Elsenstein – große Portionen in Treptow
Laut einer Pressemitteilung auf openpr.de gibt es das Elstenstein in dieser Form erst seit Juli 2007.
Obwohl ich dort oft vorbeikomme, ist es mir noch nie aufgefallen. Wahrscheinlich aber auch deshalb, weil ich (oder Wir, die hier schreiben) nicht gerade die Zielgruppe für diese Art Restaurants sind. In meinen Augen könnte man es als old-fashioned-bodenständig beschreiben, was aber nicht heisst, dass es mir nicht gefallen hätte oder es negativ gemeint ist. Dennoch fiel vor allem der Einrichtungsmix auf: auf der einen Seite findet man Tischdecken vor und sitzt in einer typischen Katalogauswahl eines Gastroausstatters; auf der anderen Seite scheint es jemanden mit einer “kreativen” Ader zu geben, der versucht, dem ganzen einen persönlichen Touch zu geben. So ist zum Beispiel eine der hinteren Ecken zur Fotowand umfunktioniert worden und an einer anderen Wand hinten links hängt ein riesen Kunstwerk hergestellt aus Brausedeckeln. Das erschließt sich alles nicht so richtig. Muss es ja auch nicht, sag ich mal, aber es fällt auf.
Jetzt das Essen: Die Portionen waren übergroß; die Speisen sehr frisch und lecker; das Personal sehr engagiert. Ich empfand alles als rundum abgestimmt und habe selten so guten Service erlebt. Unsere Bedienung konnte alle Fragen zu den Gerichten fachlich konkret beantworten und schien echt Ahnung zu haben von der Kocherei. Ferner war sie in der Lage, mehr als zwei Teller gleichzeitig abzutafeln, was bei den vielen Nebenjobbern – gerade im Gastrogewerbe – angenehm anzusehen war. Ihre freundliche Art, die Kompetenz und ihre positive Ausstrahlung gefielen mir sehr. Wer fragt schon bei der Teebestellung, ob man Zitrone oder Milch dazu haben möchte?? Andere am Tisch empfanden es als zu sehr antrainiert. Ich nicht.
Unser Highlight des Abends war das Dessert. Diese Portion war selbst für 2 Personen fast zu viel. Es sieht zwar nicht sehr appetitlich aus, war aber köstlich. In Zukunft würde ich nur noch das bestellen …. immer wieder …. jede Woche.
- Lachs mit Rösti
- Pasta all’ arrabiata
- Grillpfanne „ Elsenstein“
- Schweinemedaillons
- Rumpsteak 12,50 €
- Feuerfleisch
- Kalbsschnitzel 12,60 €
- Kaiserschmarrn 6,50 €
- Zucker vom Nachbarn
- Cappuccino 1,90 €
- Zwiebelsuppe 3,50 €
- Kinderpizza 3 €
- Salatbeilage zum HG 0 €
- Feuerfleisch 9,90 €
- Zanderfilet 13,50 EUR
- Schlemmersteak 10,90 €
- Rumpsteak 14,80 EUR
- Zanderfilet „Spreewald“ 14,50 EUR
- Flammkuchen “Mediterran” 4,90 EUR
- Flammkuchen “Traditionell” 4,90 EUR
- Flammkuchen „Bratapfel“ 4,90 EUR
- Apfelstrudel 3,20 €
Elsenstein
Elsenstraße 7-8
12435 Berlin
Tel.: 030 – 5343-3636
MO-FR 11:00 bis 24:00 Uhr
SA 12:30 bis 24:00 Uhr
SO geschlossen














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am 29. April 2008 um 17:11 Uhr
Also Vorspeise hatte ich hier ne Karotten-Ingwer-Suppe für 3,50 €. Die Suppe war püriert und eher eine Cremesuppe. Da ich Ingwer gerne essen, hat mir auch die vordergründige Schärfe des “Lecker Süppchens” nix ausgemacht.
Für den Kleinen Hunger nach der Vorspeise hatte ich mir den “Zwischengang” – Hausgemachte Kartoffel-Gemüse-Rösti – bestellt und war sehr überrascht, dass ein sooo große Portion gereicht wurde. Der Rösti war gut, vielleicht eine Spur zu ölig. Der dazugereichte Räucherlachs passte perfekt zu dem Rösti und schmeckte super lecker, obwohl ich sonst nicht so ein Fan von Räucherlachs bin.
am 13. Mai 2008 um 22:01 Uhr
Ich hatte das Feuerfleisch. Schon bei der Bestellung machte ich Bekanntschaft mit der netten Art der Kellnerin. In der Karte wurde das Fleisch als “Roast Beef” beschrieben. Bis zu diesem Abend war ich der Meinung, dass die Bezeichnung Roast Beef nur für kaltes in dünne Scheiben geschnittenes in der Mitte sehr rosanes Rindfleisch verwendet wird. Inzwischen weiss ich, dass man mit Roast Beef generell einen bestimmten Teil des Rindes bezeichnet. Nunja, wieder etwas gelerent. In jedem Fall verleitete mich mein gesundes Halbwissen dazu, die Kellnerin zu fragen, ob das Fleisch den Warm sei. Die “gute” Dame musste sich sichtlich ein Lachen verkneifen und hat in einer Art und Weise geantwortet die mir zu verstehen gab, dass ich eine völlig schwachsinnige Frage gestellt habe. Und irgendwie ging das den ganzen abend so weiter, für mich war die Kellnerin nicht kompetent und zuvorkommend sondern war eher wie jemand, der sich den ganzen Tag mit degenerierten Idioten abgeben muss und sich einen Spaß draus macht denen etwas von der Welt zu erklären oder innerlich darüber zu fluchen. Immer wieder gab es Spitzen, alles was sie sagte wurde mit dezenter Allwissenheit unterlegt. Mir ging es gehörig auf den Keks, andere am Tisch fanden sie sehr sympatisch.
Zurück zum Essen, es hat geschmeckt, wo die Bezeichnung “Feuertopf” herkommt, kann ich nicht sagen, den Scharf war mein Essen nicht. Ansonsten war die Portion üppig und hat geschmeckt. Trotzdem verspüre ich keine Drang dort wieder hinzugehen.
am 22. September 2008 um 23:59 Uhr
[...] den Pflaumen vermischt waren. Einfach nur gut. Es hat mir sogar einen Tick besser geschmeckt als im Elsenstein, wo ich auch schon mal einen guten Kaiserschmarrn bekommen habe. Die Portion im Korsakow reicht [...]
am 05. Juli 2009 um 22:08 Uhr
Ich war jetzt das zweite Mal im Elsenstein und bin wieder ganz zufrieden raus gegangen. Es ist kein hipper Laden, deswegen eignet er sich besonders gut, wenn man mal mit der ganze Familie inkl. Oma und Opa nett essen möchte. Beim neuesten Besuch bestellte ich mir das Feuerfleisch für 9,90 € (Roastbeefstreifen in Chili-Paprika-Tomatensoße mit Pommes). Schön scharf, aber das sagte mir die Kellnerin bereits im Vorfeld. Super Pommes! Zum Nachtisch wollte ich mir den in bester Erinnerung gebliebenen Kaiserschmarn bestellen. Doch leider ist der aus dem Sortiment geflogen. Schade.