Alte Fleischerei – Lust auf Fleischwaren?
Ohne Rücksicht auf Verluste – in diesem Fall die vermutlich schwierige Speisenauswahl unserer
Vegetarier – schlug ich dieses Restaurant für die Mittwochsrunde vor. In der Hoffnung, dass der Name Programm und die Fleischwaren von solider handwerklicher Qualität sind, fuhr ich voller Zuversicht in die Bizetstrasse. Einen Parkplatz vor dem Restaurant zu finden war kein Problem. Ein schöner Pluspunkt. (weiterlesen…)
Zum Schusterjungen – Berliner Eckkneipe urig und rustikal
Im Schusterjungen waren wir schon gaaanz oft. Das ist eine der letzten typischen Berliner Eckkneipen
wie es sie früher reichlich gab. Hier vermischt sich (teilweise skurilles) Stammpublikum mit Normalos, Touristen und einigen wenigen Mitte-Menschen, wobei ich sagen würde, dass sich Top-Stammgäste im vorderen Teil und an der Bar aufhalten und alle anderen eher im hinteren Bereich zu finden sind und es mehr Stammgäste als Fremde gibt. Auf jeden Fall muss man abends einen Tisch reservieren. (weiterlesen…)
Restauration Tucholsky – ungeplant, deutsch essen gehen

Diese Woche sollte es eigentlich ins Alpenstück in der Gartenstraße 9 gehen, bevor alle da waren hatte ich schonmal einen Blick auf die ausliegende Karte geworfen und festgestellt, dass das ganze eventuell etwas über unserem Normalen Essensbudget angesiedelt ist. Die 3 Hauptgerichte fingen bei 14 € an und endeten bei 18€, nix für uns. Um die Ecke ist aber die Restauration Tucholsky in der wir schon einmal waren, also dorthin.
Vorher habe ich noch schnell im Alpenstück abgesagt, wir hatten wie immer reserviert, dieses mal wurde unsere Absage aber mit Verständnis akzeptiert und mit beruhigtem Gewissen ging es ins Tucholsky. Das letzte mal das uns ähnliches passiert ist, wurde OrgaQueen immerhin beinahe händisch aus dem Lokal entfernt
Schenk von Landsberg – brandenburgisches Eisbein, Erbspüree und Hackepeter
Wer südwestlich von Berlin unterwegs sein sollte, entweder zum Einkaufen im A10-Center, beim Golfen in Motzen, auf den Tropical Islands oder beim Wandern am Teupitzer See, der sollte unbedingt in diesen Landgasthof einkehren, um den Tagesausflug deftig abzuschließen. Wir haben dort zu viert für unglaubliche 58 Euro Abendbrot gegessen. Der Gasthof ist klassich mit Kamin eingerichtet und jeder Tisch nach alter Schule festlich gedeckt. Für Berliner ungewöhnlich findet man Tischdecken, gefaltete Servietten und geschultes Personal vor. Der Familienbetrieb gibt sich allergrößte Mühe, seine Gäste zu verwöhnen, was ihm auch gelingt. Es wird eine gute regionale Küche zu fairen Preisen angeboten. Wir hatten sogar den Eindruck, dass die Speisen wirklich selbst und frisch zubereitet wurden: Das Sauerkraut war sauer und fest, das Erbspüree äußert smooze und lecker, der Hackepeter köstlich. (weiterlesen…)
Metzer Eck – Berliner Eckkneipe seit 1913
Das Metzer Eck ist die älteste Kneipe des Prenzlauer Bergs. Sie ist wirklich sehr typisch und selbst Heinrich
Zille hat schon dort sein Bier getrunken. Eine Kopie seines Briefes an die Destille hängt an der Wand und die Geschichte des Bezirks und der Kneipe wird auf vielen alten Stichen, Kopien und Fotos in den Schankräumen dargestellt. Im eher kleinen Eingangsbereich saßen und standen locker zehn Männer zum Stammtischtreffen. (weiterlesen…)


