Strandklause – feini Fisch mit Ostseeblick
Nach einer Woche in Schleswig haben wir am Ende doch noch ein anständiges
Fischessen bekommen. Eigentlich wollten wir uns nur das U-Boot-Museum und das Marine-Ehrenmal in Laboe ansehen. Doch von hoch oben des Aussichtsturms fiel uns die Strandklause direkt am Ufer der Kieler Förde auf. Nach gut zwei Stunden Bildung und reichlich Meeresluft in der Nase wollten wir jetzt noch guten Fisch essen. Die Strandklause sah verlockend aus, könnte aber aufgrund ihrer exponierten und touristischen Lage auch ein Reinfall werden. Das “Für und Wider” ließ sich nicht greifen und wir gingen einfach rein. (weiterlesen…)
Feuerlachs – Fischstand Strandpromenade Damp
Der Ort Damp war eine herbe Enttäuschung. Nicht nur, dass das Ostseebad furchtbar hässlich ist ….
es gibt auch keine gastronomischen Highlights. Letzte Rettung war der Feuerlachs-Imbiss-Stand an der Strandpromenade. Der machte einen sehr guten Eindruck. Weil die Teilchen äußerst lecker waren, lohnt sich eine kurze Erwähnung in unserem Blog. Hier werden große Lachsstücke über offenem Holzfeuer im sogenannten Tundragrill geräuchert. Davon kann man sich dann portionsweise was kaufen. (weiterlesen…)
Sage Kappeln nie Adieu ohne einen Aal von Föh
Das ist der Slogan der Räucherei Föh aus Kappeln. Der dazugehörige Laden hat etwas sehr uriges.
Er ist ganz klein und weit weg vom modernen Ladenbau. Ein Fischladen, wie ich ihn in Berlin schon seit 20 Jahren nicht mehr gesehen habe. Hoffentlich wird er weiterhin nur erhalten und nicht schlimm modernisiert.
Die Brötchen werden dort frisch zubereitet und man muss nicht nur entsprechend Zeit einplanen, sondern auch etwas vertrauen mitbringen. Man sieht ja vorher nicht, wie die Brötchen aussehen. Allerdings war die Auslage der geräucherten Fische so ansprechend, Ladeneinrichtung und Personal so authentisch, dass ich beherzt eine Bestellung von 12 Fischbrötchen aufgab. (weiterlesen…)
Grüner Jäger – Stop an der B76
So nett und historisch der Gasthof auch aussehen mag, drin ist alles anders als man erwartet hätte.
Wir wollten kurz Rast machen, die Beine vertreten und für einen Kaffee eine Pause einlegen. Wir sind an dem schönen Gasthofgebäude schon vorbei gewesen und haben extra wieder kehrt gemacht. Leider hat sich die Euphorie schnell gelegt. Schon beim Betreten fällt der Mief auf. Hier wurde bis Juli noch kräftig geraucht. Und dass seit mehr als 150 Jahren. Naja. Jetzt ist ja alles anders. Wir bestellen Kaffee und Kuchen. Es gibt zwei Sorten: Käse und gedeckter Apfel. Beides für je 4,50 € mit einem Kännchen Kaffee dazu. (weiterlesen…)
Meersalz – mediterrane Leckereien
Wir haben ein nettes kleines Tagescafé entdeckt, das vorzüüüügliche Lunch-Leckereien anbietet.
Schade nur, dass es nicht zu unserem näheren Einzugsgebiet gehört, sonst wären wir schon Stammgäste. Eigentlich wollten wir nur einen Kaffee trinken und wären schon fast im Bäckerladen nebenan gelandet. Gott sei Dank viel uns doch noch das Meersalz auf, dessen Tagestafel mit “herzhaftem Schmaus” warb und das draußen ein paar Tische und Stühle unter Sonnenschirmen hatte. Es bot sich an, mitten auf der Stargarder zu sitzen und den Freitag Nachmittag in P’Berg zu beobachten. Leider waren ein paar Sachen von der Tafel schon ausverkauft. Die nette Dame hinter der Theke empfahl uns daraufhin das Avocado Focaccia und die Pasta all’arrabiata. (weiterlesen…)
Flammengrill – der Currywurstgau
Der Flammengrill ist wieder eines von diesen blöden Industrie-Franchise-
Konzepten. Das habe ich aber erst beim Schreiben meines Berichtes gemerkt. Angeblich machen die innovative Lösungen für Bahnhöfe, Flughäfen und Autobahnen. (Es hat ja auch uns reingelockt.) Die Idee ist schon gut, aber es muss auch schmecken. Für 5 Euro hatte ich das Riesencurrywurstmenü mit Pommes und einem kleinen Getränk nach Wahl. Die sogenannte Riesencurrywurst verdient nicht so genannt zu werden. (weiterlesen…)
Strandbad Mitte – völlig unentspannt
Es gibt nicht viele positive Dinge über das Strandbad Mitte zu berichten. Das einzig gute war die
Nachos-Vorspeise sowie die ausgefallene Inneneinrichtung. Alles andere floppte. Eventuell hat noch jemand aus unserer großen Runde einen Treffer beim Essen gelandet, aber dadurch fällt die Bewertung keineswegs besser aus. Denn zu viele Sachen nervten einfach nur. So mussten wir fast zwei Stunden auf unser Essen warten. Als es dann endlich kam, staunten wir nicht schlecht über die Miniportionen. Keiner wurde satt. Ein Restaurant, dass so schmal dimensionierte Gerichte anbietet, sollte in seiner Karte erwähnen, dass die Gerichte als Gänge angelegt sind und seinen Gästen auf jeden Fall Vor- und/oder Nachspeise dazu empfehlen. Eine herbe Enttäuschung. (weiterlesen…)
Aroma Coffee Lounge – heiße Schokolade mal anders
Bei einem Kurztrip in Belgiens Hauptstadt Brüssel hatten wir noch ein wenig Zeit bis zum Abflug.
Deshalb entschlossen wir uns, uns in die Nähe des Grote Markt zu setzten, da dies einer der zentralsten und schönsten Plätze in Brüssel ist und Ideal zum Beobachten von Menschen. Nach längerer Suche entschieden wir uns dann für die Aroma Coffee Lounge. Dieses kleine Kaffee liegt direkt am Grote Markt gegenüber dem Rathaus. Die Plätze draußen sind sehr begehrt, doch wir hatten das Glück, das gerade zwei Plätze frei geworden sind. Die Betreiber wollen den wenigen Platz natürlich effektiv nutzen und haben die Tische sehr eng aneinander geschoben, wodurch man die Gespräche der Nachbarn mitbekommen musste, was nicht ganz so angenehm war.
Waltersdorf – All you can eat Krebsessen bei IKEA
Jedes Jahr im August findet in vielen IKEA-Häusern das traditionelle Krebsessen statt. An nur vier Abenden
im Jahr kann ohne Ende gegessen und getrunken werden. Und das für 20 Euro! Da gehen dann pro Abend eine Tonne Krebse über den Tisch. Bei 400 Gästen. Wer zum ersten Mal dabei ist und die Krebse dann doch nicht mag, kann sich mit Köttbullar vollstopfen. Dazu gibt es Kartoffeln, Nudeln oder Pommes, Rahm- oder Tomatensauce. Wem das nicht reicht, der bedient sich beim Brot und Käse und verdrückt zum Nachtisch noch lecker Kuchen. Die Getränkeautomaten stehen den ganzen Abend zur freien Verfügung inklusive Kaffee, Wein und Bier. Es ist eine einzige Völlerei! (weiterlesen…)
Ostwind – Shanghai in Berlin
Endlich haben wir mal einen Chinesen entdeckt, der komplett anders kocht und schmeckt als üblich. Und
das mitten in der touristischen Hochburg um den Kollwitzplatz! Um es vorweg zu nehmen und für alle, die nicht gerne die langen Berichte lesen: es war fantastisch! Jeder aus unserer Runde hat sich was anderes bestellt – Jeder hat bei jedem gekostet. So haben wir eine ganze Menge Eindrücke bekommen. Ich empfand es als “erste Sahne” und würde unbedingt gerne noch mal hingehen.
Bereits die telefonische Reservierung war überraschend ungewöhnlich. Die Dame am Telefon hat so freundlich und warmherzig mit mir gesprochen, als ob ich ihre beste Kundin wäre. Dabei kannte sie mich gar nicht. Vor Ort hat sich die Freundlichkeit fortgesetzt. (weiterlesen…)

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