Mühlenwegschänke – Essen auf dem Lande
Bei uns gab es am Wochenende Klöße und bei dieser Gelegenheit fiel mir doch glatt unser Besuch bei der Mühlenwegschänke in Reichenwalde (nahe Bad Saarow) ein. Wir sind – wie so oft – nach dem 9. und vor dem 10. Loch eingekehrt. Dafür suchen wir möglichst immer neue Locations und testen alles, was am Wegesrand liegt. Im Juli hat es die Mühlenwegschänke erwischt. Warum mir das im Zusammenhang mit meinen Klößen von gestern einfällt? Weil ich in der Mühlenschänke Roulade mit Klößen und Rotkohl bestellt habe, aber keine Klöße bekommen habe.
Le Physalis – Essen wie Gott in Frankreich

Ich muss hier unbedingt unseren Restaurantbesuch in Frankreich (Prévessin Nahe Genf) festhalten. Wir haben in dem schärfsten Kuhkaff ein Wahnsinnsmenü bekommen, was seinen Preis von 35 Euro mehr als wert war. Zudem wurden wir von den professionellsten und nettesten Kellnern seit langem bedient und können auf einen super Sommerabend zurückblicken. Da keiner aus unserer Runde der französischen Sprache mächtig war, wussten wir weder vorher noch wissen wir im Nachgang, wie die Gerichte hießen, noch was wir konkret auf dem Teller hatten. Wir haben einfach alle Gänge bestellt, d.h. bei jedem der 5 Gänge sollte man sich immer für eine von zwei Möglichkeiten entscheiden (Fisch oder Fleisch zum Beispiel). Der Einfachheit halber wählte ich immer die erste Option und immer-hungrig die zweite. Genauso experimentierten magenschmerzen und Alfred.
Unterwegs in Genf – Spécialité de Gambas à gogo
In diesem Sommer hat es uns nach Genf und das angrenzende Frankreich verschlagen. Bereits im Vorfeld freute
ich am meisten auf die neuen Geschmackswelten. Bei Genf fallen einem natürlich als erstes die klassischen Schweizer Gerichte wie Fondues ein. Doch irgendwie hatte die ganze Stadt wenig Schweizer Charme. Hier prägen Nationen aus aller Welt das Bild, nicht zuletzt wegen der vielen internationalen Organisationen, die hier ihren Sitz haben. Ergo: schweizerisch ist hier nichts (bis auf die Uhren). Aufgrund des Tipps eines Freundes sind wir ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs im ‘La Corail Rose’ gelandet. Hier werden ausschließlich Gambas (Garnelen) serviert, und zwar als ‘all you can eat’-Angebot. Ein Traum! (weiterlesen…)
Gaststätte “Uns Hüsung” – Fischabend auf Rügen
Der Kurztrip nach Rügen hat sich kulinarisch gelohnt. An einen der Abende nutzen wir das Angebot der
Gaststätte “Uns Hüsung” in Bakenberg und meldeten uns für den Fischabend an. Das hört sich erst Mal pompös und massentauglich an, ist aber was ganz kleines Feines im Kreise einiger weniger Camper, die rund um die Gaststätte ihre Zelte aufgeschlagen haben. Ergo: nett und gemütlich. Ein Kamin spendete zusätzlich wohltuende Wärme. (weiterlesen…)
Gaststätte Seeblick – Fischbrötchen auf Rügen
Beim letzten Besuch auf Rügen hatten wir ein kurzes Intermezzo mit der Gaststätte Seeblick in Dranske. Sie
lag einfach am Fahrradwegesrand und wir passierten just in dem Moment als der kleine Hunger am größten war. Da uns abends ein ausgiebiger Grillabend erwartete, haben wir uns ‘nur’ für Fischbrötchen entschieden. Die kamen jeweils 2 Euro. Ich hatte das Brötchen mit Bismarck- und immer-hungrig mit Matjeshering belegt. Zwischen dem Brötchen lag eine ganze Fischhälfte, dazu drängelte sich eine dicke Scheibe rohe Zwiebel und ein Salatblatt. Köstlich. (weiterlesen…)
Fischhütte – am Regenbogencamp auf Rügen
Bei einem Besuch an der Ostsee darf natürlich das Fischessen nicht fehlen. In der Vorsaison könnte das
schwierig werden. Aber im Gegensatz zu unserem Urlaub an der Westostsee im August letzten Jahres, hatte an der Ostostsee trotz Nebensaison alles geöffnet und im Umkreis von ca. 5 km waren locker 5 Fischgaststätten bzw. -imbisse zu finden. An der Fischhütte direkt am Regenbogencamp ganz in Strandnähe waren wir sogar zwei Mal. Denn hier gibt’s einheimischen Fisch, Bier vom Fass, frisch Geräuchertes – alles ganz frisch. Vom Ableger am Wieker Bodden haben wir uns Butterfisch zum Abendbrot mitgebracht (leider ohne Foto). (weiterlesen…)
Hotel “Am Werl” – Frühlingserwachen am Scharmützelsee
Anfang April geht die Saison am Scharmützelsee erst langsam los. Die Bäume blühen noch nicht, vereinzelt
sieht man aber schon Tulpen und Restaurants mit geöffneten Terrassen und Kuchenangeboten. Dies war zwar bei dieser Location nicht überwältigend und bestand in erster Linie aus Blechkuchen, ich gehe aber davon aus, dass es in der Hochsaison mehr Kuchenvielfalt geben wird. Zugegeben – angenehm warm war es auf der Terrasse des Restaurants “Am Werl” noch nicht, aber nach dem langen Winter, sitze ich lieber mit Jacke draußen als drinne hinter Glas. Auch wenn wir die einzigen Gäste waren, die dies taten. In der halben Stunde bei Kaffee & Kuchen erfror keiner von uns. Außerdem kann man hier die Vögel in der hauseigenen Vogelvolliere beobachten! (weiterlesen…)
Ingo’s Imbisstube – Essen auf dem Campingplatz
Ingo’s Imbiss ist ziemlich abgefahren. Irgendwie war’s wie eine Reise in die Vergangenheit. Die deftige
Hausmannskost zu den mehr als günstigen Preisen erinnerte mich stark an DDR-Schulspeisung oder eben an die typische Campingplatzkost: einfach, ohne Schnörkel, billig, vom Geschmack her normal bis so lala. Stammgast wird man nicht, wenn jedoch die Sonne scheint, man draußen sitzen kann und der Geldbeutel kaum mehr was hergibt, dann ist Ingos Imbiss eine gute Wahl. (weiterlesen…)
LA FERME DE MONTVALEZAN – Käsefondue ToGo
Das wird jetzt mein letzter Bericht vom Essen in Frankreich bevor es wieder an die Berliner Läden geht.
Es ist ein kleiner, kurzer Tipp für alle La Rosiere-Besucher nach uns. Im Zentrum des Ortes gibt es einen Deli-Laden, der hauptsächlich einheimische Wurst, Käse und Weine verkauft. Für die zahlreichen Appartmenttouristen hat er unter anderem auch die Zutaten für ein leckeres Käsefondue zum Mitnehmen im Angebot. Für 5 Euro pro Person bekommt man die Käsemischung (so 200 g), den entsprechenden Fondutopf samt Brennpaste und Transportboxen. (weiterlesen…)
Roxi – Hütte auf dem Weg nach La Thuile
Zum Roxi will ich gar nicht viel schreiben. Es ist eine kleine Hütte in den Bergen, genauer gesagt,
die erste Hütte auf dem Weg von Frankreich (La Rosiere) nach Italien (La Thuile) im Gebiet Espace San Bernardo. Man muss fast zwangsläufig einkehren, denn der Grenzübertritt ist nur über einen 2 km langen Schlepplift möglich, der sich im Schatten des Berges laaaangzieht. In Italien angekommen, waren wir gut durchgefroren, setzten uns in den hintersten Raum und bestellten Bombardino. Das ist ein beliebtes Pistengetränk, das hauptsächlich aus Eierlikör, Brandy, Whisky, Milch, Zucker und Zimt besteht sowie warm serviert wird. Mittlerweile gibt es auch Fertigmischungen in der Flasche. Dazu ein schönes Stück Kuchen. Die Torta Limone und der Bombardino kosteten je 4,50 Euro. (weiterlesen…)


