Wirtshaus Eckbert – deftig deutsch am Landwehrkanal
Das Wirtshaus Eckbert war ein Tipp vom Plattenbaublog. Herr Bodewig war dort zum Spargelessen. Daraufhin wollte ich auch Spargel essen bevor die Saison vorbei ist. Obwohl wir kurz darauf dort essen waren, war der
Spargel schon nicht mehr auf der Karte. Schade. Dafür lockten viele andere (süd)deutsche Gerichte. In erster Linie gibt es hier deftiges wie Schnitzel, Gulasch, Strammer Max, Leberkäs oder Schweinebraten. Das passt auch zum Lokal, das einfach-rustikal eingerichtet ist und eine typische Berliner Eckkneipe abgibt. Die Bedienung ist entsprechend forsch und nimmt kein Blatt vor den Mund. Man bekommt schnell das Gefühl, hier schon immer Gast gewesen zu sein, so vertraut wird geschnattert.
Nun zum Essen. Ich hatte den Rehgulasch aus der Tageskarte. Das war das teuerste Gericht. So ganz überzeugt hat es mich allerdings nicht. Die Spätzle waren mir eindeutig zu fettig und in einem viel zu geschmacksintensiven Öl oder Schmalz gebraten, was ganz und gar nicht zum Fleisch passte. Den Gulasch habe ich nicht aufgegessen. So richtig geschmeckt hat er mir dann doch nicht. Dafür war das hausgemachte Bananenparfait um Welten besser. Die lauwarme Mangosabaione schmeckte mir am besten. Das eigentliche Bananeneis war gewöhnungsbedürftig, aber gut.
Da ich dann mitten in der Nacht Verdauungsprobleme hatte, gehe ich davon aus, dass das an dem schweren Essen lag, was ich generell nicht vertrage. Ich bin mir daher gar nicht sicher, ob ich noch mal hingehe. Auch wenn mir das Ambiente, die Lage und das ganze Drumherum sehr gefallen haben.
Wirtshaus Eckbert
Maybachufer 21
12047 Berlin
Telefon: 030 627 25 726
www.wirtshaus-eckbert.de












(4,75 out of 5)
am 30. Juni 2008 um 19:02 Uhr
[...] rauchenabe es sogar mal erlebt, dass ein “millitanter Nichtraucher” > mich aufgefordert hat, meine Kippe auszumachen. Wir waren erst in > einem Lokal. Da hat es ihn gestört, als ich eine rauchen wollte. Da > habe ich die Zigarette aus gemacht. Später bin ich extra an die > frische Luft gegangen und habe mir wieder eine Zigarette angezündet, > da kam die gleiche Pfeife an und wollte, dass ich die Zigarette > ausmache. Er konnte sie nichtmal riechen, weil ich im Luftzug sass > und er gar nichts davon riechen konnte. Naja, wäre er nicht > vorbeigekommen, hätte er auch nichts mitbekommen. Dennoch hat er so > getan, als würde es ihn stören. Ich bin dann ein paar Meter weiter > gewandert, um ihn nicht zu stören, aber dieser Schlaumi ist mir > einfach gefolgt und wollte mir eine weitere Belehrung geben, wie > schädlich das Rauchen ist. Wenn ich nicht so ein friedlicher und > toleranter Zeitgenosse wäre, dann hätte ich ihm einfach eine > reingehauen. Aber so habe ich mir wieder mal angehört, was das > Rauchen alles an schädlichen Folgen hat und wie sehr es ihn stört. > Ich habe nur gefragt, warum er mir dann gefolgt sei. Es war ziemlich > unhöflich, dass er dann ohne Antwort verschwunden ist… Mag alles sein, aber letztendlich bist Du selbst dafür verantwortlich, denn Du hast Dich in die Situation gebracht ein Raucher zu sein. Jeder Mensch wird als Nichtraucher geboren, und deshalb sehe es als Dein Problem vielmehr Deine Pflicht an, Deine nichtrauchenden Mitmenschen, die für Deine Situation nichts können mit diesem Problem unbehelligt zu lassen. [...]