Cellarius – Restaurant im Kloster Michaelstein (Harz)
Das Cellarius ist uns auf dem Weg zum Klosterfischer aufgefallen. Da der Bikerwirt völlig versagt hatte,
schien das eine gute Alternative zu sein. Also rein. Wir bekamen ein Tisch im hinteren Eck. Drinnen spürt man leider nichts mehr von dem äußeren (Kloster-) Charm, der sich über Backstein und Fachwerk definiert. Die Einrichtung ist ganz normal gut bürgerlich mit weißen Wänden, Stores, Osterdekos und Tischdecken. Ganz nett, aber langweilig. Ein Klick auf das Fotoalbum der Homepage zeigt ganz gut was ich meine.
Cenacolo – Italiener in P’Berg mit verschiedenen Qualitäten
Mein Essen war diesmal enttäuschent, wobei ich sagen muss, dass ich wahrscheinlich auch selber Schuld
bin. Denn, wenn man ins Cenacolo geht, sollte man entweder eine von den leckeren Steinofenpizzen oder die hausgemachten Pastas bestellen. Aber auf keinen Fall einen Salat. Ich dachte natürlich, dass ein Salat in einem italienischen Restaurant was Feines ist und nicht aus Standardzutaten besteht wie Eisbergsalat und geraspelten Möhren. Beim Italiener erwarte ich irgendwie was anderes. Einen kreativen Salat mit Delikatessen und Fantasie angerichtet. Nunja, der “Insalata Adria” für 9 Euro war so wie nicht erwartet: ein großer Haufen Eisbergsalat, etwas Ruccola, ein paar wenige Minitomaten und on Top das verhasste Möhrengeraspel. (weiterlesen…)
Bikerwirt im Harz – einfach nur schlecht
So einen Anschiss habe ich noch nie erlebt. Der Kurztrip in den Harz begann und endete mit dieser
Katastrophe, so dass wir letztendlich früher als geplant abreisten. Wer jemals darüber nachdenkt, im Ferienpark Stukenbreite zu urlauben, dem rate ich hiermit dringlichst ab. Das Frühstück für 6 Euro war so lala. Bezahlt wird grundsätzlich alles vorab und nur bar, sonst bekommt man weder den Schlüssel zum Bungalow noch ein Frühstück am nächsten Morgen. Den Kaffee gibt es nicht – wie mittlerweile gewohnt – frisch gemahlen per Knopfdruck aus einem tollen Kaffeebereiter, sondern gefiltert und per Thermoskanne. Die verheißungsvollsten Abendessen wie Kassler oder Harzer Abendbrotteller waren nicht verfügbar und der Rest überfrittiert. Die Fotos sprechen für sich. Hinzu kommt ein ungeheizter Gastraum mit einem megaverkeimten Teppich. Hier macht der Aufenthalt keinen Spaß. (weiterlesen…)
Schall und Rauch – Alltime Favorite in PBerg
Alle ein bis zwei Jahre sind wir im “Schall und Rauch” in der Gleimstraße. Wer hierher kommt,
sollte das nicht mit dem Auto tun. Es gibt keine Parkplätze. In der Straße ist das Kino Cinemaxx und um die Ecke die Max-Schmeling-Halle. Zu Film- bzw- Veranstaltungsbeginn herrscht im ganzen Kiez Ausnahmezustand. Nur 150 m entfernt befindet sich der belebte Verkehrsknotenpunkt “Schönhauser Allee” mit S- und U-Bahnanschluss. Dass macht diese Ecke noch belebter, was natürlich Vorteile hat. So haben wir noch nie erlebt, dass das “Schall und Rauch” leer ist. Reservieren wird empfohlen. Das schöne ist, wenn man einen Tisch im vorderen Bereich bekommt, kann man herrlich Leute gucken. (weiterlesen…)
Ziegenkopf im Harz – die größten Hefeklöße der Welt
Der Ziegenkopf ist eine ca. 400 m hohe Erhebung im Harz mit einem 30 Meter hohen 
Aussichtsturm und einem Berggasthof. In dem Berggasthof bekommt man laut Werbeprospekt die “größten Hefeklöße der Welt”, und zwar als “all-you-can-eat”-Version. Wer den ersten aufgegessen hat, kann kostenlos nachbestellen – auch in einer anderen Geschmacksrichtung. Davon gibt es ungefähr 20 verschiedene. Das wollten wir ausprobieren. Vorab muss man sich natürlich hungrig wandern und man sollte wie wir den ganzen Weg bergauf zu Fuß nehmen. Von unserem Ferienpark aus waren das so 6 km. Oben angekommen, erwartete uns ein gemütlicher Berggasthof, gut geheizt und großzügig eingerichtet. (weiterlesen…)
Zum Klosterfischer im Harz – schmackhafte Süßwasserfische
Beim Klosterfischer in Blankenburg (Harz) hat man die Wahl zwischen einem Besuch im Fischimbiss oder im gediegenen
Restaurant “Schafstall”. Uns gefiel der Imbiss besser – zumal uns schon der Aushang “Grillforelle mit Brot und Meerettich” für 7,50 Euro reinlockte. Drinnen finden wir reichlich Tische und Stühle vor. Es ist alles sehr nett und regionaltypisch eingerichtet. Auf den ersten Eindruck sieht alles sehr neu aus und macht einen sehr guten Eindruck. Direkt im Eingangsbereich befindet sich eine große Theke. Obwohl es eine Art Imbissstation ist, wird man hier sehr höflich und freundlich bedient. Das gibt Pluspunkte. Erstaunlicherweise wurde auch marketingtechnisch an alles gedacht: angefangen bei den CI-gerechten T-Shirts der Mitarbeiter, über die Tablettaufleger bis hin zur eigens bedruckten Serviette. Das Auge des Gastes kann sich schwerlich dem Forellenspektakel entziehen. Vorbildlich! (weiterlesen…)
Sockendorfer Hutzenstub – mei arzgebirg, was bist du schee
Nach einer jahrelangen Odyssee auf der Suche nach DEM erzgebirgischen Restaurant haben wir es nun
endlich gefunden. Es ist die Sockendorfer Hutzenstub in Johanngeorgenstadt. Die herzlich-familiär geführte Hutzenstub hat alles da, worauf der Erzgebirgler stolz ist und wo er sich wohlfühlt: einen kleinen gemütlichen Gastraum mit 4 bis 5 Tischen, eine rustikale Einrichtung inkl. Hirschgeweihen an der Wand, einheimische Gäste (die man ggf. auch kennt), einen Wirt mit Humor, sehr gute Hausmannkost, Tischdecken und Zierdeckchen auf den Tischen sowie einem separaten Vereinszimmer für Feierlichkeiten. (weiterlesen…)
Kreuzburger – Kreuzberger Burgerbrater im Prenzlauer Berg
Auf der Suche nach einem guten Burger fernab vom M und BK bin ich bei Qype auf Kreuzburger gestoßen. Es gibt wohl bereits schon länger eine Filiale in (Überraschung) Kreuzberg und nun auch eine im Prenzlauer Berg gleich gegen über vom Eckstein. Eine große Auswahl an verschiedenen Fleischigen, Neuland Fleischigen und Vegetarischen Burgen, Hausgemachte Pommesvarianten, Salate und andere Leckereien in einer schönen Eck-Imbiss-Sitz-Stube.
Kurz und Knapp – lecker.
La Muse Gueule – noch ein überaus netter Franzose
Das ist unser zweiter Bericht zu einem französischen Restaurant. Soviele findet man in der Stadt (noch?) nicht.
Und eines sei vorweggenommen: dieser Beitrag wird – wie auch schon der erste - sehr lobend ausfallen, denn es war köstlich. Das kleine Lokal, ich würde es nicht unbedingt als Restaurant bezeichnen, befindet sich direkt gegenüber der Kulturbrauerei und ist von außen fast nicht zu entdecken. Drin ist maximal Platz für 40 bis 50 Gäste aufgeteilt in zwei Räume. Eine Reservierung empfiehlt sich auf jeden Fall. Die kleine Speisekarte wird durch Tagesangebote an der Kreidetafel ergänzt. Doch selbst bei der eher geringen Auswahl, fiel die Wahl sehr schwer. Es klang alles verlockend! (weiterlesen…)



