Berliner Fresse

Susuru – Japanische Nudel-Schlürf-Bar in Mitte

Essen in Berlin by OrgaQueen am 23. Juli 2007

Wenn man nicht gerade schon mal in Japan war oder japanische Freunde hat, kennt man sich ja mit dem japanischen Essen überhaupt nicht aus. Daher kann ich zur Authentizität und geschmacklichen Echtheit der Produkte im Susuru nichts sagen, sondern nur kurz wiedergeben, was wir dort gegessen haben. Vorweg: es war lecker.

In erster Linie hat mich das Ambiente (siehe auch Website unter Bilder) hineingelockt. Die haben riesige halbrunde Tische wo jeder jeden sehen kann und sich dadurch alle an einer Unterhaltung beteiligen können. In zweiter Linie lockten die Gerichte. Ich habe mir zuhause im WWW erst mal die Speisekarte auf deren Website angeschaut und ausgelotet, ob für alle was dabei wäre, erst dann einen Tisch reserviert, um mit Freunden das Susuru auszuprobieren.logo.jpg

Die Noodle Bar war an diesem Abend eher leer, oder vielleicht zu einem Drittel mit Gästen gefüllt. Es sprang den ganzen Abend nur eine Bedienung rum, so dass wir auf unsere Getränke ganz lange warten mussten. Sowas gibt es heutzutage fast gar nicht mehr. Dafür gibt es Punkteabzug.

Sowohl das Essen als auch der Home Made Eistee waren super. Ich habe zwei Sorten Eistee probiert und fand den Matcha (Frucht) für 2,20 € (0,4 L) am besten. Er wird eiskalt serviert und den Zucker gibt es in flüssiger Sirupform extra dazu.

Eistee Matcha

Als Vorspeise teilte ich mir die Rock Shrimps und zwei verschiedene Gyoza-Gerichte mit immer-hungrig. Die Teilchen waren super, wobei mir die Rock Shrimps am besten geschmeckt haben.

Ebi Gyoza 3,00 € – 3 Shrimps in Teigtaschen
Ebi Gyoza

Yasai Gyoza 3,00 € – 5 Teigtaschen mit Gemüsefüllung
Yasai Gyoza

Rock Shrimps 5,50 € – Knusper-Shrimps mit Rucola und Sweet Chili Sauce
Rock Shrimps

Als Hauptgang bestellte ich Curry Udon für 7,50 €. Es kam eine riesen Schale Suppe gefüllt mit dicken Weizennudeln, frittiertem Hühnchen, Lauch und Walnüssen. Alles sehr würzig und heiß. Gegessen wird mit Stäbchen, zwangsweise werden die Nudeln geschlürft und die Suppe mit kleinen Porzellanlöffeln geschaufelt. Der Wermutstropfen bei meinem Essen war, dass sich ein ziemlich langes und dickes Haar in der Suppe befand …

Curry Udon

immer-hungrig hatte Ebi Kim-Chi Udon für 8 Euro, was im Prinzip ähnlich war nur mit Shrimps als Haupteinlage.
Ebi Kim-Chi Udon

Am Tisch wurde außerdem noch das Kamo Udon für 7 Euro ausprobiert. Diese leichte Sojasuppe hat Entenbruststreifen und gekochtes Gemüse zum Hauptbestandteil.
Kamo Udon

Fazit: Ich würde noch mal hingehen, fand es sehr schmackhaft und hoffe einfach, dass ich dann kein Haar in der Suppe habe und die Bedienung besser eingearbeitet ist.

Susuru
Japanese Noodle Bar
Rosa-Luxemburg-Straße 17
10178 Berlin
MO-SA 11.30 – 23.30, SO – Ruhetag
Tel. 2111182

http://susuru.de/

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2 Kommentare zu 'Susuru – Japanische Nudel-Schlürf-Bar in Mitte'

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  1. Strangelis sagte,

    am 24. Juli 2007 um 09:54 Uhr

    Ich habe auch von den verschiedenen Vorspeise probiert und muss sagen, dass mir die Shrimps in Teigtaschen auch sehr gut geschmeckt haben, weil sie schön saftig waren und in der kombi mit der Sojasoße wirklich gut waren.Zu dem curry udon ist noch zu sagen das es wirklich lecher gewürzt war und dass fleisch schön knusprig war. Außerdem sollte man die Menge der Suppenschale nicht unterschätzen. Es war sehr ausreichend vor allem wenn man vorher noch eine so große Vorspeisenauswahl verzehrt hat. Alles in allem würde auch ich das Susuru weiterempfehlen, obwohl die Filme, die auf einer Wand am Ende Des Restaurants gezeigt wurden teilweise sehr merkwürdig waren.

  2. soph sagte,

    am 24. Juli 2007 um 12:20 Uhr

    Vorne Weg, auch ich fand das Essen sehr lecker und das Restaurant sehr nett eingerichtet. Ich werde sicherlich dort noch einmal eine Suppe essen gehen. Ansonsten wurde aber zum Essen selber schon alles gesagt, deswegen etwas mehr zum drumherum.
    Hinter/Vor unserem Tisch wurde per Beamer ein Film an die Wand geworfen, ein japanischer Film, in dem es die ganze Zeit um Nudelsuppe ging. Inzwischen habe ich den Film auch im Internet gefunden, er heisst Tampopo (Infos zum Film bei Wikipedia). Der Film lief in einer Entlosschleife und ich vermute fast, dass er das dort immer macht. Er passte jedenfalls sehr gut zum Restaurant. Durch die englischen Untertitel bekam man auch teilweise etwas vom Film mit – obwohl Filme/Beamer beim Essengehen ja immer so eine Sache sind, ständig ertappt man sich beim starren auf dem Beamer… Den Film werde ich mir auf jeden Fall nochmal besorgen, er sah sehr lustig aus und war wirklich sehr sehr schön “japanisch”.
    Dann noch etwas zur Bedienung, die Bedienung wäre eigentlich ein Grund, dieses Restaurant nie wieder zu besuchen. Ein völlig überforderter, extrem lahmer Kellner der absolut nicht zum Kellnern geeignet ist. Er schlürfte die ganze Zeit durch das Restaurant, brauchte fast 30min um unsere erste Getränkebestellung aufzunehmen – obwohl er immer wieder an unserem Tisch vorbeigelaufen ist – und wirkte komplett abwesend. Man hatte auch ziemliche Probleme ihn zu verstehen, er redete immerzu nur sehr leise. Ich habe die ganze Zeit überlegt, ob er einen Dialekt hat, Deutsch nicht seine Muttersprache ist oder einfach nur zusehr nuschelt. In der Küche wuselten mindestens 2-3 Leute, es sollten dringend mehr oder kompetentere Kellner eingestellt werden, ansonsten würde es mich nicht wundern, wenn die Küche bald nichts mehr zu tun hat.

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