HIMALI – Hochlandküche in Schöneberg
Freunde aus Schöneberg haben für unser Treffen natürlich ein Restaurant in Schöneberg ausgesucht. Dazu noch eins mit nepalesischer, indischer und tibetischer Hochlandküche. Ich war im Vorfeld etwas skeptisch und blieb es auch solange bis die erste Vorspeise serviert wurde. Bis dahin warteten wir nicht nur auf unsere Freunde, sondern musterten ein wenig die Location. Die Tischdecken draußen hatten schon mehr als eine Saison hinter sich und die Karten gingen schon durch reichlich Hände. Dieser Minuspunkt wurde kurz darauf durch eine prompte und sehr freundliche Bedienung wieder wett gemacht. Beim ersten Überfliegen des Angebots lief mir dann auch gleich das Wasser im Mund zusammen, so dass ich voller Vorfreude auf die Abgabe der Bestellung wartete. (weiterlesen…)
NEST – Berlin, Kreuzberg, am Görli
Was schreibe ich bloß zum CafeNest? Die Eindrücke in unserer Runde – und auch bei mir – waren so durchwachsen. Das Restaurant hat ein super Konzept, was offensichtlich ankommt. So knacke voll habe ich lange keinen Laden mehr erlebt. Erinnert mich irgendwie an die glorreichen Nachwendejahre des Prenzlauer Bergs. Das NEST war voll mit Jungen und Alten, angesagten und intellektuellen Menschen. Ein sehr nettes und interessantes Publikum. Die waren alle geerdet und keine überdrehten Spinner. Ssympathisch! Wie eigentlich alles im Nest – vom Interieur über die Angebote bis hin zur Atmosphäre. Ich wäre begeißtert gewesen, wenn da nicht die ein oder andere Person an Front und Küche versagt hätte.
Gorgonzola Club und Kuchenkaiser – abends im SO36
Vor dem Essen im Gorgonzola Club habe ich mir natürlich die Website des Restaurants angesehen. Dem Foto auf der Startseite nach zu urteilen, hatte ich angenommen, dass wir in einem etwas vornehmeren Laden gehen werden. Dem war nicht so. Die weiße Tischdecke war aus Plastik (klebt man dran fest), die Bedienung kam sehr leger, ohne Stil und mit wenigen Deutschkenntnissen daher. Zum Ärgerniss der Männer hat ein großes Bier 4 Euro gekostet und die Gläser waren nicht mal voll. (weiterlesen…)
Kleine Schänke – Spargelessen in Kummersdorf
Ein ehrliches Essen zum guten Preis haben wir in der Kleinen Schänke in Kummersdorf, Nahe dem Wolziger See, bekommen. Passend zur Jahreszeit gab es eine große Spargelkarte, wir konnten draußen sitzen, im schönen Garten unter blühenden Obstbäumen. Zum Auftakt bestellten wir tschechisches, frisch gezapftes Bier und Berliner Weiße. Meine rote Berliner Weiße war leider grün, also mit Waldmeistergeschmack. Dem konnte ich nichts abgewinnen. Immer-hungrig hat sich wieder einmal eine deftige Soljanka als Vorspeise gegönnt. Die sah verdammt selbstgemacht aus!
Piazza Italiana – 500 m² Ristorante, Salumeria, Enoteca e Machismo
Manchmal hat man Glück und es meiert einen nicht an, wenn man einfach in ein Restaurant geht, was am Straßenrand liegt (B96). Eigentlich wollten wir nur einen Imbiss finden und sind der Leuchtreklame “Zur Schmalzstulle” gefolgt. Dann standen wir davor und stellten fest, dass die Schmalzstulle eine Raucher-Bierbar ist. Also kehrten wir ihr den Rücken, sahen gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite die Piazza Italiana und gingen da rein. Wir standen nicht gleich im Restaurant, sondern im Laden bzw. im Ladenrestaurant. Das ganze Ding ist riesig, verwinkelt, lecker, schnukkelig, italienisch, fantastisch, unglaublich. Über den ganzen Laden verteilt stehen die Tische mit rotkarierten Tischdecken. Man sitzt sozusagen zwischen der Ware, neben der Feinkosttheke, nahe der Kasse oder am Backofen. (weiterlesen…)
ISHIN – Sushiimbiss Nahe Checkpoint Charlie
Wir haben uns in eine total touristische Zone gewagt und uns war schon vorher klar, dass es ein ganz anderes Esserlebnis werden wird als es man es von Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg gewohnt ist! In der Zimmer- Ecke Charlottenstraße ist eine von vier Ishin-Filialen. Deren Website kommt vielversprechend herüber, die komplette Speisekarte ist hinterlegt, man führt sich selber als Restaurant und es wird kein Lieferservice angeboten. Von dieser Warte her kann man vielleicht nachempfinden, wenn ich meinen ersten Eindruck als etwas enttäuschend beschreibe. (weiterlesen…)
MYKONOS – ein Grieche in Köpenick
Im fernen Köpenick, irgendwo zwischen Altstadt und Salvador-Allende-Viertel, wurden wir an einem Samstag Abend zum Griechen eingeladen und ich muss sagen, dass mich so’n Grieche, wie es ihn schon vor 20 Jahren gab, nicht mehr vom Hocker haut. Man kann nicht sagen, dass das Essen nicht geschmeckt hat oder der Service nicht stimmte. Was mir an mir auffiel, war, dass mich das ganze Drumherum nicht anspricht. Ich bin nicht deren Zielgruppe. (weiterlesen…)
típica Taquería – Grillwerk und Beiwerk in Mitte
Ich wünsche mir, dass uns diese hochmotivierte Taquería (abgeleitet von Taco) nahe dem Hackeschen Markt lange erhalten bleibt. Dann kann ich mir weiterhin mittags meinen eigenen TACO bauen: Das heißt, man sucht sich aus der normalen Karte das Grillwerk, die Beilage sowie das Salsa aus und bezahlt dann dafür 6 Euro (nur mittags). Für 8 Euro ist ein Aqua Fresca, eine Suppe oder ein Nachtisch mit dabei. Dieses Baukastenprinzip kennt man vom Dolores, ein schrilles Imbissrestaurant um die Ecke. Das típica hingegen setzt auf eine ruhige Atmosphäre in Creme-Weiß-Braun mit pinkfarbenen Akzenten. Freunde, Pärchen, Kollegen und Geschäftspartner werden sich hier gleichermaßen wohlfühlen. Die Aufmachung ist nett und das Essen richtig geil! (weiterlesen…)
CHI SING: Huế-inspirierte Küche in Mitte
Eine Vorspeise, zwei Suppen und zwei Tee kosten im CHI SING 29,50 €. Das ist nicht wenig und für einen Besuch ohne besonderen Anlass deutlich zu viel. Immerhungrig und ich wollten ein gesundes, frisches Abendbrot haben und nicht schon wieder Schnitzel, Pizza oder Pasta essen. Unter diesem Gesichtspunkt haben wir eine gute Wahl mit dem CHI SING getroffen. Hier gibt es ganz, ganz, gaaaaanz frische Küche mit ungewöhnlichen Zutaten. In meiner Rinder-Reissuppe waren zum Beispiel Senfgemüse, frische Sojakeime und Ananas. Alles fein abgeschmeckt mit Tamarinde; und natürlich mit zartem Rindfleisch drin. (weiterlesen…)
Schalander – Hausbrauerei und süddeutsche Küche in F’Hain
Das Schalander, ein allgemeiner Begriff für den Schank- und Verkostungsraum einer Brauerei, ging erst 2009 an den Start und hat sich in eine typische ‘Kneipen’-Hausecke im Samariterkiez einquartiert. Nur 500 m oder 6 Gehminuten liegt die Hausbrauerei vom S-Bahnhof Frankfurter Allee entfernt, direkt an der Ecke Pettenkofer/Bänschstraße (Schöne neue Welt: Draufblick aus der Vogelperspektive). Das hausgebraute Bier und die wirklich gute Küche kann man sowohl als Raucher- und Nichtraucher genießen. Das Brauhaus hat für beide Parteien vernünftig große Bereiche und kann ferner mit Bundesligaübertragungen und kostenlosem WLAN-Zugang punkten. Und weil heute Sonntag ist, an dem ich meinen Artikel schreibe, hier ein besonderer Hinweis: SONNTAG IST BRATENTAG! Jeden Sonntag gibt’s einen anderen Braten mit Beilagen und einem kleinen Bier für 12,50 EUR. Heute, Sonntag, 14. März 2010, wird Kassler »Cassis« mit rot-weißem Kraut, Serviettenknödeln oder hausgemachten Spätzle inkl. einem kleinen Bier serviert. Eine geniale Idee! (weiterlesen…)


