Kurpfalz Weinstuben – Gans schön gut
Der heißeste Tipp des Jahres 2009 zum Thema “Restaurant ausprobieren” kam von meinem Arbeitskollegen. Es hat ihn einige Monate gekostet, mich davon zu überzeugen, dass ich mit meiner Crew den weiten Weg nach Charlottenburg machen soll. Immerhin sind es von meiner Friedrichshainer Homebase bis zum Adenauer Platz 18,6 km. Ich will nicht jammern, aber es war nicht leicht, unsere Truppe darauf einzustimmen, dass sich der Weg mitten in der Woche, im kalten Dezember und nach Feierabend extrem lohnen würde. Da reicht nicht nur der Gourmetgaumen des Kollegen! Als kleinen Trick habe ich unser alljährliches weihnachtliches Gansessen in die Weinstuben gelegt und natürlich von der Fachkunde meines Kollegen geschwärmt. (weiterlesen…)
tangs kantine – chinesische Küche in Kreuzberg
Es war Anfang Dezember und mitten in der Woche als wir tangs kantine besuchten. Ich hatte vermutet, dass nur wenige Gäste da sind, aber auf keinen Fall damit gerechnet, dass der Laden völlig ausgebucht ist und es zudem einen deutlichen Überhang an weiblichen Gästen geben würde. Wir hatten wie immer reserviert. Einige Spontanbesucher mussten wieder gehen. Unglaublich! Nun waren wir alle gespannt auf den weiteren Verlauf des Abends. Ich bestellte mir als erstes ein Kännchen China Chresamtheme Tee für 3 €. Dieser kam in einer typischen Kanne und als schönes Gedeck serviert. Überhaupt waren alle Tische schön vorbereitet: für die Platzdeckchen aus Bambus, die gefalteten blauen Servietten und die Essstäbchen mit Ablagen gibt es die ersten Pluspunkte. Nicht ganz so optimal ist der einzige große Raum, in dem sich alles abspielt. Bei voller Besetzung, wie an diesem Abend, wird es zuweilen recht laut. (weiterlesen…)
la siesta – coffee & more am Garnisonkirchplatz in Mitte
Das “la siesta” befindet sich in unmittelbarer Nähe zur S-Bahnstation Hackescher Markt. Wenn man den Ausgang Burgstraße / Museumsinsel wählt, läuft man geradeaus über die Straßenbahnschienen, lässt den DGB-Eingang rechts liegen und gelangt nach 20 Metern zum “la siesta”. Von außen sieht der Laden recht klein aus. Man sieht nur die Theke und ein paar Plätze. Angst um einen Sitzplatz braucht man nicht zu haben, denn im hinteren Bereich stehen zwei große Räume für eine ruhige Mahlzeit zur Verfügung. Diese kann man für Teammeetings anfragen, was super praktisch ist, weil Kaffee & Co. gesichert sind. (weiterlesen…)
NO FIRE, NO GLORY! – Espressobar am Traveplatz
Offener Brief an die Inhaber vom NO FIRE, NO GLORY! von OrgaQueen. Hallo Ralf & Ela, mein ständiger Begleiter immer-hungrig verfolgt von Anbeginn Euern Blog zur Errichtung Eurer Espressobar. Ihn hat sehr fasziniert, wie ausführlich Ihr über das Projekt berichtet habt, angefangen bei der Einholung von behördlichen Genehmigungen bis hin zum ersten Coffee Tasting. Kurz nach der Eröffnung war er bei Euch zum Frühstücken. Ich sollte natürlich immer mal mit, was sich leider nicht gleich ergeben hat. Dann landete eines Tages ein Bericht von Euch in seinem Postfach, der von Eurer neuen Anschaffung für die Espressobar handelt – die Chesterfield Couch Mustang! Das Kuriose ist, dass wir uns circa zwei Wochen vorher die Prospekte zur Couch nach Hause haben schicken lassen. Für uns stand nun fest, dass wir schnellstmöglich zu Euch kommen müssen, um die Couch Probe zu sitzen. Hier in Berlin gibt es leider keinen Show Room oder Händler, der das Chesterfield-Sortiment verkauft. (weiterlesen…)
Restaurant im Pfefferberg – Gans schön daneben
Nach dem Motto „Alles um die Gans” hat der Koch des Restaurants Pfeffer ein Martinsgansmenü kreiert. Man kann es als 3-, 4-, 5- oder 6-Gang Menü nehmen. Wir hatten ca. 10 Tage vor dem großen Abend das 4-Gang Menü mit Weinbegleitung für 45 Euro vorbestellt. Das hat allerdings erst beim zweiten Versuch geklappt. Die telefonische Reservierung ging in die Hose, denn der Mann am anderen Ende hat uns aus irgendwelchen Gründen nicht ernst genommen. immer-hungrig war sich nach dem Auflegen nicht sicher, ob er sich verwählt hatte oder den Hausmeister dran hatte. Auf jeden Fall hatte er ein beklopttes Gespräch mit einer unversierten Großschnauze. (weiterlesen…)
RosaCaleta – ein neuer Stern an meinem Gastrohimmel
Das RosaCaleta ist ein neuer Stern an meinem Berliner Restohimmel. Wir haben ganz unerwartet einen tollen Abend dort verbracht. Beim Eintreten war ich erst skeptisch, denn als erstes nimmt man die gedeckten Tische wahr: weißes Tuch, Weingläser, Kerzen, Blumen. Man steht auch gleich im Hauptraum. Kein Flur, keine Nische, keine Theke. Vereinzelt sitzen Gäste. Ein Tresen oder Kellner war nicht in Sicht. An den Wänden hängen Kunststücke und es spielt keine Musik. “Überkandiedelt”, “teuer” oder “Künstler unter sich” könnte man meinen. Ist es aber ganz und gar nicht. Uns kam wenig später ein Mitarbeiter entgegen, zeigte uns unseren reservierten Tisch und nahm uns die Jacken ab. Und alles ganz entspannt, total nett und unverkrampft. (weiterlesen…)
Manngo – Vietnam Restaurant Berlin-Mitte

Im Scheunenviertel, in der ruhiger gelegenen Mulackstraße, befindet sich ein kleines Restaurant, das vietnamesische Spezialitäten anbietet. Gleich beim Betreten merkt man, dass es anders ist als man erwartet hätte. Die Einrichtung ist geradlienig und geschmackvoll. Kitsch und wahllos zusammengewürfeltes Mobilar gibt es hier nicht. Besonders liebevoll wurde die Speisekarte gestaltet. Man hat u.a. eine schöne Schrift gewählt, teilweise Zeichungen mit eingebracht und Zusatzinformationen am Rande hinterlassen. So gut eingestimmt bestellten wir für Immer-Hungrig eine Pho-Suppe mit Bandreisnudeln und Hühnerfleisch, verfeinert mit vietnamesischen Gewürzen wie Koriander, Basilikum, Ingwer. Für mich sollte es das Hühnercurry mit Reis zum Preis von 6 Euro sein. (weiterlesen…)
Kaffeemitte – des Neuberliners Küche
Als Neu-Berliner bezeichnen sich diejenigen, die sich seit dem Umsturz von 1989 in der Hauptstadt niedergelassen haben und immer noch heimatlos sind. In ihrer Heimat wollen sie nicht mehr leben, bringen aber alle Gewohnheiten von dort mit, packen diese in ein kreativ-bohèmes Format und es entsteht eine sogenannte Weltstädtischkeit, mit der sie ihr Heimweh kaschieren. Zu sehen sind sie dann vor und hinter den Tresen dieser Stadt, vorzugsweise in Lokalen, die sich in ihren Lieblingseinzugsgebieten wie Mitte oder Prenzlauer Berg befinden, möglichst minimalistisch-stylisch eingerichtet sind und sich optimalerweise auch noch in einem ehemaligen Plattenbaublock befinden wie das ”Kaffeemitte’ . Das Kaffeemitte hat auch noch das Privileg, an prominenter Stelle zu hausieren, direkt an der Kreuzung der derzeit angesagten Straßen Alte Schönhauser, Neue Schönhauser, Münz- und Weinmeisterstraße. Für mich ist das Kaffeemitte ein echtes Produkt der Neuzeit. (weiterlesen…)
Einstein Coffeeshop – im Peek&Cloppenburg Tauentzienstraße
Die Einstein Coffeeshops sind die Urgesteine auf dem Berliner Kaffeehausmarktplatz. Als eines der ersten Kaffeehäuser importierten sie die Idee des “Coffee To Go” aus den USA und brachten uns diesen Segen nach Berlin. Das Warenhaus Peek&Cloppenburg am Tauentzien hat seine eigene kleine Einstein-Cafeteria, die sich direkt neben der Sammelkasse im 1. OG befindet. Als wir vor kurzem dort waren, habe ich für mich eine besonders leckere Kaffeeköstlichkeit entdeckt: es ist der Einspänner mit viel süßer Schlagsahne oben drauf. Preis 2,30 € in der kleinen Version. Das adäquate Gebäck dazu ist für mich der Florentiner mit weißer Schokolade. Oh Mann! Was für ein Genuss! Was für eine schöne Pause. (weiterlesen…)
Shi-Mai – vietnamesisch in Mitte
Heute kommt mal wieder ein Bericht über’s Lunchen in Mitte mit Nachbarschaftsbonus. Es scheint Sitte zu sein, diese Nachbarschaftsrabatte nicht laut zu bewerben. Ich erfahre von solchen Aktionen immer nur von Kollegen. Das Shi-Mai, ein größeres vietnamesisches Restaurant im DomAquarée, bietet tagsüber von 11.30 – 17 Uhr 20 % Rabatt auf die regulären Preise an. Dies gilt sowohl für Speisen als auch Getränke. (weiterlesen…)

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