Taglaura Saburtalo – georgisch essen in Tbilisi

Gleich am ersten Abend unseres Georgienurlaubs sind wir in Tbilisi, der Hauptstadt Georgiens, in ein Restaurant mit typischem georgischen Essen gegangen. Freunde von uns, die dort leben und arbeiten, haben es ausgesucht. Ich will euch hier vorstellen, was es so gibt und wie man isst. Neben den Fotos vom Essen sind auch Schnappschüsse von Tbilisi im allgemeinen zu sehen, zum Beispiel von einem alten und einem neuen Wolga.
Bei 40° C im Schatten – wir waren im Hochsommer mitten im Juli dort – bestellten wir als erstes die Erfrischungen. Eiskaltes Kwass ist landestypisch und weit verbreitet. Dieses Malzbier brauchen die Georgier und Gaststätten im allgemeinen selber. Man findet es auch auf Märkten direkt vom Fass gezapft. Das alkoholfreie Standardgetränk ist Estragonlimonade. Das grassgrüe Zeug schmeckt wie Medizin und ist viel zu süß (finde ich). immer-hungrig hatte dazu eine völlig andere Meinung und kaufte den ganzen Urlaub lang Estragonbrause, die es auch im Supermarkt gibt. (weiterlesen…)
Latvian Food Tavern – alte lettische Küche in Riga
Ich muss noch einen weiteren Bericht über ein Restaurant außerhalb von Berlin schreiben. Uns hat es soooo gut gefallen, dass wir es gerne in unser Blogtagebuch aufnehmen und allen zur Verfügung stellen, die ein Restaurant in Riga, der Hauptstadt Lettlands, suchen. Vielleicht wird der Bericht für einige auch Anlass sein, Riga mal zu besuchen. Es ist eine wirklich schöne Stadt. Wir waren im Juli dort und konnten draußen sitzen. Besser geht’s nicht. Auf der Suche nach authentischem lettischen Essen sind wir auf das “Restaurant auf der antik Bernstein Weg” (So steht es in deren Karte und ich übernehme es genauso.) gestoßen. (weiterlesen…)
Pelmeni XL – lettisches “Ravioli”-Fastfood in Riga

Wir urlauben gerade in Riga und haben uns vorgenommen, den ein oder anderen Bericht von unterwegs zu posten. Heute Mittag waren wir zum Beispiel im “XL Pelmeni” in Riga. Davon gibt es mehrere Filialen und wir waren anfangs etwas skeptisch, weil es eine Art Fastfoodkette ist. Obwohl die von uns besuchte Filiale in der touristisch gut besuchten historischen Altstadt liegt, hatten wir das Gefühl, dass hier eher Einheimische essen. Die diversen Pelmenisorten waren nur in lettisch ausgeschrieben und nicht etwa in russisch, der zweiten Landessprache, oder englisch. Die Preise schienen sehr human. Weil wir nicht übersetzen konnten, womit die einzelnen Pelmenis gefüllt sind, haben wir uns einfach ein Tablett genommen und uns von jeder Pelmenisorte aufgetan. (weiterlesen…)
Kleine Schänke – Spargelessen in Kummersdorf
Ein ehrliches Essen zum guten Preis haben wir in der Kleinen Schänke in Kummersdorf, Nahe dem Wolziger See, bekommen. Passend zur Jahreszeit gab es eine große Spargelkarte, wir konnten draußen sitzen, im schönen Garten unter blühenden Obstbäumen. Zum Auftakt bestellten wir tschechisches, frisch gezapftes Bier und Berliner Weiße. Meine rote Berliner Weiße war leider grün, also mit Waldmeistergeschmack. Dem konnte ich nichts abgewinnen. Immer-hungrig hat sich wieder einmal eine deftige Soljanka als Vorspeise gegönnt. Die sah verdammt selbstgemacht aus!
Albergo Ristorante Alp Grüm – ein Bahnhofsrestaurant in Graubünden
Das war unser erster Winterurlaub in 11 Jahren, in dem wir einen der sechs kostbaren Skitage für einen Ausflug ohne Bretter opferten. Wir legten einen Tag Pause ein, um mit der Rhätischen Bahn von St. Moritz über den Bernina-Pass nach Alp Grüm zu fahren, vorbei an einer schneeweißen Bergwelt mit seinen atemberaubenden Bergen wie den Piz Bernina (4.049 m) . Diese höchste Eisenbahn ging vor 100 Jahren (1910) in Betrieb und gehört heute zum UNESCO Welterbe. Sie “tuckelt” mit 40 bis max. 65 km/h die Berge rauf und wer wie wir im Panoramawagen sitzt, genießt die schönste Aussicht (seines Lebens). (weiterlesen…)
Imperial Coffee House – Breakfast in Tribeca
Unsere Urlaubsvöllerei ist immer noch nicht aufgearbeitet. Deshalb kommt hier zwischendurch wieder mal ein Bericht von Übersee. Ich schreibe heute über unser Lieblingsfrühstück des Sommers 2009, in New York. Es ist ein Frühstück, wie wir es am liebsten haben, eines mit frischen Rühreiern, Pancakes mit Ahornsirup, Bacon, Ham, Kaffee und Toast. Es war gar nicht so einfach, diese Art Frühstück in NY zu finden, denn auch hier machen sich immer mehr Ketten wie Starbucks, Dunkin’ Donuts oder irgendwelche Healthy Food Marken breit. Was richtig Deftiges muss man schon suchen. In Tribeca haben wir einen kleinen Diner gefunden. Er lag genau auf unserem Weg vom Hotel nach Midtown. (weiterlesen…)
back.punkt – Frühstück mit Selbstbedienung beim Backdiscount
Der Zufall hat uns in den Backdiscount in Ahrensfelde verschlagen. Wir wollten eigentlich bei McDonald’s in Lindenberg frühstücken und die leckeren Sweet Griddles essen. Doch leider waren wir zu spät. In der Annahme, es gäbe bei McDonald’s bis 11 Uhr Frühstück (an einem Samstag!), spazierten wir entspannt um 10:37 Uhr auf die Theke zu. Die McMorning-Banner hingen noch draußen, aber ein Frühstück wollte uns die bockige Dame hinter dem Tresen nicht mehr machen. Das akademische Viertel war zudem noch nicht überschritten und jeder, der sich innerhalb dieser anerkannten Frist befindet, könnte kulanterweise bedient werden. Aber naja. So kam es, dass wir nur 1,5 km weiter entfernt, den back.punkt entdeckten. (weiterlesen…)
Crumbs Bake Shop in New York – viele viele bunte Kuchen

Die Amis mögen es richtig süß und geschmacksexplosiv. Bunte Brausen und Kuchen sind immer noch voll im Trend. Einige schöne neue Geschmacksproben hat uns Crumbs in Form von Cupcakes verabreicht. Wir waren in dem Shop auf der Amsterdam Ave (einer von aktuell 13 in NY). Der allererste Eindruck war ein wenig enttäuschend, denn wir standen in einem winzigen Laden mit drei Stühlen im Schaufenster und einer Ladentheke. Ich hätte mir mehr erwartet zumal die Website und das Marketing einiges hergeben: Corporate Design sowie die Story um das Gründerpäärchen Mia & Jason ergeben ein schönes Gesamtkonzept, von dem leider vor Ort nichts mehr übrig ist (bis auf die gestreiften Kaffeebecher). (weiterlesen…)
Big Nick’s Burger Joint in New York – where the locals eat

Wenn man schon mal in USA is(s)t, muss man sich natürlich auch einen richtigen Burger aus 100 % Beef gönnen. Wir haben uns dafür BIG NICK’s in New York ausgesucht, einen Burger-Bräter, den es schon seit 1962 gibt. Landläufig heisst das “a neighborhood landmark since 1962″. Diese Filiale von BIG NICK’s liegt auf der Upper East Side, was eine ganz nette Gegend ist. Demnach erwarteten wir einen schönen bzw. typischen Diner. Beim Betreten überkam uns ein kleiner Schock. Wir standen in einem winzigen Laden mit wenigen Plätzen und überhaupt nicht american-like eingerichtet. Zwischen der Theke mit Grill und Pizzaofen war nur knapp 1 Meter Platz bis zu den Tischen. Es war warm und roch nach Burger und Pizza. Normalerweise wäre ich wieder umgedreht, hätte ich nicht vorher im Internet die guten Kritiken gelesen. (weiterlesen…)
Mühlenwegschänke – Essen auf dem Lande
Bei uns gab es am Wochenende Klöße und bei dieser Gelegenheit fiel mir doch glatt unser Besuch bei der Mühlenwegschänke in Reichenwalde (nahe Bad Saarow) ein. Wir sind – wie so oft – nach dem 9. und vor dem 10. Loch eingekehrt. Dafür suchen wir möglichst immer neue Locations und testen alles, was am Wegesrand liegt. Im Juli hat es die Mühlenwegschänke erwischt. Warum mir das im Zusammenhang mit meinen Klößen von gestern einfällt? Weil ich in der Mühlenschänke Roulade mit Klößen und Rotkohl bestellt habe, aber keine Klöße bekommen habe.

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