Schalander – Hausbrauerei und süddeutsche Küche in F’Hain
Das Schalander, ein allgemeiner Begriff für den Schank- und Verkostungsraum einer Brauerei, ging erst 2009 an den Start und hat sich in eine typische ‘Kneipen’-Hausecke im Samariterkiez einquartiert. Nur 500 m oder 6 Gehminuten liegt die Hausbrauerei vom S-Bahnhof Frankfurter Allee entfernt, direkt an der Ecke Pettenkofer/Bänschstraße (Schöne neue Welt: Draufblick aus der Vogelperspektive). Das hausgebraute Bier und die wirklich gute Küche kann man sowohl als Raucher- und Nichtraucher genießen. Das Brauhaus hat für beide Parteien vernünftig große Bereiche und kann ferner mit Bundesligaübertragungen und kostenlosem WLAN-Zugang punkten. Und weil heute Sonntag ist, an dem ich meinen Artikel schreibe, hier ein besonderer Hinweis: SONNTAG IST BRATENTAG! Jeden Sonntag gibt’s einen anderen Braten mit Beilagen und einem kleinen Bier für 12,50 EUR. Heute, Sonntag, 14. März 2010, wird Kassler »Cassis« mit rot-weißem Kraut, Serviettenknödeln oder hausgemachten Spätzle inkl. einem kleinen Bier serviert. Eine geniale Idee!
Zu dem Sonntagsbraten kann ich freilich nichts schreiben, da wir mitten in der Woche da waren. Unsere Runde hat’s aber wieder geschafft, Euch eine Vielfalt an Essen zu präsentieren, da bis auf den Gulasch nichts doppelt bestellt wurde. Euch sollte bereits beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen …
- Schwarzbiergulasch vom Rind und Schwein mit Spätzle 11,50 €
- Gefülltes Filet vom Brandenburger Schwein auf geschmelzten Austernpilzen mit Butterspätzle 12,90 €
- Kohlrabi-Kartoffelgratin mit Parmesan und Basilikum 8,50 €
- Blutwurst mit Rieslingkraut und Brägele 10,80 €
- Käsespätzle wahlweise mit oder ohne Speck 7,50 €
- Süßer Flammkuchen mit Äpfeln, Calvados, Zimt und Zucker 5,20 €
Tainos und ich hatten den Schwarzbiergulasch, der einsame Spitze war. Die Gulaschhappen waren schön groß, nicht zerfallen und trotzdem zart. Das Schwarzbier schmeckte nicht hervor und machte sich nur ganz unterschwellig auf dem Gaumem bemerkbar. Verdammt lecker. Die Portionsgröße war für mich ausreichend (zuviel, nicht geschafft). Tainos hätte sicher mehr vertragen können.
Als Nachtisch teilten wir uns zu dritt den süßen Flammkuchen CALVADOS belegt mit Äpfeln, Calvados, Zimt und Zucker. Für meinen Geschmack hätte der viel süßer sein können, also mehr Zimt und Zucker vertragen können. Beim nächsten Besuch bin ich gesapnnt auf die Crème brûlée vom Weißbier!
Das hausgebraute Bier habe ich nicht gekostet, hoffe aber, dass ich Tainos oder Immer-Hungrig zu einem Kommentaor motivieren kann. Die haben das Helle als auch Dunkle, den halben Liter für 2,90 € probiert.
Das Schalander bekommt von mir eine Empfehlung ausgesprochen, da hier vom Service (top Fachpersonal) über das Ambiente bis hin zum Essen alles stimmte.
- Käsespätzle 7,50 €
- Hausbrauerei
- Hausgebrautes
- Salatbeilage
- Flammkuchen Calvados 5,20 €
- Cappuccino 1,90 €
- Blutwurst 10,80 €
- Schwarzbiergulasch 11,50 €
- Kohlrabi-Kartoffelgratin 8,50 €
- Gefülltes Filet 12,90 €
Schalander Hausbrauerei
Bänschstr. 91
10247 Berlin
http://www.schalander-berlin.de










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am 23. März 2010 um 13:05 Uhr
da hat der liebe wirt sich aber eine ziemlich öde ecke von friedrichshain ausgesucht ,(wahrscheinlich vom makler aufgeschwatzt bekommen)
keine laufgegend, zu grosser laden und häufiger besitzerwechsel laden nicht gerade zu einem dauerhaften stammtisch im kietz ein.
ich hoffe bloss er übersteht das erste jahr ohne grosse miese zumachen.
ein nachbar.
p.s. so ein unterfangen wie das “schalander” braucht publikum bzw. touristen, aber nur ein parr familien und geschäftsleute die sich dort treffen reichen nicht aus.
am 07. Juni 2010 um 21:42 Uhr
nach einer stunde kam das bestellte steak,
zwanzig minuten später die beilage
der salat wurde ganz vergessen
ein service der sich nicht dafür entschuldigt sondern (wahrscheinlich
durch schiere überforderung) auch noch gereizt reagiert hat
das hausgebraute bier ist trotz allem aufjedenfall eine empfehlung
trotzdem einmal und nicht wieder
am 18. Juli 2010 um 01:28 Uhr
Etwas verwirrt nach dem ersten Besuch bei Schalander. Der Friedrichshainer Nordkiez bekommt Münchener Züge. Die Geschichte von Schalander ist daher kurz: Vorbeikommen, spontan absatteln, gemütlich am Rand Platz nehmen und mit einem Hellen aus eigener Produktion (leider, ganz ungewohnt, ohne Kohlensäure) anstoßen. Wir werden gebeten, uns einen anderen Tisch zu suchen, denn die Plätze werden nun aus Rücksicht auf die Nachbarn geräumt. Na gut. Große Erwartungen an den bestellten Flammkuchen. Es wird serviert. Doch wir möchten das in Sichtweite am Sonnenschirmfuß lehnende Fahrrad bitte entfernen, denn es passe nicht zur Optik, auch wenn es niemanden stört. Zum Beispiel beim Glascontainer, dort in der Nähe ist ja auch gerade ein Tisch frei geworden. Wir lehnen ab, der Wirt fühlt sich brüskiert. Aber hier ist Friedrichshain und der Gehweg ist nicht der Wirtsraum. Den Flammkuchen schlingen wir hinunter, denn wir möchten nicht noch einmal den Tisch wechseln müssen. Fazit: Der Flammkuchen ist erstklassig, das Bier ist Geschmackssache, doch das Gastwohl eher zweitrangig. Dem Wirt empfehlen wir, eine Stelle als Oberkellner in einem Kaffeehaus am Münchener Marienplatz zu werden, wo Gäste Komparsen für das schöne Arrangement sind.
am 14. August 2010 um 18:46 Uhr
hmmmm, komischer laden! war heute mit freundinnen dort und bin nicht gerade begeistert. zwischen lauter durchgangsstraße und mülltonnen konnten wir uns nicht wirklich entspannen. das bier war ok, ungewöhnlich, aber nicht schlecht. mussten leider auf sehr lange auf das essen warten und wollten das dann drinnen zu uns nehmen. leider ist der gastraum so gemütlich wie eine turnhalle – wenige gäste, aber es schallt, als ob es hunderte wären.
schade!
am 04. April 2011 um 21:35 Uhr
Waren heute das erste Mal im “Schalander” und das ist unser Fazit:
Die Atmosphäre ist angenehm. Trotzdem ein separater Raucherraum vorhanden ist merkt man davon im Gastraum nichts. Danke! Wir wurden schnell, höflich und persönlich bedient. Super war das hausgebraute Bier. Sowohl das Helle als auch das Schwarzbier sind wirklich Spitze. Die Speisekarte ist übersichtlich,dafür war unsere Auswahl von der Tageskarte und den Standardgerichten sehr lecker.
O.k. , wenn man aus dem Fenster auf die Glascontainer schaut, fragt man sich, ob die nicht 20m weiter stehen könnten, aber das kann man dem “Schalander” wahrscheinlich nicht anrechnen.
Also wir fanden es gut, kommen auch gern wieder und können es ehrlich empfehlen.