten! Wir platzieren Sie! Es zuckte kurz in mir zusammen und ich überlegte, ob ich warten oder bleiben soll. Irritation auf ganzer Linie. Meine Augen wanderten von Tisch zu Tisch. Kein einziger freier Platz zu sehen. Langsam verstand ich, warum dieses Schild am Eingang steht. Ich schätze, man will einfach vermeiden, dass Tischsuchende Gäste permanent durchs Kaffeehaus laufen und so Unruhe reinbringen. Die sollen mal schön am Eingang abgefangen werden! (weiterlesen…)

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