Kleines Cafe – in Lichtenberg zuhause
Dieser Artikel ist allen Lichtenbergern gewidmet, die dort aufgewachsen sind, nicht mehr dort wohnen,
aber schon lange darüber nachdenken, mal wieder das alte Revier zu besuchen, aber bis dato keinen Anlass dafür gefunden haben. Ich habe da was gefunden, was allen noch ein Begriff sein sollte: das Kleine Cafe in der Weitlingstraße. Wir sind mit dem Fahrrad vorbeigeradelt, wollten nur kurz anhalten, um uns eine Kugel Eis zu kaufen (60 Cent). Doch dann sah der kleine Sommergarten auch ganz nett aus und wir setzten uns hin. Nach einem Blick in die Karte, hatte haben wir sofort den Plan geändert. Wir essen was! (weiterlesen…)
Il Syndicato – Piadina mit echt scharfer Wurst
Immer-hungrig und ich haben das Il Syndicato an einem Samstag-Nachmittag bei schönstem Sonnenschein
getestet. Es herrschte reger Ansturm. Das hatte zur Folge, dass es für den einen diensthabenden Herrn hinter der Theke absolut unmöglich war, seinen Imbiss in Schuss zu halten. Auf allen Tischen, Ablagen und auf der gesamten Theke stand schmutziges Geschirr rum. Für den ersten Eindruck sehr schlecht.
Normalerweise wäre ich an dieser Stelle wieder rausgegangen, aber immer-hungrig meinte, ich müsste unbedingt eines der Piadina probieren. Und er selbst würde auch soooo gerne eines essen wollen. Also blieben wir. (weiterlesen…)
Manolo – samstags französisches Frühstück
Das Manolo ist seit seiner Eröffnung vor einigen Jahren unser ständiger Begleiter. Hier kriegen wir unser
kleines Frühstück bevor die “Schicht” losgeht. Wir planen immer 30-45 Minuten ein, damit wir uns langsam auf den Tag einstimmen und die ersten Impressionen auf uns einwirken lassen können, denn man kann von allen Plätzen wunderbar die Straße beobachten. Durch die riesigen Schaufenster sieht man zu dieser Zeit die letzten Nachtschwärmer vorbeigehen, wie die Mitarbeiter von Konnopke ihren Imbiss vorbereiten (ich würde sagen, die brauchen dafür ca. 1 Stunde) oder eine der vielen Muttis mit ihren Kinderwägen. Da direkt davor eine Ampel ist, kann man sich z.B. auch über Automarken, Fahrräder oder Kinderwägen auslassen. Sie alle stehen lang genug vor dem Fenster, um alle Details zu erfassen und auszuwerten. (weiterlesen…)
Goldapfel – schneeweißer Schick im Winskiez
Was schreib ich nur zum Goldapfel? Magenschwerzen sagte hinterher ganz treffend: hier klaffen wieder
mal Anspruch und Wirklichkeit ganz schön auseinander. Unser LaUsBuB3 war zwischendruch ganz schön knietschig und hat sich hinterher noch mal schön aufgeregt. Hihi. Soph hingegen hatte nichts zu meckern, sein Essen schmeckte, aber trotzdem muss er nicht noch mla hingehen. Man kann es schlecht beschreiben. Ich fasse mich mal kurz, packe immer ein Pro und ein Contra in einen Satz (manchmal auch Absatz) und mache das in chronologischer Reihenfolge. (weiterlesen…)
impala coffee – Kaffeerösterei mit Ausschank
Das IMPALA-COFFEE ist im Vergleich zum Manolo (ein Coffee Shop auf der Ecke gegenüber) ein
winzig kleiner Laden. Hier wird auf einer Fläche von schätzungsweise 30 m² der Kaffee frisch geröstet, anschließend zubereitet, verkauft, an den Kunden ausgegeben und verzehrt. Entweder man findet noch einen Platz auf den Barhockern im Schaufensterbereich oder man setzt sich draußen auf die bequemen Loungemöbel. Es gibt eigentlich auch nichts anderes als in den meisten Coffee Shops, zum Beispiel Espresso, Ristretto, Espresso Macchiato, Americano, Cappuccino, Caffé Latte sowie diverse Kuchen, Brownies & Cookies. Aber dennoch schmeckt der Kaffee und Kuchen hier irgendwie ganz anders. (weiterlesen…)
Cake – Sorbets und Torten
Beim Bummeln haben wir zufällig das CAKE entdeckt. Wir sind rein, weil wir Appetit auf Eis hatten. Beim
Eintreten fiel mir als erstes auf, dass alles noch ganz neu roch. Alles strahlte einen förmlich an: nicht nur die schneeweißen Wände, sondern auch das Schneeweiß der Theke und die schneeweiße Sahne auf den Torten. Yummi! Schade nur, das wir keinen akuten Kuchenbedarf hatten. Denn die Auswahl in der Theke sah sehr verlockend aus. Ich merk mir den Laden auf jeden Fall. Hier könnte man mal was bestellen, wenn man eine leckere Torte braucht. Dafür wird extra geworben. Im Neudeutsch heisst das Take-Away-Geburtstagstorten oder Cake Catering für bis zu 80 Personen. Hihi.
eve & adam’s – extrem gute Salate und 100 % Bio
Seit langem suche ich schon einen Laden, der richtig gute Salate macht. Und da ist er. 
Das eve&adam’s in der Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin Mitte hat sowas. Salate der Extraklasse. Und nicht nur das. Es wird auch jeweils eine Suppe des Tages angeboten, unglaubliche 32 frische Smoothies, 4 Ciabatta- und Focacciasorten, einige Müslis und Süßes sowie frisch gepresste Säfte. Wer bei den 9 Salatkreationen des Hauses nicht fündig wird, der kann sich seinen Lieblingssalat im Baukastenprinzip zusammenstellen lassen. Das alles geht zum Mitnehmen, Liefern lassen oder vor Ort essen. (weiterlesen…)
Bad Saarow – Imbiss an der L412
Auf der Hälfte zwischen Saarow Dorf und dem Jake McEwan Golfplatz liegt dieses Bäckerei-Konditorei Café. Wir wollten auf einen kleinen Imbiss anhalten, und, um es vorwegzunehmen, wir haben nicht den
Kuchen probiert. Das machen wir vielleicht ein anderes Mal. Beim ersten Eintreten sind wir sprachlos. Hier hat sich seit 1992 nichts mehr verändert. Es macht den Eindruck, als hätte man kurz nach der Wende neue Tische, Stühle und Sitzecken angeschafft, die geschmacklich schon damals weit im Aus waren, und den Rest komplett im DDR-Charme gelassen. Dazu gehören für mich u.a. das Geschirr, die Kaffeekannensammlung, die Art und Weise der Bedienung und des Anrichtens, die 4 Damen mit Kittelschürze und deren ruppige Art. (weiterlesen…)
Samâdhi – vegetarisch und vegan aus Vietnam und Thailand
In irgendeiner Restaurantkritik stand: “Bei diesem Restaurant ist es leicht, auch militante Nicht-Vegetarier
zu begeistern.” Dem kann ich leider nicht zustimmen. Als Fleischesser bin ich davon ausgegangen, dass man in einem vegetarischen Restaurant mal gezeigt bekommt, was alles ohne Fleisch möglich ist. Ich dachte da zum Beispiel an extreme Frische, außergewöhnliche Kombinationen der Zutaten oder auch an selten verwendete pflanzliche Produkte, die es nicht in jeden Supermarkt gibt. Und ich meine nicht Tofu, dass ja langsam jeder kennt. Dies könnte dann auch die etwas höheren Preise rechtfertigen, denn im Samâdhi fangen die Essen bei ca. 10 Euro an. Beim ersten Blick in die Karte stellte ich fest, dass die meisten Hauptgerichte 12,50 Euro kosteten. (weiterlesen…)

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