Wirtshaus Malchow – Landgasthof im Norden Berlins
Nur 16 Minuten mit dem Auto oder 8 km gen Norden sind es vom Alexanderplatz nach Malchow. Kurz vor der Stadtgrenze, noch auf Berliner Territorium, an der B2, befindet sich dieser typische Landgasthof, der zum Bezirk Hohenschönhausen gehört. Uns hat das gepflegte, äußere Erscheinungsbild sowie der Aushang “deutsche Küche” angesprochen. Praktischerweise ist gleich gegenüber ein großer Parkplatz. Also rein! (weiterlesen…)
Alte Ratsklause Neukölln

Gestern sollte es nach Neukölln gehen. Da der eingeborene Neuköllner nix empfehlen konnte (und der Blutwurstritter um die Uhrzeit schon zu hatte [Memo Donnerstag um Acht hat der auch immer zu – vielleicht mal früher hingehen]), musste ich schnell was raussuchen.
Wirtshaus im Prenzlauer Berg
Dieser Laden ist völlig merkwürdig. Ich weiß bis jetzt nicht, was ich davon halten soll, geschweige denn, was ich schreiben soll, versuche es dennoch: Den ersten “Kontakt” hatte ich über die krude Homepage. Diese erinnerte mich an Bifi’s Zomtek-Seite aus den 90er-Jahren. Die dort veröffentlichte Speisekarte bricht mit dem Stil, sieht konzeptionell und marketingtechnisch halbwegs durchdacht aus und klingt sehr verlockend. Eine schöne und erschwingliche Auswahl Berliner Gerichte machte Appetit auf einen Besuch.
Weihnachten 2010 bei den 3 Schwestern im Kunstquartier Bethanien
Was für ein Glücksgriff! Das 3 Schwestern im Kunstquartier Bethanien erwies sich als der Knaller des Jahres, so dass unser Restaurant-Jahr 2010 einen perfekten Ausklang fand. Ich hatte für den ersten Weihnachtsfeiertag dieses Restaurant ausgesucht, obwohl ich vorher noch nie dort war und es mir niemand empfohlen hatte. Bei Ausflügen mit der Familie gehe ich sonst auf Nummer sicher und mache keine Experimente. Deshalb freut es mich jetzt doppelt, dass wir nicht enttäuscht wurden und einen wunderbaren Abend hatten. (weiterlesen…)
Weihnachtszeit 2010 – Zur letzten Instanz, Berlin-Mitte
Das älteste Restaurant Berlins scheint immer gut besucht und war auf Wochen ausgebucht. Ich habe im Oktober einen Tisch für Dezember bestellt. Das Essen musste fantastisch sein, wenn alle Welt dort einkehrt. Deshalb hatte ich große Hoffnungen in diesen Abend gelegt und wollte einen richtig schönen Schmaus genießen. Als wir ankamen, staunten wir erst mal nicht schlecht über das Winterwonderland vor der Tür. Rund um das alteehrwürdige Restaurant lag eine Menge Schnee, viele Lämpchen und Laternen erhellten den zugeschneiten Biergarten und man konnte meinen, Teil einer kitschigen Filmkulisse zu sein.
Weihnachten 2010 – Schalander Hausbrauerei Friedrichshain
Den Auftakt zum Start unserer Weihnachtsessensaison macht 2010 das Schalander, das ab dem 1. Advent weihnachtliche Gerichte und Weihnachtsbockbier anbietet. Wir hatten einen Tisch reserviert. Für einen Abend mitten in der Woche vielleicht nicht unbedingt nötig, aber denkste! Wie sich bei unserer Ankunft herausstellte, standen auf fast allen Tischen “Reserviert”-Schildchen und es wurde im Laufe des Abends richtig voll. Mittlerweile hat sich wohl herumgesprochen, dass im Schalander sehr gut gekocht wird, dass der Service ausgezeichnet ist, dass ein Drittel des Restaurants für die Raucher abgezwackt wurde und dass es selbtsgebrautes Bier gibt. (weiterlesen…)
Crevetten und Gulasch in der Treptower Klause
Endlich entwickelt sich Treptow – als Nachbarbezirk von Friedrichshain und Kreuzberg – und bringt neue Ausgehziele mit bester Küche hervor. Die Treptower Klause sieht von außen aus wie eine original Berliner Stammtischkneipe. Drinnen jedoch wurde renoviert und ein schönes schlichtes Ambiente geschaffen. Es erinnert mich ein wenig an die Anfangszeiten des Prenzlauer Bergs, als die Läden noch nicht so geleckt waren und die Inhaber noch selber bedienten. Die Klause punktet also beim ersten Betreten. (weiterlesen…)
Gaststätte Zum Ulrich – deutsche Küche am Scheibenrand
Die Gaststätte Zum Ulrich liegt in Berlin Kaulsdorf (deswegen Scheibenrand) und ist für mich hin und wieder der Treffpunkt unserer Herrentagsrunde. Unsere kleine Runde trifft sich gern am Donnerstagabend auf ein paar Bier. Meistens beinhaltet das auch das Abendessen. Zum Ulrich gehen wir gern, wenn es deutsche Küche sein soll. (weiterlesen…)
Hafengarten – Berliner Boulette am Treptower Hafen, Pier 5
Treptow ist gar noch so weit draußen wie viele glauben. Es grenzt an die angesagten Bezirke Kreuzberg und Friedrichshain und hat einiges zu bieten, u.a. den schönen großen Treptower Park mit seiner Uferpromenade entlang der Spree. Und genau dort, am Hafen Treptow, Pier 5, befindet sich der “Hafengarten” der Stern- und Kreisschifffart. Anfangs war ich skeptisch. Das Publikum entspricht natürlich nicht dem der angesagten Nachbarbezirke. Hier sitzen Mama & Papa oder Oma & Opa – immer sonntags ordentlich gekleidet. Einige Berliner Single-Damen sahen so aus, als ob sie gerade vom nachmittäglichen Tanztee kämen oder noch ins Cafe Keese wöllten: Haare hochgesteckt, Wangenrouge aufgelegt, weiße Spitzenbluse an, Nägel lackiert und Klunker angelegt. Amüsant! (weiterlesen…)
NEST – Berlin, Kreuzberg, am Görli
Was schreibe ich bloß zum CafeNest? Die Eindrücke in unserer Runde – und auch bei mir – waren so durchwachsen. Das Restaurant hat ein super Konzept, was offensichtlich ankommt. So knacke voll habe ich lange keinen Laden mehr erlebt. Erinnert mich irgendwie an die glorreichen Nachwendejahre des Prenzlauer Bergs. Das NEST war voll mit Jungen und Alten, angesagten und intellektuellen Menschen. Ein sehr nettes und interessantes Publikum. Die waren alle geerdet und keine überdrehten Spinner. Ssympathisch! Wie eigentlich alles im Nest – vom Interieur über die Angebote bis hin zur Atmosphäre. Ich wäre begeißtert gewesen, wenn da nicht die ein oder andere Person an Front und Küche versagt hätte.


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