Bäckerei Konditorei W. Balzer – der letzte seines Standes
In Mitte existiert noch eine richtige Bäckerei / Konditorei. Manch einer würde auch sagen, dass es sich um
einen alteingesessenen Ostbäcker handelt. Da ich aber nicht weiß, ob die Balzers schon vor Gründung der DDR fleißig backten, finde ich die Definition “Der Letzte seines Standes” treffender. Im Fernsehen lief mal eine tolle Filmreihe über aussterbende Handwerksberufe und die traditonelle Herstellung von Produkten. Mittlerweile könnte man das Backhandwerk dazuzählen. Ich habe das Gefühl, jeder sehnt sich nach wahrhaftem echtem Kuchen und ist abgenervt vom Einheitsbrot. (weiterlesen…)
Barcomis Deli – hausgemachter amerikanischer Kuchen und Deli Imbiss
Tja, im Barcomis waren wir die letzten Jahre schon öfter. Das Deli ist in den Sophie-Gips-Höfen und nicht
auf Anhieb zu finden. Im zweiten Hinterhof, zwischen Ateliers und Wohnungen, befindet sich das Cafe. Man kann sowohl drin als auch im schattigen Hof sitzen. In der späten Nachwendezeit waren wir so sehr und uneingeschränkt von den amerikanischen Köstlichkeiten begeistert, dass wir das Drumherum kaum wahrgenommen haben. Jetzt hat sich der Blick nachhaltig verändert und man bewertet nicht mehr nur das Essen.
Bäckerei Wiedemann im Dom Aquarée – 50€ sind zuviel!
Auf dem Weg zu einem meiner Arbeitgeber hole ich mir öfters etwas aus der Bäckerei Wiedemann im Dom
Aquarée. Das wäre eigentlich groß erwähnenswert, denn backtechnische Hochleistungen bekommt man in einer Bäckereikette sowieso eher selten. Heute wollte ich ein Baguette für 2,50 € kaufen, aber leider ist ein 50 €-Schein wohl ein zu großes Risiko. Das nehme ich aber zum Anlass doch mal etwas zu diesem Wunder des deutschen Dienstleistungsgewerbes zu schreiben.

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