Fischhütte – am Regenbogencamp auf Rügen
Bei einem Besuch an der Ostsee darf natürlich das Fischessen nicht fehlen. In der Vorsaison könnte das
schwierig werden. Aber im Gegensatz zu unserem Urlaub an der Westostsee im August letzten Jahres, hatte an der Ostostsee trotz Nebensaison alles geöffnet und im Umkreis von ca. 5 km waren locker 5 Fischgaststätten bzw. -imbisse zu finden. An der Fischhütte direkt am Regenbogencamp ganz in Strandnähe waren wir sogar zwei Mal. Denn hier gibt’s einheimischen Fisch, Bier vom Fass, frisch Geräuchertes – alles ganz frisch. Vom Ableger am Wieker Bodden haben wir uns Butterfisch zum Abendbrot mitgebracht (leider ohne Foto). (weiterlesen…)
SUPPETO – Täglich frische Suppen und Eintöpfe
Meine Mittagspause war seit langem mal wieder richtig super: erstens, war herrliches Wetter zum
Schlendern und zweitens, habe ich einen neuen Laden entdeckt, der es auf meine Mittag-in-Mitte-Merken-Liste geschafft hat. Das Suppeto liegt etwas versteckt im sog. Scheunenviertel in direkter Nachbarschaft zum St. Hedwig Krankenhaus unweit der Oranienburger Straße. Im Prinzip fast Ecke Große Hamburger Straße und nur 300 Meter Fußweg von den Hackeschen Höfen entfernt. (weiterlesen…)
Galeria Kaufhof Alexanderplatz – Imbissstände
Rund um das Galeria Kaufhof am Alex gibt es allerlei Imbisstände, die vom Kaufhaus selbst betrieben werden
oder verpachtet wurden. Am liebsten gehe ich zum Fleischerimbiss. Die haben ein solides Imbissangebot wie Bockwurst, Boulette, Grillhuhn oder Minihaxen. Natürlich gibt es auch Wurstbelage zum Stullen schmieren. Nebenan ist ein Bäcker bei dem man das passende Brot kaufen kann. Und das alles, ohne das Kaufhaus betreten zu müssen. Alles ist schnell draußen erledigt. (weiterlesen…)
Burgermeister – Fastfood für die digitale Bohème
Tja, was sagt man dazu: Sonntag 19 Uhr, rechtzeitig vorm Tatort, kriegen auch unsere Vordenker der Nation
Hunger und verzehren schnödes Fast Food am Imbissstand unter der Hochbahn. So schön kann selbstbestimmtes Leben sein! Die Riesenmaschine mit dem Magenta-Irokesen fällt zwischen den anderen Bohèmians und Partypeople kaum auf, obwohl er in “echt” viel imposanter rüber kommt als auf seinen Fotos.
Unter den circa 20-30 Gästen tragen mindestens zwei eine überdicke Hornbrille à la Woody Allen; zwei Mädels haben kleine schicke Hüte auf dem Kopf und werden permanent von ihrem Freund fotografiert; der wiederum lange spitze Schuhe an zarten Beinchen in Röhrenhosen trägt; ein anderer lässt seinen Irokesen heute ungestylt, so dass die Haare lang über die abrasierten Seiten hängen, dazu eine schneeweißgerahmte große Sonnenbrille im Pilotenstil à la Top Gun und direkt neben uns erarbeitet man ein Veranstaltungsablaufplan bis ins Detail. (weiterlesen…)
Café Sibylle – Die Institution auf der KMA
Mein ganzes Leben lang bin am Café Sibylle vorbeigefahren (worden), aber der Wunsch hineinzugehen, hat
sich erst im letzten Jahrzehnt manifestiert. Warum kann ich gar nicht sagen. Ich bin wahrscheinlich nur neugierig gewesen und wollte mal das (!) Café kennenlernen, das seit den 50er Jahren alles und jeden überlebt hat. Wie kommt es, dass es fast 40 Jahre DDR und nun schon 20 Jahre Kapitalismus überstehen konnte? Und wieso war ich eigentlich nicht zu Ostzeiten mal drin? Diese ganzen Fragen haben sich heute nicht beantworten lassen. Dazu benötigt es mehr Recherchearbeit, Befragungen von Familie sowie Freunden und mindestens eines weiteren Besuches, um durch das angeschlossene Museum zu gehen und mehr zu erfahren. Die Ausstellung im Café Sibylle dokumentiert u.a. auch die abwechslungsreiche Geschichte der Karl-Marx-Allee. (weiterlesen…)
Kaiser Pavillon – kaiserliche Festmahlzeit (all you can eat-Buffet)
Am östlichen Rand von Berlin besuchten wir die jüngere Niederlassung des “Kaiser Pavillon”. Ein weiterer
Pavillon befindet sich in Zeuthen. Beides also nicht mehr ganz Berlin, aber doch dicht dran. Da die Mehrzahl unserer donnerstäglichen Herrentagsrunde an besagtem östlichen Scheibenrand wohnt, bot sich der Besuch dort an. Gelockt hatte uns das ALL YOU CAN EAT-Buffet für 12,90 Euro.
Der Kaiser Pavillon macht seinem Namen alle Ehre. Direkt an der Berliner Ausfallstraße B1 gelegen, leuchtet er als knallroter Tempel-Bau dem Verkehrsteilnehmer von weitem entgegen. Bei der Planung dieses neuen Baus wurde auch auf einen großzügigen Parkplatz geachtet. (weiterlesen…)


