Berliner Fresse

Yoyo Foodworld – vegan/vegetarisch verstehe ich nicht …

Essen in Berlin by immer-hungrig am 03. Juni 2009

Kurzfassung: Meine Erwartungen an dieses Bistro waren: alles “hand made”, mit yoyoLiebe zubereitet und von ausgesprochener Qualität. Fazit: nichts von allem. Dieser Laden kann nicht überzeugen. Nochmal würde ich nichts bestellen, was ich an diesem Abend im Yoyo probiert habe.

Mehr dazu: Irgendwo im Web habe vor dem Besuch das hier gelesen: “…Waren zum wiederholten Mal hier. Holzfällersteak ist wirklich absolute Spitze!!! Außerdem sollte man den Salat – egal in welcher Variation – nicht versäumen …” Einer aus unserer Gruppe hatte vor mir am Tresen bestellt und dabei die Industriepackung Holzfällersteak gesehen. So schwenkte ich kurzentschlossen um. Ich habe mir dann, um mich doch noch überzeugen zu lassen, ein Seitan Cheese Burger Menü für 6,49 € bestellt. Im Vertrauen auf Empfehlungen, wie die oben, habe ich es mal wieder versucht. Irgendwann müsste ich es eigentlich besser wissen. Der Burger war mit: (deftiger Bratling, wie Hacksteak) beschrieben. Dazu gab es im großen Menü noch Salat und hausgemachte Pommes. Das aktuelle Angebot war die Bionade zum Menü für nur 1 Euro Aufpreis.

Der Burger war einfach nur trocken, die quadratische Scheibe “Cheese” hatte leider noch keine Zeit zum Schmelzen und die Pommes waren fettige, braune und zu kurze Kartoffelstäbchen. Salat konnte man das Grünzeug auch nicht nennen. Wer mal Lust auf einen guten, ideenreichen und frischen, vielleicht sogar vegetarischen Salat hat, der sollte mal hierher fahren: klicken!

Als Nachtisch bestellte ich mir ein Mango-Shake. Mit vegane Zubereitung machte mich neugierig. Naja. konnte man schon trinken.

Dazu kommt ein dreckiges Ambiente und fauler Service. Obwohl der Laden unverständlicher Weise gut besucht war, hat niemand vom Service zwischendurch mal die Tische abgewischt oder dreckiges Geschirr mitgenommen.

Alles in allem KOMPLETT versagt, aber am meisten auf dem Gebiet der Speisen. Im Babel ist die Sauberkeit auch sehr grenzwertig, aber frisch schmeckt es da immer. Die Salatbeilage dort auf den Tellern übertrifft die im Yoyo um Klassen und ist dort wirklich nur Beilage.

PS: Wieso nennen die hier alles nach Fleischgerichten?

- Hot Dog
- Gyros Wrap
- Bockwurst & Kartoffelsalat
- Schnitzelteller

Wieso gibt es hier ein vegetarisches Holzfällersteak? Kann das der Vegetarier gut finden? Er macht sich doch sicher darüber Gedanken, was es heißt ein fleischliches Holzfällersteak zu essen – Tiere, Tierhaltung, etc. Da kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass Produkt auf der Karte wirklich den “Tiernamen” braucht!

Yoyo Foodworld™
veganes, rauchfreies Bio-Fast-Food-Restaurant
Gärtnerstraße 27
10245 Berlin

täglich von 12:00 bis 24:00 Uhr
http://www.yoyo-foodworld.com

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18 Kommentare zu 'Yoyo Foodworld – vegan/vegetarisch verstehe ich nicht …'

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  1. soph sagte,

    am 03. Juni 2009 um 22:41 Uhr

    Hmm, was soll ich sagen. Mir hats geschmeckt (Bacon Cheese Burger Menu) – aber während des Essens dachte ich mir so “gibts das auch ToGo?” – den wie immerhungrig schon schreibt, sitzen will man da nicht umbedingt.

    Aber auch nochmal was zur Karte, ich kann es auch absolut nicht verstehen welchen Sinn es hat die Gerichte nach ihrer tierischen Entsprechung zu benennen. Mal abgesehen davon, dass mich interessiert was ich esse, also aus was denn mein Hamburger nun gemacht war, gibt es Leute die bestimmte Sachen nicht essen können – spontan fällt mir da eine Erbsen-Allergie ein.

    Ansonsten finde ich es, in Anbetracht der Preise, in Ordnung das die Hauptzutaten teilweise (hoffe ich) nicht von Hand gemacht sind sondern Industriell gefertigt wurden. Ich denke wirklich ich werde mir da nochmal was zum mitnehmen holen, ungesund kann es ja nicht sein und ist mal eine kleine Abwechslung. Aber vermutlich wird es doch wieder eher ein Teller zum mitnehmen aus dem Sanabel. (Schlag auf den Hinterkopf, endlich mal was zum Sanabel schreiben)

    Achja und so bekloppt Klischees auch sein mögen, ein Großteil der im Laden anwesenden Menschen kam ganz Tief aus einer passenden Schublade gesprungen.

  2. Guidinho sagte,

    am 04. Juni 2009 um 10:49 Uhr

    …so schwer es mir als (überzeugtem) Veganer auch fällt: Ich muss Ihnen leider zustimmen. Solche Läden sind wirklich nicht geeignet, Vorurteile gegenüber veganer Ernährung abzubauen. Ich war auch mal kurz drin, habe mir Theke und Speisekarte angeschaut – und mir dann lieber bei einem “konventionellen” Perser ein Falafel-Sandwich mit selbstgemachten (und hoffentlich eifreien) Falafel-Bällchen geholt. Dass es auch anders geht, zeigen das La Mano Verde in Berlin und das Zerwirk in München…

  3. OrgaQueen sagte,

    am 08. Juni 2009 um 22:32 Uhr

    Ich glaube, mich hat es an diesem Abend am schlimmsten erwischt und berichte in chronologischer Reihenfolge:

    A) Als wir ankamen, war der Imbiss zu 3 Vierteln gefüllt. Freunde von uns hatten uns zwei Plätze freigehalten. Da saßen natürlich Mädels und tranken Bier. Anstandslos standen sie auf als wir kamen, nahmen aber ihr leeren Flaschen nicht mit. Also durften wir erst mal den Tisch abräumen. Das Abwischen ließen wir bleiben, obwohl es nötig gewesen wäre. Im Laufe der 2 Stunden, die wir da waren, hat nicht einmal einer der Mitarbeiter die Tische gesäubert oder Geschirr abgeräumt. Das gehört trotz Selbstbedienung dazu.

    B) Aus der Karte wurde ich nicht schlau. Keines der Essen wird näher beschrieben. Deswegen dachte ich mir, dass man mit einem gemischten Salat nichts falsch machen könnte und der ja auch was besonderes sein könnte – hier im veganen Bio-FastFood Restaurant! Mehr als ‘gemischter Salat’ steht nicht in der Karte. Man kauft die Katze im Sack. Sozusagen. Überraschung.

    C) Zur Theke geht man selber, gibt dort die Bestellung auf und sieht, wie und vom wem der Salat ‘zubereitet’ wird. Ein Mädchen in hygienischem Outfit (schwarzes Unterhemd mit Spaghettiträgern) ‘arbeitet’ ganz bio-naturell und nimmt die bloße Hand, um das Kilo Eisberg auf meinen Teller zu packen. Dazu drei Scheiben Tomate,. geraspelte Möhre und Rohkost, oben drauf kommt eine Kelle Dressing und ein bisschen Rucola, um es hochwertig aussehen zu lassen. Ein Blick auf das Foto beweist, dass ich mit meiner Beschreibung nicht übertreibe. Ich habe nur drei Happen gegessen. Selbst mit viel Hunger muss man diesen Salat nicht essen.

    D) Ein Blick auf die Zutaten der Salatkarten anderer Restaurants und ein bisschen Leidenschaft für den Beruf könnten aus dem YOYO ein Lieblingsplatz machen. Aber das alles fehlt hier: Mango, Mozzarella, Kokoschips, Cranberries, Erdbeeren, Früchte, Ziegenkäse, Vinaigrettes aller Coleur, Kirschtomaten anstatt Hollandtomaten, Oliven, Pinienkerne, Sprossen, Avocado, Pilze, Ei, Parmesan, Cashews, Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse …

    Am Ende des Abends blieben nur Köpfschütteln, viele große Fragezeichen und die Gewissheit übrig, dass das mein erster und letzter Besuch im YOYO war.

  4. DieKircheImDorfLasser sagte,

    am 13. Juni 2009 um 19:25 Uhr

    Hey Orga,
    verstehe ich dich richtig, dass du meinst diese blöden VEGANER können nicht mal einen Salat mit Mozzarella, Ei, Parmesan (!) anbieten…
    Geht´s noch?
    Das Yoyo´s hat einige Macken und kann wie viele StartUps sicherlich noch verbessert werden, aber es bietet nunmal die größte Auswahl VEGANER Speißen in ganz Berlin.
    Keine Ahnung warum du dort essen wolltest, vl hofftest du das neuste Paradebeispiel friedrichshainer Erlebnisgastronomie vorzufinden, vl hat dich einfach nur das “Bio” Label gereizt.
    In einem komplett veganen Imbiss auf Käse und Ei im Salat zu bestehen, läßt allerdings stark an deinem Verständis für die Materie zweifeln.
    Gehst du auch zum Inder und beschwerst dich im Nachhinein über das schlechte Schnitzel mit Pommes?
    Bei der Sauberkeit des Speiseraums gebe ich dir völlig recht, das müssen die mal deutlich besser machen.
    Zur Benennung der Speißen dort sag ich nur, dass ich mich nicht beschwere, wenn mir jemand ein Tempo anbietet, es sich aber nur um Papiertaschentuch handelt;o)
    Der vermeindliche Veganer der hier gepostet hat , lieber zum Fleischspießverkäufer zu gehen und sich einen Falafel mit fraglichem Inhalt zu holen, als ein KOMPLETT veganes Restaurant zu unterstützen, kauft wahrscheinlich auch mal nen Lederschuh weil er besser aussieht als einer von Vegetarian Shoes…
    Ich hoffe, dass noch viele nicht-Veganer das Yoyos aufsuchen werden und es ihnen dort schmecken wird, jeder sollte aber dich bitte seine Erwartungen dabei den Gegebenheiten anpassen.
    Das Yoyos ist ein VEGANER Schnellimbiss. Nicht mehr, nicht weniger.

  5. immer-hungrig sagte,

    am 14. Juni 2009 um 16:59 Uhr

    @DieKircheImDorfLasser

    “…in einem komplett veganen Imbiss auf Käse und Ei im Salat zu bestehen, läßt allerdings stark an deinem Verständnis für die Materie zweifeln….”

    Auf der Webseite yoyo-foodworld.com schreiben die Betreiber:
    “…Wir sind das neue vegan/vegetarische Bistro am Boxhagener Platz in Berlin-Friedrichshain…”

    Es kann natürlich sein, dass inzwischen nur noch VEGANE Speisen serviert werden. Angekündigt wird jedoch aktuell auch zusätzlich noch vegetarisches Essen. .

    Sich aus der Liste an vorgeschlagenen Zutaten genau die zwei (Käse/Ei) nicht-veganen herauszusuchen, um die Qualität des Kommentars anzuzweifeln ist sicher ein netter Versuch. Faktisch bleiben aber doch noch eine Menge leckerer Zutaten übrig, die jede für sich den Salat außerordentlich bereichert hätte.

    “…Zur Benennung der Speisen …”
    Die Namen der Speisen und die Speisekarte geben weder Auskunft über die Inhaltsstoffe noch können sie meiner Meinung nach appetitlich auf Veganer wirken. Steak, Wurst & Gyros muß doch sofort an Tierleichen, Blut und Massentierquälerei erinnern… Also einfach nur abstoßend wirken.

    Das Beispiel mit dem Schuhe kaufen ist auch nur einseitig betrachtet und passt schön in die Schublade, dass Veganer grundsätzlich alle bekehren wollen, die nicht vegan Leben – Null Toleranz – sozusagen!

    Nicht jeder, der los geht, um vegane/vegetarische Speisen zu essen, möchte zwangsläufig auch vegan Leben. Manchmal ist es einfach die Lust oder der Appetit auf neuartige Zubereitungsvarianten oder leckeres Essen, welches zufällig kein Fleisch enthält.

    Also, wenn es irgendwann mal in diesem Bistro die eben angesprochenen Speisen geben sollte, dann schreibt es hier rein. Ich gehe gern noch mal probieren.

  6. immer-hungrig sagte,

    am 14. Juni 2009 um 17:15 Uhr

    hier noch ein Link für alle, die mehr zum Thema vegan wissen wollen: http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus

  7. DieKircheImDorfLasser sagte,

    am 14. Juni 2009 um 23:21 Uhr

    @immer-hungrig
    Warst du auch bei OrgaQueens Besuch dabei oder hast du getrennt davon die gleichen Erfahrungen gemacht?
    Zu deinem Posting:
    Glück für dich, dass die im allerersten News Eintrag der Seite vom 20.06.2008(!) noch “vegan/vegetarisch” geschrieben hatten.
    An allen anderen Stellen der Seite steht vegan bzw “100% vegan friendly”.
    Zitat “100% Vegan friendly! Das gesamte yoyo Foodworld Menu ist für eine vegane Ernährung geeignet.” (unter Menüpunkt “about”)
    Du musst vor deinem Besuch die Webseite ja wirklich gründlich studiert haben…

    Du hast noch einiges mehr geschrieben, leider ist deine Bezugnahme zu ungenau und wirr um direkt auf einzelne Punkte einzugehen, aber du hast mich ja eh schon in die Schublade der alles bekehrenwollenden Null Toleranz Veganer gesteckt und somit eine sachliche Diskussion vorweg unmöglich gemacht.

    Zurück zum eigentlichen Thema:
    Einmal dagewesen, ein Gericht probiert, entäuscht worden – und gleich sowohl quipe als auch diese Seite hier mit einem negativ Artikel “bereichert”.
    Dazu noch die alte anti-vegan Keule “Warum nennt ihr eure pflanzlichen Alternativprodukte wie das Original?”
    (Die alte Antwort lautet: “Warum denn nicht? Weiß doch dann jeder was mit gemeint ist.”)
    Ist das jetzt die neue Blog Kultur? Subjektive Einzelmeinungen voller Vorurteile?

  8. soph sagte,

    am 15. Juni 2009 um 07:22 Uhr

    @dieKircheImDorfLasser

    Unsere Grundidee ist, dass wir irgendwo Essen gehen und unsere Sicht der Dinge aufschreiben. Da bekommt leider auch kein veganer Imbiss einen Bonus weil er eben Vegan ist, sondern für uns ist das einfach nur ein Imbiss. Aber natürlich hat man vorher gewisse Vorstellungen und natürlich sind diese Subjektiv, den wir sind ja keine Veganer.
    Also ja, unser Blog ist nicht Objektiv sondern Subjektiv. Meiner Meinung nach ist das auch genau das was einen Blog von einer klassischen Nachrichten Seite unterscheidet. Die Presse sollte möglichst neutral berichten, ein Blogger schreibt was er denkt.

    Ansonsten, einen Veganer wird unser Artikel denke ich nicht abschrecken, oder? Er kann uns ja genauso gleich in eine Schublade stecken. Einem Nicht-Veganer (und da sollte man auch nicht vergessen, dass es genug Leute gibt denen der Unterschied zwischen Vegan/Vegetarisch nicht ins Blut übergegangen ist) wird der Bericht auch nicht davon abhalten dort hinzugehen wenn es ihn wirklich interessiert.
    Trotzdem sollte unsere Meinung helfen, wenn jemand, so wie wir vorher, etwas anderes erwartet. Gerade die Berichte auf Qype sind da auch keinesfalls Objektiv.

    Punkte die unserer Meinung nach für jedes Resto gelten:
    - Wenn ich etwas Esse und nicht in der Thematik stecke, will ich wissen was ich da esse und nicht ob es nach Schwein schmeckt, denn wenn ich als nicht Veganer etwas essen will das nach Schwein schmeckt, was esse ich dann wohl?
    - Wenn ich in einen Imbiss gehe, dann muss ich mich auch dort wohlfühlen.
    - Wenn ich einen Salat bestelle, dann sollte ich mehr bekommen als einen Haufen Blattsalat.

    Alle drei Punkte hat das YoYo in unseren Augen eher schlecht bedient. Punkt 1 mag einem Veganer egal sein, Punkt 3 vielleicht nicht so. Denn um ein paar Salatblätter auf einen Teller zu werfen und einen Klecks Sauce drauf zu machen, brauch dieser sicherlich nicht aus dem Haus gehen, oder?

    Kurz und Knapp, nein wir Berichten nicht Objektiv (das steht hier auch nirgendswo auf der Seite), nein es hat uns im YoYo nicht total gut gefallen.

  9. immer-hungrig sagte,

    am 15. Juni 2009 um 17:51 Uhr

    @dieKircheImDorfLasser
    zu) “… Warst du auch bei OrgaQueens Besuch dabei oder hast du getrennt davon die gleichen Erfahrungen gemacht?…”

    Ich war zusammen mit OrgaQueen und 4 weiteren Freunden dort. An verschiedene Gerichten hatten wir glaube ich: 3 Burger, die Suppe, den Salat und das Shake.

    zu) “… Glück für dich, dass die im allerersten News Eintrag der Seite vom 20.06.2008(!) noch “vegan/vegetarisch” geschrieben hatten…”

    Ich würde das nicht als Glück bezeichnen. Wir haben uns einfach vor dem Besuch informiert, was in dem Bistro so angeboten wird. Als Nicht-Veganer konnte ich aber auch erst nach Deinem Hinweis einordnen, dass vegan-friendly die vegetarische Ernährung ausschließt.

    zu “…Einmal dagewesen, ein Gericht probiert, enttäuscht worden – und gleich sowohl quipe als auch diese Seite hier mit einem negativ Artikel “bereichert…”

    Wie stellst Du Dir denn so einen Bericht für den Blog vor? Sollen wir erst mehrmals “einkehren” und vieles probieren, bis wir vielleicht mal einen Tag erwischen, wo es mehrheitlich klappt? Oder sollen wir unsere Erfahrungen generell für uns behalten, wenn sie den Betreibern nicht passen könnten? Niemand wird gezwungen unsere Berichte und Kommentare zu lesen. Die, die sich dafür interessieren, sollen aber originale Informationen ohne Marketing-BlaBla bekommen.

    zu “…Dazu noch die alte anti-vegan Keule “Warum nennt ihr eure pflanzlichen Alternativprodukte wie das Original?”…”

    Im Gegensatz zu Dir – geschlußfolgert aus Deiner Floskel von der “alten anti-vegan Keule” – habe ich mich an diesem Abend zum ersten Mal mit dem Thema Namensgebung beschäftigt. Der Grund dafür war, das nirgendwo in der Karte beschrieben ist, was ich da eigentlich verkauft bekomme, wenn ich eine Bockwurst oder ein Steak bestelle. Das wird doch wohl kein Geschäftsgeheimnis von diesem Start up sein – oder doch?

  10. DieKircheImDorfLasser sagte,

    am 15. Juni 2009 um 23:33 Uhr

    Hey ihr,
    zum Punkt Objektivität/Subjektivität: ja ein Blogger schreibt was er denkt, aber hoffentlich nicht alles was er denkt, sondern nur die Dinge über die er nachgedacht hat;D

    Die Dinge die mich an eurer “Berichterstattung” gestört haben, führe ich auf euer nicht vertraut sein mit Veganismus zurück.
    Hier hätte ich ein wenig mehr Eigeninitiative von eurer Seite erwartet.
    Wie gesagt, ihr wart in einem “Spezialitäten Imbiss” ;o)
    Wer wissen will, was in welchem Burger drinnen ist, kann einfach fragen.
    Bei den fertig gekauften Burgern, gibt es sicherlich auch die gesetzlich vorgeschriebene Angabe der Inhaltsstoffe.
    Aber mal ehrlich: habt ihr je beim Metzger nachgefragt, was genau in der Leberwurst oder der Mortadella drinnen ist?
    Oder was beim Türken im Köfte drinnen ist?
    Oder bei Kanopke in der Currysoße?

    Eure Aussage zum Salat hingegen ist mit dem Foto gut belegt, da kann und will ich nichts gegen sagen.

    Ich hoffe jedenfalls eure (subjektiven) Erfahrungen mit dem Yoyo, halten euch nicht davon ab, bei euren kulinarischen Exkursionen ab und zu mal wieder auf Fleisch (und vl sogar Milch und Eier) zu verzichten.
    Das ist der wohl der Hauptunterschied zum Onivor: Veganer stellen Ethik vor Geschmack (was ganz und gar nicht heißt, dass veganes Essen geschmacklos ist!!!).

    Ich hoffe auch, dass die Betreiber veganer Restaurants, durch euren Bericht zumindest angeregt werden, ihr Angebot für Omnivore nicht nur interessant, sondern sogar wiederholenswert zu gestalten!

  11. schtief sagte,

    am 17. Juni 2009 um 16:32 Uhr

    Ich hab auch schonmal über den laden gebloggt

    http://schteif.blogspot.com/2009/01/yoyo-foodworld-vegetarische-und-vegane.html

    und war vom salat auch nicht gerade überzeugt, aber der burger ging eigentlich

  12. babs sagte,

    am 30. September 2009 um 20:35 Uhr

    Wir waren zu zweit dort und beide enttäuscht. Das Essen war lappelig, schlecht gewürzt, lieblos hingeklatscht. Unter „Bio“ (egal, ob nu vegan oder nicht) stelle ich mir eine gewisse Qualität vor, aber die war leider weit und breit nicht zu sehen. Wir ließen beide die Hälfte auf dem teller zurück, und das passiert wirklich sehr, sehr selten. Schade!

  13. Anonymous sagte,

    am 22. Dezember 2009 um 12:50 Uhr

    seid ihr alle dumm

  14. soph sagte,

    am 22. Dezember 2009 um 14:15 Uhr

    ach mist, jetzt wo du es sagst. daran wird’s liegen. danke anonymous!

  15. julia sagte,

    am 06. Januar 2010 um 20:20 Uhr

    für mich ist das yoyo´s der erste anlaufpunkt in punkto veganes essen.
    ich war schon in einigen läden, doch das yoyo´s ist das erste wo´s mir WIRKLICH schmeckt, wo ich satt werde und wenig zahle.
    wer´s deftig mag und sich gern satt ist sollte dort hin gehen.
    hier trifft alternatives fastfood auf alternative räumlichkeiten mit lustigem personal und und eben auch den ein oder anderen schrägen kunden.
    wer das nicht mag – der ist eben nur turi und sollte besser in ein restaurant gehen wo´s ausgefallene speisen und bedienung mit stock im allerwertesten gibt.

    liebe grüße an die spießer, julia

  16. Philipp sagte,

    am 24. Januar 2010 um 18:47 Uhr

    Hallo.
    Ich gehe sehr gerne ins yoyo. Es ist immer extrem lecker, es gibt eine riesige Auswahl (wobei ich am Ende doch immer bei den Burgern lande) und die Preise sind angemessen. Ich kann auch nicht sagen, dass der Salat nicht schmeckt. Das Dressing finde ich extrem lecker.
    Man muss sich natürlich klar sein, dass es kein Restaurant ist, sondern ein Schnellimbiss. Und ja, es ist alternativ. Dementsprechend sind Gäste, Personal, Zeitschriften etc. Was den oft nicht ganz sauberen Gästeraum natürlich nicht entschuldigt. Ich denke aber nicht, dass es in der Küche unhygienisch zugeht. Man kann ja sehr frei in die Küche gucken. Und so lange es nicht schlimmer aussieht als bei mir in der Küche finde ich das alles erträglich. Ich brauche keine steril zubereiteten Speisen. Der hohe Hygieneanspruch in konventionellen Restaurants/ Imbissen resultiert ja oft aus der Verarbeitung von Risikolebensmitteln wie Geflügel, Ei, Fisch. Darüber muss man sich im yoyo keine Gedanken machen.

  17. giulia sagte,

    am 28. Januar 2010 um 17:12 Uhr

    halt die goschen herr schlau schlau :D

  18. Hamster sagte,

    am 01. März 2011 um 13:57 Uhr

    Der Inhaber des Yoyo’s behandelt seine Angestellten schlecht. Er stellt Leute zum Probearbeiten ein, nur um sie dann nach ein paar Tagen wieder zu entlassen, Geld gibt es dabei nur auf die Hand. Egal wie das Essen ist, zu so einem Laden sollte man nicht gehen.

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