Schleusenkrug Tiergarten – Frühstück am Kanal
Den Schleusenkrug haben wir uns aus folgenden Gründen ausgesucht: Wir brauchten ein Frühstückslokal in der Nähe der Nordischen Botschaften, um nach dem Essen direkt in eine Ausstellung gehen zu können. Es sollte viele gute Bewertungen auf Qype haben, damit es kein Reinfall wird. Zu guter Letzt wollten wir spät frühstücken. A la carte natürlich! Gibt’s hier bis 15 Uhr! Vor dem 50er Jahre-Lokal ist ein großer Biergarten. Ein paar abgehärtete Gäste saßen draußen und aßen warme Wurst vom Grill. Wir sind rein und setzen uns direkt ans Fenster, von wo aus wir die Schleusenmanöver beobachteten. Spektakulär. (weiterlesen…)
Bierhof Rüdersdorf – der Biergarten neben dem Berghain
Zweiter Anlauf für den Bierhof. Der erste fiel 2009 wegen Platzregen buchstäblich ins Wasser. Dieses Jahr (2010) haben wir uns zum Public Viewing des Fußball-WM-Spiels Deutschland-Spanien dort getroffen und es hat nicht geregnet. Das Wetter war toll, die Stimmung wenig ausgelassen, eher angespannt. Nur wenige Gäste trugen Fanshirts oder hatten Winkelemente dabei. Ich glaube, die wollten alle nur lauschig im Grünen sitzen und nebenbei das Spiel sehen. Für “lauschig & ruhig” eignet sich dieser Biergarten besonders gut. Verglichen mit Prater Garten in der Kastanienallee ist dieser schöne Platz eine echte Oase zum Entspannen. (weiterlesen…)
Hafengarten – Berliner Boulette am Treptower Hafen, Pier 5
Treptow ist gar noch so weit draußen wie viele glauben. Es grenzt an die angesagten Bezirke Kreuzberg und Friedrichshain und hat einiges zu bieten, u.a. den schönen großen Treptower Park mit seiner Uferpromenade entlang der Spree. Und genau dort, am Hafen Treptow, Pier 5, befindet sich der “Hafengarten” der Stern- und Kreisschifffart. Anfangs war ich skeptisch. Das Publikum entspricht natürlich nicht dem der angesagten Nachbarbezirke. Hier sitzen Mama & Papa oder Oma & Opa – immer sonntags ordentlich gekleidet. Einige Berliner Single-Damen sahen so aus, als ob sie gerade vom nachmittäglichen Tanztee kämen oder noch ins Cafe Keese wöllten: Haare hochgesteckt, Wangenrouge aufgelegt, weiße Spitzenbluse an, Nägel lackiert und Klunker angelegt. Amüsant! (weiterlesen…)
Jägerklause – Biergarten, Burger vom Grill, Live-Musik
Die Jägerklause war zu Ostzeiten das Vorzeige-Wildrestaurant in Ostberlin. Heutzutage finden regelmäßig
Live-Konzerte statt und im Biergarten wird gegrillt. Ich würde die Jägerklause in die Ecke Musik-Kneipe stecken und nicht als Restaurant sehen. Als wir dort waren, spielten sich gerade Skin Diary und/oder Oozing Goo warm. Derweil bestellten wir am Holzkohlegrill im großen Biergarten unsere Essen und Bier. Das es regnete, konnten wir leider nicht draußen sitzen und haben uns ein trockenes Plätzchen “Backstage” gesucht. Die Raucherlounge mit Zugang zum Biergarten erfüllte diesen Zweck, wenn auch nur mäßig. Draußensitzen im Biergarten wäre besser gewesen. (weiterlesen…)
Clärchens Ballhaus – typisch Mitte, man lebt von Coolness
Freitag Nachmittag in Berlin, Frühlingsanfang, Sonnenschein 20 °C, fast Wochenende. Alle drängen nach
draußen: die Schwangeren, die Mamas, die Verliebten, die schönen Jungs, die Kreativen, die Touristen und wir, die Agenturmenschen, die zusammen zum Late Lunch gehen. Clärchens Ballhaus scheint bei diesen Voraussetzungen die beste Wahl zu sein, denn Clärchens verfügt über einen großen Außenbereich. Wir reservieren vorsichtshalber.
Als wir ankommen fällt uns auf, dass fast alle Sonnenplätze besetzt sind. Unser vorbestellter Tisch (verwitterte Bierzeltgarnitur) steht natürlich im Schatten wie ca. die Hälfte des gesamten Mobiliars. Wir versuchen mit dem Kellner zu verhandeln und einen Tisch in der Sonne zu bekommen. Keine Chance. Nicht mal Tischerücken ist erlaubt. Er lässt uns keine Wahl und setzt uns das Messer auf die Brust: Entweder wir nehmen einen Tisch drinnen im (Abriss-) Haus oder begnügen uns mit dem Tisch draußen im Schatten. Der Vorteil drauße wäre, dass wir einen coolen Kellner dazu bekämen. Seine schlagfertige Art hat uns überzeugt und wir begeben uns in seine Hände … Wie sich später herausstellte, konzentrierte sich Monsieur (sprich ‘Missjö’) ausschließlich auf seine Coolness und versagte mehrfach bei seinem eigentlichen Job. (weiterlesen…)
Märkische Aue – Kleingartenidyll mit deutscher Küche
Wer in Lichtenberg wohnt, zum Beispiel in Friedrichsfelde, und bisher nicht so richtig wusste,
wo man spontan, gut und erschwinglich Essen gehen kann, dem empfehle ich das Lokal in der Kleingartenanlage Märkische Aue. Hier gibt es bodenständige deutsche Küche, die frisch zubereitet wird. Die Gaststätte wird seit 1988 als Familienbetrieb geführt, was der Gast auch spürt. Guter Service und persönliches Engagement werden in jeder Hinsicht groß geschrieben. Veranstaltungen wie Skatturniere oder Silvesterpartys sind Teil des Gesamtkonzepts. Im Sommer sitzt man draußen im Biergarten, im Winter bekommt man auch Glühwein für unterwegs. Viele Spaziergänger nutzen das Angebot auf ihrem Weg durch die Kolonie. (weiterlesen…)
Zenner Biergarten – Berliner Biere und Grill
Wer kennt nicht den Zenner? Neulich waren wir mal im Biergarten. Es war ok, aber leider mit wenig Stil.
Der große Pluspunkt ist, dass man direkt an der Spree unter großen Bäumen sitzt. Von da aus beobachten die meisten Gäste die vorbeifahrenden Ausflugsschiffe und Privatyachten. Andere interessiert das gar nicht und saufen bis zum Umfallen.
Der Biergarten ist im Vergleich zum Pratergarten in der Kastanienallee nicht rammelig und überlaufen. Das hat Vorteile. Man klönt idyllischer und muss nicht Schlange stehen. Andererseits könnte es eventuell auch an der lieblosen Bewirtschaftung liegen. (weiterlesen…)
Oranke Orange – Fußball Gucken
Unser letzter Besuch im Oranke Orange war am 30. Juni 2006 zur Fußballweltmeisterschaft. Damals lief das Spiel “Deutschland-Argentinien” im Achtelfinale der Weltmeisterschaft mit Verlängerung und
11-Meter-Schießen. Das komplette Programm also.
Letzten Donnerstag waren wir nach zwei Jahren wieder dort. Auch zum Fußball gucken. Diesmal spielte im Rahmen der EURO 2008 Deutschland gegen Portugal im Viertelfinale. Und ich muss sagen, es war super! Wir hatten viele fußballererfahrene Fans um uns herum, die jeden Schlachtruf kannten und die ganze Zeit für fette Stimmung sorgten. Das war schon 2006 so. Einiges hat sich dennoch verändert (nur zum positiven). 2006 gab es noch keinen aufgeschütteten Sand und an den Springbrunnen kann ich mich auch nicht erinnern. Der Sand, die neuen Loungeecken und ein besseres Beamerbild runden das Gesamtkonzept besser ab. (weiterlesen…)
Kleines Cafe – in Lichtenberg zuhause
Dieser Artikel ist allen Lichtenbergern gewidmet, die dort aufgewachsen sind, nicht mehr dort wohnen,
aber schon lange darüber nachdenken, mal wieder das alte Revier zu besuchen, aber bis dato keinen Anlass dafür gefunden haben. Ich habe da was gefunden, was allen noch ein Begriff sein sollte: das Kleine Cafe in der Weitlingstraße. Wir sind mit dem Fahrrad vorbeigeradelt, wollten nur kurz anhalten, um uns eine Kugel Eis zu kaufen (60 Cent). Doch dann sah der kleine Sommergarten auch ganz nett aus und wir setzten uns hin. Nach einem Blick in die Karte, hatte haben wir sofort den Plan geändert. Wir essen was! (weiterlesen…)
Restauration Tucholsky – ungeplant, deutsch essen gehen

Diese Woche sollte es eigentlich ins Alpenstück in der Gartenstraße 9 gehen, bevor alle da waren hatte ich schonmal einen Blick auf die ausliegende Karte geworfen und festgestellt, dass das ganze eventuell etwas über unserem Normalen Essensbudget angesiedelt ist. Die 3 Hauptgerichte fingen bei 14 € an und endeten bei 18€, nix für uns. Um die Ecke ist aber die Restauration Tucholsky in der wir schon einmal waren, also dorthin.
Vorher habe ich noch schnell im Alpenstück abgesagt, wir hatten wie immer reserviert, dieses mal wurde unsere Absage aber mit Verständnis akzeptiert und mit beruhigtem Gewissen ging es ins Tucholsky. Das letzte mal das uns ähnliches passiert ist, wurde OrgaQueen immerhin beinahe händisch aus dem Lokal entfernt


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