Essen in Essen 2008 I : Ramba Zamba Sausalitos
Einmal im Jahr verschlägt es den Berliner nach Essen. Jahrelang quälten wir uns durch die gastronomische Errungenschaften in der Ruhrpottmetropole. Das Jahr 2008 sollte aber einige Überraschungen bereithalten.
Nachdem wir bereits im Jahr 2007 die eine oder andere Lokalität fanden, die wir erneut besuchen wollten, entschieden wir uns aber dennoch für 3 neue Restaurants.
IKEA FOOD – Gehe nicht mit leerem Magen einkaufen!
Die IKEA Restaurants scheinen mittlerweile richtig beliebt zu sein. Immer, wenn wir dort sind,
ist es proppevoll. Jedesmal sitzen wir kopfschüttelnd da, beobachten das Geschehen und wundern uns über den Erfolg des Geschäftsmodells. Einfach unglaublich! Über die Produkte und auch das Essen kann man bestimmt geteilter Meinung sein. Das steht außer Frage. Obwohl wir wissen, dass es bei der Massenabfertigung nur Industrieware sein kann, schaffen die es trotzdem irgendwie, bei uns ein Gefühl von Authentizität im Sinne von “Wie in Schweden” zu hinterlassen. Und! Es schmeckt ja auch. Das ist das Verzwickte. IKEA FOOD macht süchtig. Preiswert ist es auch noch. Für FAMILY-Mitglieder kostet Kaffee 0 Euro. Alle anderen bekommen ein Stück Mandeltorte mit Kaffee inkl. kostenlosem Refill für 1,95 €. (weiterlesen…)
Tapas Nr. 6 – leckeressen Geheimtipp
Seufz! Was für ein schöner Abend! Wir waren alle soooo zufrieden. Der lecker essen Blog hat uns auf den
Tapasladen aufmerksam gemacht. An dieser Stelle Danke an ‘GutesEssen‘. Es ist wirklich ein echter Geheimtipp! Schade nur, dass es nicht mehr als 8 Sitzplätze an 3 Tischen gibt. Zumindest in der kalten Jahreszeit, wenn man drin sitzen muss. Im Sommer stehen noch ein paar weitere Tische auf der niedlichen Terrasse zur Verfügung. Wir haben uns zwangsläufig zu sechst um einen Vierertisch gekuschelt wobei drei Leute auf einer 2er-Couch saßen. Man kann eigentlich sagen, dass Tapas Nr. 6 eine 1-Raum-Wohnung mit Küche und Bad ist. Mehr nicht. Normalerweise hätte diese Situation unsere Stimmung erheblich getrübt, nicht jedoch an diesem Abend! Denn Gemütlichkeit, Service und hevorragendes Essen ließen dieses Manko total verblassen. (weiterlesen…)
KYO – Sushi, Teppanyaki, Yakitori, Kushiyaki und Flösselaal
Das KYO ist noch relativ neu in der Stadt und lockt unter anderem mit einem “All-you-can-eat” Lunch Buffet
für derzeit 8,30 € (12-16h). Da wir es seit drei Monaten nicht geschafft haben, mittags mal im KYO zu essen, sind wir nunmehr abends hingegangen. Da werden zwar keine Specials angeboten, aber ein Besuch lohnt sich allemal.
Nicht nur die Wahl des Namens ist einfallsreich, sondern auch die Kreationen der Küche. Diese befindet sich als großes Rondell mitten im Raum und man kann live zusehen, wie kreiert und angerichtet wird. Was dabei raus kommt, sieht man schön auf unseren Schnappschüssen. In echt ist der Aha-Effekt natürlich noch größer. (weiterlesen…)
No Kangaroo – dafür lahme Ente beim Heurigen in Kreuzberg
Na das war eine Pleite. Die Webseite des Restaurants, das Konzept der Agentur Walter Junger & Friends und
der gedruckte Bericht im “Prinz” hatten sooo viel versprochen. Alles hörte sich einladend und alles andere als langweilig an. Unsere Einladung hat eine interessierte, teilweise mit der österreichischen Küche vertraute 8er Runde zusammengeführt. Gegen 20:00 Uhr trudelten alle nach und nach ein. Das No Kangaroo war zu dieser Zeit eher spärlich besucht – mehr Personal als Gäste.
Die Dame vom Service hatte unsere Reservierung und schlug uns einen passenden Tisch vor. Die Einrichtung ist wirklich gut und zünftig gelungen und es wurde sehr aufwendig versucht das Heurigen-Ambiente nach Berlin zu bringen. Dafür gibt es einen großen Pluspunkt. (weiterlesen…)
Volksheim – empfehlenswerte, gut bürgerliche Gaststätte im Erzgebirge
Zum Volksheim in Breitenbrunn kann man nicht übermäßig viel schreiben. Es wird eine deftige, regionale,
deutsche Küche angeboten und das zu erschwinglichen Preisen. Das Haus wird als Familienbetrieb geführt und man merkt schon den Unterschied zu herkömmlichen Betrieben mit Angestellten. Man nimmt hier&da diese akkorate, ordentliche und wohlerzogene Art wahr, die es in Berlin gar nicht gibt.
Der Wirt und sein Team haben sich in Schale geworfen für die Gäste, präsentieren sich und ihr Volksheim von der besten Seite. Sie üben sich in Zurückhaltung, sind jedoch zur Stelle, wenn es um Nachschub geht. Keiner plappert uns voll mit Anekdoten und Witzchen. Alles ist bestens. Das scheinen auch die Eiheimischen zu schätzen zu wissen. Im Nachbarraum feiert einer aus dem Dorf seinen 50ten. Ein Großteil seiner Gäste ist in traditioneller Bergmannstracht gekommen. Allein das zu sehen, war den Besuch wert. (weiterlesen…)


