Mondhaus – Japanische Esskultur in Berlin-Tiergarten
Das Mondhaus ist ein klassisches japanisches Teppanyaki Restaurant. Im Gegensatz zum Aiko und Kyo bekommt man die Gerichte nicht einfach nur an den Tisch gebracht, sondern hier ist die heiße Platte direkt in den Tisch eingelassen und es wird direkt am Tisch gekocht.
Der Besuch ist ein echtes Erlebnis, den neben den sehr guten Zutaten macht der Koch aus jedem einzelnen Gang eine kleine Show. Obwohl wir erst jetzt über das Mondhaus schreiben, ist es einer meiner absoluten Favoriten für einen besonderen Abend. Wenn auch nicht ganz preiswert – aber das hat das Mondhaus auch nicht nötig.
Stammtisch – tradionelle deutsche Küche in Lichtenberg
Uns hat man gleich zweimal hintereinander in den “Stammtisch” eingeladen. Mitten im Wohngebiet zwischen
Hochhäusern, an einer etwas größeren Verbindungsstraße gelegen, steht es unauffällig am Straßenrand und fällt kaum auf. Der Großteil der Neukunden wird sicher über Empfehlungen den “Stammtisch” entdecken; die Laufkundschaft wird nicht das Gros der Neuakquisen ausmachen. Es ist ein typisches “um die Ecke”-Restaurant, das von den Menschen drum herum lebt, deren Familienfeiern ausrichtet und Treffpunkt sämtlicher Stammtischrunden ist. (weiterlesen…)
KYO – japanischer “All You Can Eat” Lunch Brunch in Mitte
Endlich haben wir es geschafft, das BUSINESS-LUNCH-BUFFET für 8,30 Euro zu testen. Montag bis Freitag
immer zwischen 12 und 16 Uhr kann man für 8,30 € soviel essen wie man will. Es gibt nicht nur frisch zubereitetes Sushi in vielen Varianten, sondern auch viele warme Gerichte, Misosuppe, bebackene Bananen, Frühlingsrollen oder Hühnerflügel. Die Teppanyaki Grillspezialitäten werden am Buffet live frisch zubereitet. Die Auswahl ist wirklich groß. Neben den o.g. Sachen gibt es verschiedene Beilagen und Hauptgerichte, z.B. gebratene Nudeln, geschnetzeltes Hühnchen, Sate-Spieße, Rindfleisch vom Teppanyaki, Miesmuscheln und vieles mehr. Der Teppanyaki war die ganze Zeit besetzt und dort wurde fleißig gegrillt und dann in kleinen Schalen neben dem Grill abgelegt. (weiterlesen…)
Hotel “Am Werl” – Frühlingserwachen am Scharmützelsee
Anfang April geht die Saison am Scharmützelsee erst langsam los. Die Bäume blühen noch nicht, vereinzelt
sieht man aber schon Tulpen und Restaurants mit geöffneten Terrassen und Kuchenangeboten. Dies war zwar bei dieser Location nicht überwältigend und bestand in erster Linie aus Blechkuchen, ich gehe aber davon aus, dass es in der Hochsaison mehr Kuchenvielfalt geben wird. Zugegeben – angenehm warm war es auf der Terrasse des Restaurants “Am Werl” noch nicht, aber nach dem langen Winter, sitze ich lieber mit Jacke draußen als drinne hinter Glas. Auch wenn wir die einzigen Gäste waren, die dies taten. In der halben Stunde bei Kaffee & Kuchen erfror keiner von uns. Außerdem kann man hier die Vögel in der hauseigenen Vogelvolliere beobachten! (weiterlesen…)
Ingo’s Imbisstube – Essen auf dem Campingplatz
Ingo’s Imbiss ist ziemlich abgefahren. Irgendwie war’s wie eine Reise in die Vergangenheit. Die deftige
Hausmannskost zu den mehr als günstigen Preisen erinnerte mich stark an DDR-Schulspeisung oder eben an die typische Campingplatzkost: einfach, ohne Schnörkel, billig, vom Geschmack her normal bis so lala. Stammgast wird man nicht, wenn jedoch die Sonne scheint, man draußen sitzen kann und der Geldbeutel kaum mehr was hergibt, dann ist Ingos Imbiss eine gute Wahl. (weiterlesen…)
Schwarzer Hahn – neue deutsche Heimatküche
“Schwarzer Hahn – Heimatküche”. Diesen Claim schreibt sich der Macher des Restaurants, Jan Uecker, selber
auf die Fahnen. Er verrät uns damit aber noch nicht, ob es bei ihm traditionelle oder neue deutsche Küche gibt; der Gast bei ihm Berliner oder süddeutsche Gerichte serviert bekommt. Unserer Runde war’s egal. Hauptsache mal wieder was einheimisches!
Als wir ankamen, waren zwei Tische besetzt und zwei bereits reserviert. Insgesamt stehen vielleicht 30 Plätze zur Verfügung. Einige davon erhöht in Form von Hochsitzen entlang des Schaufensters. In der Mitte steht eine lange Tafel mit ebenso langen, massiven Holzbänken und Platz für größere Gruppen. Bänke ohne Lehnen find ich eigentlich unbequem. Diese hier gingen irgendwie; vielleicht weil lederne Sitzpolster drauf lagen. Die Speisekarte passte auf eine A5-Seite und steht im wackligen Bilderrahmen auf dem Tisch. (weiterlesen…)
Datscha – der neue Russe in Friedrichshain
Nachdem das “Gabriel” mit deutscher Kost an diesem Standort gescheitert ist, versucht es nun das “Cafe
Datscha” mit russischen Speisen und Getränken. Und ich muss sagen, dass die “Neuen im Revier” einen glatten Senkrechtstarter hingelegt haben. Hier scheint man alle Erfahrungen aus den beiden anderen Restaurants, Pasternak und Gorki Park, gebündelt zu haben, so dass alles flutscht und es wirklich nichts auszusetzen gibt. In solchen Fällen, wenn alles rundum stimmte und man zufrieden ist, fällt es besonders schwer einen Bericht zu verfassen. (weiterlesen…)
Clärchens Ballhaus – typisch Mitte, man lebt von Coolness
Freitag Nachmittag in Berlin, Frühlingsanfang, Sonnenschein 20 °C, fast Wochenende. Alle drängen nach
draußen: die Schwangeren, die Mamas, die Verliebten, die schönen Jungs, die Kreativen, die Touristen und wir, die Agenturmenschen, die zusammen zum Late Lunch gehen. Clärchens Ballhaus scheint bei diesen Voraussetzungen die beste Wahl zu sein, denn Clärchens verfügt über einen großen Außenbereich. Wir reservieren vorsichtshalber.
Als wir ankommen fällt uns auf, dass fast alle Sonnenplätze besetzt sind. Unser vorbestellter Tisch (verwitterte Bierzeltgarnitur) steht natürlich im Schatten wie ca. die Hälfte des gesamten Mobiliars. Wir versuchen mit dem Kellner zu verhandeln und einen Tisch in der Sonne zu bekommen. Keine Chance. Nicht mal Tischerücken ist erlaubt. Er lässt uns keine Wahl und setzt uns das Messer auf die Brust: Entweder wir nehmen einen Tisch drinnen im (Abriss-) Haus oder begnügen uns mit dem Tisch draußen im Schatten. Der Vorteil drauße wäre, dass wir einen coolen Kellner dazu bekämen. Seine schlagfertige Art hat uns überzeugt und wir begeben uns in seine Hände … Wie sich später herausstellte, konzentrierte sich Monsieur (sprich ‘Missjö’) ausschließlich auf seine Coolness und versagte mehrfach bei seinem eigentlichen Job. (weiterlesen…)

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