Cellarius – Restaurant im Kloster Michaelstein (Harz)
Das Cellarius ist uns auf dem Weg zum Klosterfischer aufgefallen. Da der Bikerwirt völlig versagt hatte,
schien das eine gute Alternative zu sein. Also rein. Wir bekamen ein Tisch im hinteren Eck. Drinnen spürt man leider nichts mehr von dem äußeren (Kloster-) Charm, der sich über Backstein und Fachwerk definiert. Die Einrichtung ist ganz normal gut bürgerlich mit weißen Wänden, Stores, Osterdekos und Tischdecken. Ganz nett, aber langweilig. Ein Klick auf das Fotoalbum der Homepage zeigt ganz gut was ich meine.
Wie so oft bestellte ich mir vorweg ein Teegdeck. Diesmal die Blutorange von Teekanne. Als Hauptgang kam dann die “Steakpfanne Michaelstein” für 10,50 € bestehend aus verschiedenen Steaks auf Bratkartoffeln, sc. Bernaise, Ruccolabutter und Salatgarnitur. Auf dem Foto sieht das ganz schön lecker aus – in echt schmeckte es leider wie aus dem Konvektomaten. Mein Fleisch war eindeutig zu hart, weil anscheinend nicht frisch gebraten, sondern nur erwärmt wurde. Da unser aller Essen relativ schnell kam, kann es nur so sein. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass man es essen konnte. Anlass für einen zweiten Besuch gäbe es aber nicht. Bei dem Nachtisch (Eis mit warmen Beerenfrüchten) kann man eigentlich nicht viel falsch machen, trotzdem haben die Beeren nicht geschmeckt. Die hatten irgendeinen Beigeschmack und wurden außerdem – wie auf dem Foto zu sehen ist – übergeschwappt serviert. Als Erheiterung an diesem Abend musste die schlechte Kopie eines Welfenprinzen herhalten.
Was noch so auf dem Tisch stand:
- Blankenburger Schnitzelpfanne 10,50 €
- Forelle “Müllerin” 11,50 € inkl. kleinem Salat dazu
- Suppe vorneweg, Name vergessen
- Klostersalatplatte 7,50 €
Restaurant Cellarius im Kloster Michaelstein
Michaelstein 3a
38889 Blankenburg/Harz
Tel. 03944 – 366446



am 07. April 2008 um 16:35 Uhr
Ich hatte die Suppe vornweg, ich glaube es war die Bärlauchcremesuppe. Am Tisch hatten wir auch noch eine Kräutercremesuppe als Hauptspeise. Die beiden Suppen waren optisch nicht voneinander zu unterscheiden.
Die Suppe war jedenfalls relativ kalt und hätte wesentlich besser geschmeckt, wenn man auf die Himbeersirupgarnierung verzichtet hätte. Diese Art der Essenverzierung war fast auf jedem Essen zu finden und ich empfand es als sehr unpassend.
Der Klostersalat (letztes Bild) für den ich mich entschieden hatte, war auf jeden Fall eine riesen Portion, so dass ich noch lange aß, obwohl alle am Tisch schon längst aufgegessen hatten.
Es handelte sich um diverse Salatsorten, die mit einer Menge Fetakäse belegt waren. Komisch fand ich jedoch, dass der Salat ohne Dressing geliefert wurde und auf mein Nachfragen ( “Der Salat wird immer ohne Dressing gereicht”) erhielt ich dann ein Joghurt-Kräuter-Dressing, was mir ganz gut geschmeckt hat.
am 20. April 2008 um 22:41 Uhr
Die Forelle war in Anbetracht der bereits einen Tag zuvor verspeisten Forelle am Zuchtteich leider nur als mittelmäßig zu bewerten.
Beim Nachtisch mit Beeren kann ich nur vermuten, dass es sich bei diesen matschigen Früchten um Tiefkühlware handelte, die zu schnell erhitzt wurde.
Alles in allem besser als der Bikerwirt, aber mehr auch nicht…