Jägerstube Friedrichshain – Martinsgansessen
Am 11.11.11 sind wir abends zufällig in der Jägerstube gelandet. Das kleine Lokal ist im selben Haus wie die Jägerklause und teilt sich mit ihr den Haupteingang. Die Jägerstube befindet sich im rechten Vorderhaus mit Blick auf die Straße. Im Sommer stehen viele, schön gedeckte Tische draußen und warten auf die Frühstücksgäste. Jetzt im Winter ist es drinnen extrem gemütlich. Detailverliebt wurden Accessoires und Mobiliar ausgewählt. Die Jagd ist zentrales Thema. Viele alte Bücher wie das Wilderer Album liegen zum Lesen aus. An der Wand hängt ein Wildschweinfell und Hirschgeweihe. Kerzen, rote Tischlampen, lauschige Musik und karierte Tischdecken sorgen für Wohlbehagen. (weiterlesen…)
Esszimmer – frisch aufgetischt in Friedrichshain
Wir haben das Esszimmer für uns entdeckt – ein kleiner Imbiss mit frischer Küche und wöchentlich wechselnder Karte. Man könnte auch Kantine oder Suppenküche dazu sagen, was es alles nicht trifft. Imbiss ist auch doof. Ein Restaurant ist es aber auch nicht – eben ein Esszimmer, das täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet hat. Somit kommt man auch nach Feierabend zu einem köstlichen Abendbrot, ohne groß tafeln zu müssen. (weiterlesen…)
Sociale – Frühstück und Brotzeit am Comeniusplatz
Am Café Sociale laufe ich seit Jahren dran vorbei. Immer hat es uns woanders hingezogen: Hirsch, Feuer und Flamme, Knill, Jägerklause oder Bierhof. Zwischendurch wurde eine Gewerbeeinheit weiter gezogen, um einem neuen Restaurant Platz zu machen. Das schien dem Café nicht zu schaden! Jetzt wollte ich endlich mal reinschauen. Die Einrichtung sieht schön aus. Die Räume sind super hoch, hell, freundlich. Aus Planen wurden Stühle und Bänke bunt gemischt bezogen. Draußen stehen niedliche Bistrotische und -stühle, große Bambuspflanzen und große Sonnenschirme. Wer hier sitzt, hat den Lauf am Comeniusplatz gut im Blick und ganztags Sonnenschein. (weiterlesen…)
Vietal – New Taste of Vitality in der Sonntagstraße
Das kleine Vietal-Restaurant hat sich als Slogan New Taste of Vitality auf die Fahnen geschrieben. Das ist nicht nur ein Spruch, sondern wird gelebt! Wir waren sehr angetan vom Essen! Hereingelockt hat uns natürlich nicht das Essen, sondern das niedliche Vorbeet sowie die schöne Gestaltung des Lokals. Einige Gerichte sind mit Tinte auf Papier geschrieben und an die Wand geschlagen. Es verspricht Authentizität, aber auch Tradition. Papyrus, Schnörkelschrift und Tinte sind gut gewählte Stilmittel und überzeugten mich hier Platz zu nehmen.
Schweizer Krone zu Berlin – Wochenendfrühstück in F’Hain
Es gab lange kein Restaurant mehr, dass mich beim ersten Anblick so angesprochen hat wie die Schweizer Krone in der Simon-Dach-Straße. Das Restaurant ist sehr geschmackvoll eingerichet, wirkt dabei weder überkandiedelt, abgehoben noch steif. Es scheint authentisch zu sein und versprüht Schweizer Flair. Als erstes staunten wir nicht schlecht über unsere aufwendig dekorierte Frühstückstafel – eine willkommene Abwechslung auf der verlebten Restaurantmeile. Ein junger Bursche nahm uns herzlich auf und verwöhnte uns den ganzen Vormittag. (weiterlesen…)
DE MOLEN – Holländische Snackbar in Friedrichshain
Auf meiner Watchlist hatte ich das De Molen schon lange. Immer, wenn ich daran vorbeiging, las ich, dass es hier frische holländische Qualitätspommes gäbe. Nach einem sportiven Tag hatten wir Bock auf was richtig reichhaltiges und machten uns zu dieser Frittierstube in der Neue Bahnhofstraße Ecke Boxhagener auf. Weder Immer-hungrig noch ich waren jemals in den Niederlanden noch in einem holländischen Imbiss. Deshalb waren wir gut und gerne 15 Minuten mit der Snackliste zu Gange. Von den Sachen, die da drauf standen, hatte ich noch nie was gehört: Frietsaus, Atoomoorlog, Frikandel, Kipkorn …. (weiterlesen…)
Matreshka – Kein Essen ohne Wodka! Wunderbar osteuropäisch
Liebe Leser! Dieses Restaurant ist der Knaller! Hochwertige, delikate, frische Küche zu fairen Preisen und vernünftigem Service. Wir sind an einem Samstagabend gegen 22 Uhr zufällig dort gelandet. Die Crew hatte sich schon mit dem Gedanken getragen, den Abend zu beenden, doch dann kehrten weitere Gäste ein und wir bekamen zu später Stunde noch ein vorzügliches 4-Gang-Menü serviert. (weiterlesen…)
Mamo Falafel – vegetarischer Selbstbedienungsimbiss
Dieser kleine Imbiss tut sich durch zwei Besonderheiten hervor: erstens gibt’s hier nur vegetarische Sachen und zweitens befüllt man sich seine Falafel- oder Hummus-Box selber. Die große Falafelbox kostet 5 Euro, die kleine Box oder das Sandwich 3 Euro. Hinter der Salattheke stand an diesem ein Mädchen, dass die Falafelbällchen frisch frittiert hat. Man musste bei ihr ansagen, welche Falafelsorte man gerne in seine Box hätte. Im Angebot sind Klassisch, Kräuter oder Paprika. (weiterlesen…)
RIDS – “RinnInDeSchrippe” Ketwurst am Ostkreuz
Direkt auf dem Bahnhof Ostkreuz, Gleis 5, gibt es einen kleinen rot-weiß gestreiften Stand, der Ketwurst verkauft. Ich habe mir letzte Woche die große Ketwurst für 2,30 Euro geholt und war verzückt. Mir schmeckte die Ketwurst richtig gut und erinnerte mich an meine Kindheit. Bei der Ketwurst kommt es nämlich zu fünfzig Prozent auf das Baguette an, in die die Wurst gesteckt wird. Es muss sehr weich sein und darf keinesfalls bröselig-splittrig sein. Bei RIDS (doller Name übrigens: RinnInDeSchrippe) hat man das erkannt. Schmeckt wie früher. (weiterlesen…)
Zebrano – Frühstück a la carte täglich 10°° bis 16°°
Netter, symphatischer Laden, diese Zebrano Bar, schon weil es kein Brunchbuffet gibt. A la carte zu frühstücken ist viel entspannter. Wir waren Samstag kurz nach 10 Uhr dort und eine der ersten Gäste. Gegen Mittag war die Bar voll. Viele Gäste (s)aßen draußen in der Sonne. Ein schöner Anblick.
Die Auswahl ist riesig. Im Programm sind 17 verschiedene Frühstücke benannt nach Künstlern, Politikern, Schauspielern, Personen oder Kunstfiguren, die man im Zebrano anscheinend verehrt: Pablo Picasso heißt das Künstlerfrühstück, hinter Biene Maja verbirgt sich ein süßes Frühstück und Rudi Carell ist das Käsefrühstück. Man erinnert sich gerne an den ein oder anderen und findet leicht den Einstieg in ein Gespräch. Witzige Idee. (weiterlesen…)

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