Femminamorta – Der Teller für den Kenner / Il Piatto Forte
Mit großer Erwartung sind wir in das neu eröffnete und überall hoch gelobte Femminamorta gegangen. Die
Presse spricht vom “perfekten Start”, von “unangestrengtem Essen und Trinken wie in einem klassischen italienischen Gasthaus”, von “umwerfender Carbonarasoße” oder von der “Toskana-Küche, die für Überraschungen sorgt”. Mit diesen Vorboten im Ohr konnte ich 12 Freunde gewinnen, die mit mir einen geselligen Abend verbringen wollten. Die telefonische Reservierung klappte einwandfrei: Man hatte für uns den schönsten Tisch – direkt vor dem großen Weinregal – als lange Tafel vorbereitet. (weiterlesen…)
Peretti – lecker große Pizzen im Domaquarée

Seit zwei Jahren laufe ich an der Trattoria in der Mittelmall des Domaquarées vorbei. Diese Woche hat es mich durch Zufall dorthin verschlagen und nun ärgere ich mich ein wenig, dass ich nicht schon eher mal reingegangen bin, denn meine Pizza war wirklich hervorragend und riesengroß. Ich habe schon lange nicht mehr so eine gute Pizza bekommen. Der Teig war dünn und knusprig, alles frisch aus dem Ofen geholt. Die Pizzabäckerin hat die Monsterteile persönlich an den Tisch gebracht und schien mit sich und ihrer Arbeit sehr zufrieden zu sein. Das fand ich zum Beispiel sehr gut. Man erlebt selten (eigentlich nie), dass der/die Kochkünstler/in mit dem Gast in Kontakt kommt und Feedback auf sein/ihr Essen bekommt. (weiterlesen…)
Ristorante di Vino – Nachfolger von Mora Mora, Triangolo, usw.
Das war wieder eine Sache! Erst vor drei Wochen wurde mir das Mora Mora von magenschmerzen
empfohlen. Ich lese mir daraufhin ein paar Bewertungen im Web durch. Finde auch einiges wobei die Erfahrungen gemischter Natur sind. Theoretisch hätte ich – den Rezensionen zufolge – unsere Testgruppe nicht ins Mora Mora geschickt. Doch ich mache eine Ausnahme und reserviere uns einen Tisch … Mora Mora steht draußen ganz groß dran. Wir gehen rein. Drin ist es leer. Man hat uns einen schönen Tisch vorbereitet: rot karierte Tischdecken, Kerzen, jede Menge Gläser, usw. … alles komplett eingedeckt wie eine richtige festliche Tafel. (weiterlesen…)
Piazza Rossa – italienisch am Alex
Riesengroßer Laden, ganz neu eingerichtet, sieht gut aus. Direkt neben dem Roten
Rathaus mit Blick auf den Fernsehturm. Ich brauchte was “anständiges” (was mit Tischdecken) für ein Dinner mit den Eltern. Kein besonderer Anlass. Einfach so zwischendurch. Da schien mir das Piazza Rossa eine gute Wahlzu sein. Wir suchten uns einen Tisch direkt am großen Panoramafenster und konnten so nebenbei die Spaziergänger auf der Promenade beobachten. Erst saßen wir im hinteren Teil des Restaurants, denn dorthin hatte uns der Platzanweiser hingelotst. Wie empfanden es aber dort viel zu dunkel und wechselten nach vorn.
Ampelmann Restaurant – Rot/Grüner Italiener in Mitte
Berlins beliebte Ampelmännchen versuchen sich neuerdings mit ihrem eigenen Restaurant. Warum es nun
gerade ein Italiener geworden ist, hat sich beim ersten Besuch nicht erschlossen. Meiner Meinung nach hätte eine typische (Ost-) Berliner Küche besser zum Produkt gepasst. Die Hintergründe kriege ich vielleicht beim nächsten Mal raus, denn das Lokal hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Dennoch könnte das Konzept mit Pizza & Pasta aufgrund der exponierten Lage mit Blick auf die Spree, die Museumsinsel und dem James-Simon-Park vor der Haustür, aufgehen. Denn hier kann man in herrlich ruhiger Lage (ohne Autos) gemächlich lunchen bzw. dinnieren und sich zusätzlich hervorragend entspannen – im Sommer sogar mit Liegestühlen am Park. (weiterlesen…)
Il Syndicato – Piadina mit echt scharfer Wurst
Immer-hungrig und ich haben das Il Syndicato an einem Samstag-Nachmittag bei schönstem Sonnenschein
getestet. Es herrschte reger Ansturm. Das hatte zur Folge, dass es für den einen diensthabenden Herrn hinter der Theke absolut unmöglich war, seinen Imbiss in Schuss zu halten. Auf allen Tischen, Ablagen und auf der gesamten Theke stand schmutziges Geschirr rum. Für den ersten Eindruck sehr schlecht.
Normalerweise wäre ich an dieser Stelle wieder rausgegangen, aber immer-hungrig meinte, ich müsste unbedingt eines der Piadina probieren. Und er selbst würde auch soooo gerne eines essen wollen. Also blieben wir. (weiterlesen…)
Cenacolo – Italiener in P’Berg mit verschiedenen Qualitäten
Mein Essen war diesmal enttäuschent, wobei ich sagen muss, dass ich wahrscheinlich auch selber Schuld
bin. Denn, wenn man ins Cenacolo geht, sollte man entweder eine von den leckeren Steinofenpizzen oder die hausgemachten Pastas bestellen. Aber auf keinen Fall einen Salat. Ich dachte natürlich, dass ein Salat in einem italienischen Restaurant was Feines ist und nicht aus Standardzutaten besteht wie Eisbergsalat und geraspelten Möhren. Beim Italiener erwarte ich irgendwie was anderes. Einen kreativen Salat mit Delikatessen und Fantasie angerichtet. Nunja, der “Insalata Adria” für 9 Euro war so wie nicht erwartet: ein großer Haufen Eisbergsalat, etwas Ruccola, ein paar wenige Minitomaten und on Top das verhasste Möhrengeraspel. (weiterlesen…)
Teigwaren – hausgemachte Nudeln und Teigfladen
immer-hungrig geht manchmal ins Teigwaren Mittag essen. Da nimmt er meistens die Ministrone und ist
schwer begeistert. Demnach bot es sich an, auch mal abends hinzugehen. Wie der Name schon sagt, gibt es hier Teigwaren, und zwar richtig hausgemachte. Diese liegen kochfertig in der Auslage zum Mitnehmen oder man bestellt sie als Tagesgerichte. In erster Linie werden Ravioli, Gnocchi und Tagliatelle angeboten. Neu im Programm sind die Teigfladen, eine Mischung aus Pizza und Flammkuchen. Als Vorspeise bestellten wir einen davon für alle, nämlich den mit Tomatencreme, Pesto als Basis mit Mozarella, getrocknete Tomaten, Pinienkerne und Rucola für 8 €. Auf dem Foto sieht man gleich wie lecker der ist und es bedarf keines weiteren Lobes.
Buscaglione – leckerste Espressobar in Mitte
Das Buscaglione ist seit Jahren mein Lieblingsmittagsrefugium. Der Laden ist sehr klein, fast schon niedlich und die meisten kaufen sich eine der leckeren Kaffeesorten mit Vorliebe nicht to go. Daher ist es meistens voll, weil die Mittepeople (und nicht nur die) sich hier einfach wohl fühlen. Steffen und Nea betreiben ihren kleinen Laden mit voller Hingabe und sehr professionell. Ich glaube, die beiden kennen ihre gesamte Kundschaft mit Vornamen. Und soweit ich auch weiß, machen sie alle ihre Aufstriche und Pestos selber.
Ich selbst kaufe mir meisten warmes Toast Caprese für 1,90 € oder Rusticella für 3,90 €. Aber auch die belegten Tramezzinis oder die Törtchenauswahl sind lecker. Aber erst heute hab ich entdeckt, dass im Buscaglione die leckeren Trinkschokoladen (es sind schon fast Trinkpuddings) von Eraclea angeboten werden. (weiterlesen…)
Spaghetti Western – der Name verrät alles
Ich freue mich sehr, dass wir den Laden zufällig entdeckt und gleich ausprobiert haben. Fazit vorweg: Mich hat das Gesamtkonzept überzeugt. Nicht nur das Essen in geschmacklicher Hinsicht, sondern auch die Spezialisierung auf Spaghetti und Pasta, ferner die guten Preise als auch die Einrichtung sowie die kleinen Details am Rande. Auch wenn an diesem Abend einiges noch holprig lief, würde ich es gut finden, wenn sich der Laden rumspricht und uns erhalten bleibt. Im Moment scheint noch die Routine zu fehlen, das Engagement ist auf jedenfall sehr groß und man gibt sich alle Mühe.
Das Restaurant ist direkt gegenüber dem Inoshishi in der Torstraße in Berlin-Mitte. Im großen weiten Web gab es vor unserem Besuch noch nichts darüber zu lesen. Es scheint demnach ganz neu zu sein. Leider ließ sich auch vor Ort nicht rauskriegen, warum die Spaghetti Western heißen, wann vom wem gegründet wurde und was die Philosophie der Inhaber ist. Mittlerweile hat man sich ja an all diese Hintergrundinfos zu den Restaurants gewöhnt und man findet diese meistens am Anfang der Speisekarte wieder.


