Bad Saarow – Imbiss an der L412
Auf der Hälfte zwischen Saarow Dorf und dem Jake McEwan Golfplatz liegt dieses Bäckerei-Konditorei Café. Wir wollten auf einen kleinen Imbiss anhalten, und, um es vorwegzunehmen, wir haben nicht den
Kuchen probiert. Das machen wir vielleicht ein anderes Mal. Beim ersten Eintreten sind wir sprachlos. Hier hat sich seit 1992 nichts mehr verändert. Es macht den Eindruck, als hätte man kurz nach der Wende neue Tische, Stühle und Sitzecken angeschafft, die geschmacklich schon damals weit im Aus waren, und den Rest komplett im DDR-Charme gelassen. Dazu gehören für mich u.a. das Geschirr, die Kaffeekannensammlung, die Art und Weise der Bedienung und des Anrichtens, die 4 Damen mit Kittelschürze und deren ruppige Art. (weiterlesen…)
Wirtshaus Redo – Eventgastronomie A10 Freizeitwelt
Letzten Donnerstag ging’s zum Herrenabend ins Wirtshaus Redo in die A10-Freizeitwelt nach Wildau. Auf Wunsch eines einzelnen (bei Berlin wohnenden Herrns) trafen wir uns ausnahmsweise mal in seiner näheren Umgebung. Sein Lockangebot für diesen Abend hieß “Spare Ribs satt”. Wie sich beim Eintreffen herausstellte, gibt’s im Redo auch noch ein XXL-Angebote. Riesige Speisen und Bier in 2-Liter-Gläsern. Darauf springt der gemeine Brandenburger Landmann noch an (viele Bilder auf der Webseite).
Traditionell geht es bei solchen Veranstaltungen eher nicht um Qualität, sondern mehr um Quantität. Dem entsprechend hatte ich mich darauf eingestellt und freute ich mich auf das Donnerstagsbier und die Ribs. (weiterlesen…)
Das Landhaus im Grünen: Fisch-, Knoblauch und (Brandenburger) Landspezialitäten
Essen top – Ambiente flop. Wie soll man das beschreiben? Diesmal wird es ganz schwierig. Wir kamen aus
Bad Saarow (vom Vormittagssport) und sind in Richtung Wendisch-Rietz gefahren, um ein Restaurant zu finden, wo wir deftig, regional Mittag essen können, wenn möglich nicht zu teuer. Ein Wegweiser am Straßenrand sprang uns ins Auge und sprach uns alle sofort an: Das Landhaus im Grünen – Fisch-, Knoblauch und Landspezialitäten. Wir folgten den Schildern und nach 2 Minuten waren wir auch schon da. Allerdings hat sich jeder von uns unter einem “Landhaus” was anderes vorgestellt. Das “Landhaus” ist ein typisches Nachwendeprojekt (Ann. d.A.), das einen DDR-Barackenbau flucks in eine Landhausgasstätte werden lies. Zur Sicherheit warfen wir vorab einen Blick auf den Menüaushang an der Einfahrt. Könnte ja sein, dass die Speisekarte auch nicht dem Namen entspricht. Aber nein! Vieles drauf, was wir sofort bestellen könnten.
Zum Klostergarten – deutsch, regional in Bad Saarow
Auf unseren regelmäßigen Abstechern zum Golfen ins Umland kehren wir immer zum Lunch Break zwischen den Spielrunden in ein anderes Restaurant ein, zumindest so lange, bis wir das perfekte eine gefunden haben: dieses Mal wählten wir das Gasthaus zum Klostergarten. Da die Zeit knapp ist, wagte es (zu meinem Erstaunen) keiner der sechs Reisenden das Resto abzulehnen, was dem ersten Eindruck nach kein Wunder gewesen wäre. Aber jeder bekommt seine Chance und wir hofften auf ländliche, selbstgemachte Kost.
Cafe Lehmsofa in der Falkenberger Dorfkate kanadisch deutsche Küche am Rande Berlins
Ostersonntag, schlechtes Wetter, Appetit auf ein Stück lecker Kuchen und eine Tasse guten Kaffees.
Klingt alles sehr einfach – ist es aber nicht.
Eigentlich wollten wir nur zu Tommy´s tubulenter Kinderwelt (was für ein schrecklicher Name!), aber dann schlief klein Lilly im Auto ein, und uns überfiel Kaffee- und Kuchenhunger.
Schenk von Landsberg – brandenburgisches Eisbein, Erbspüree und Hackepeter
Wer südwestlich von Berlin unterwegs sein sollte, entweder zum Einkaufen im A10-Center, beim Golfen in Motzen, auf den Tropical Islands oder beim Wandern am Teupitzer See, der sollte unbedingt in diesen Landgasthof einkehren, um den Tagesausflug deftig abzuschließen. Wir haben dort zu viert für unglaubliche 58 Euro Abendbrot gegessen. Der Gasthof ist klassich mit Kamin eingerichtet und jeder Tisch nach alter Schule festlich gedeckt. Für Berliner ungewöhnlich findet man Tischdecken, gefaltete Servietten und geschultes Personal vor. Der Familienbetrieb gibt sich allergrößte Mühe, seine Gäste zu verwöhnen, was ihm auch gelingt. Es wird eine gute regionale Küche zu fairen Preisen angeboten. Wir hatten sogar den Eindruck, dass die Speisen wirklich selbst und frisch zubereitet wurden: Das Sauerkraut war sauer und fest, das Erbspüree äußert smooze und lecker, der Hackepeter köstlich. (weiterlesen…)



