Berliner Fresse

Kranhauscafé – Kaffee & Kuchen hinter Tor 8

Essen in Berlin by OrgaQueen am 25. April 2008

Im Kranhauscafé gibt es hausgemachten Kuchen, Kaffees aller Art, kleine Imbisse und eine Tagessuppe. Der Kuchen ist extrem lecker. Er hebt sich nicht nur gesckmacklich vom Einerlei der Großstadtbäcker ab, sondern man bekommt auch eher selten gebackene Sorten auf den Tisch. Ich hatte z.B. den Blechkuchen mit Apfel-Zimt oben drauf. Yummy! Alle Sorten kosten 1,90 Euro – ein absolut fairer Preis. Mein Kaffee Latte hätte etwas mehr oder stärkeren Espresso vertragen können. Mir persönlich war er ein Tick zu milchig.

Als klasse Idee erweisen sich die ausrangierten Kabeltrommeln, die jetzt als Tische dienen. Aufgrund der Größe finden daran auch kleinere Gruppen Platz. Wem es draußen zu sehr zieht, der kann es sich drin gemütlich machen. Aufgrund der riesigen Fensterfronten (Höhe schätzungsweise 4-5 m) spürt man auch von inside-out den Naherholungseffekt, da der Blick immer über das Wasser schweifen kann. Einfach cool! Einfach entpannend! Wer dann noch – wie wir – von der Chefin persönlich “betreut” wird, dem erschließt sich das Gesamtkonzept vollends: sie hat eine herzlich-direkte und aufgeschlossene Art, und scheint ihre Kunden zu mögen. Unser Kind bekam ferner eine große Tchibo-Bohne aus Plüsch geschenkt, die wir sofort “Zack – die Bohne” tauften. Und das alles, obwohl an diesem Tag schon ihre teuren Pflastersteine in der Spree versenkt worden sind und ihre Stiefmütterchen abgepflückt wurden …. .

Noch kurz was zur Location: Ansich ist das Kranhauscafé eine kleine, nette Oase. Es liegt direkt an der Spree. Allerdings sollte man sich die “Brache” drum herum wegdenken, denn es befindet sich mitten in einem Gewerbegebiet, das derzeit noch ganz schön nach Endzeitstimmung aussieht. Hier haben sich alle ehemaligen Industrien komplett verkrümelt, so z.B. das Kabelwerk Oberspree oder auch Samsung, deren imposantes Hauptgebäude langsam verfälllt. An einem menschenleeren Sonntag macht das alles eines düsteren und unübersichtlichen Eindruck. Daher haben wir uns einige Male verlaufen bis wir am Ziel waren. Es ist kaum was ausgeschildert und das gesuchte “Tor 8″ bestand aus einem Bauzaun mit einer Grafitti-Acht am zerbröselten Torpfosten. Am besten man läuft einfach die Wilhelminenhofstraße bis ans Ende. Der Uferweg an der Spree ist leider nicht durchgehend erschlossen.

Kranhauscafe
Wilhelminenhofstraße 76 / 77 (Tor Acht)
12459 Berlin

Fon: 030 399 32 974
www.kranhauscafe.de

Montag ist Ruhetag
Öffnungszeiten Sommerzeit
Di-So 11:00-21:00 Uhr

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2 Kommentare zu 'Kranhauscafé – Kaffee & Kuchen hinter Tor 8'

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  1. gutesessen sagte,

    am 26. April 2008 um 11:26 Uhr

    Als wir dort waren, pfiff leider noch ein recht scharfer Wind (kein Wunder – im Februar…). Ein paar ganz Harte saßen da aber auch schon draußen und schauten den Lastkähnen zu, die ab und an vorbeigondeln. Der Blick auf die Spree und rüber nach Niederschöneweide ist auch zu nett. Schön dass euch unser Café-Tipp gefallen hat.

  2. john dorian sagte,

    am 14. April 2010 um 17:53 Uhr

    na wir hatten letzten sonntag kein glück…read it @qype….

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