Maru – klasse Koreaner in Friedrichshain
Bei der Recherche zu diesem Artikel hab ich gelesen, dass korenisches Essen das nächste Big Thing in Berlin sein wird. Das kleine Maru wäre ein Grund für diesen neuen Hype, denn hier hatten wir seit langem mal wieder das Gefühl, absolut authentisch bekocht und bedient worden zu sein. Keiner von uns hatte eine Ahnung, was wir an diesem Abend essen würden noch konnte keiner von uns die Gerichte auf der Karte irgendwie deuten. Also bestellten wir frei Schnauze anhand der Zutaten und ließen uns überraschen.
Vorab hatte ich uns natürlich einen Tisch reserviert. Die Dame am Telefon sprach kaum deutsch, hat sich nicht mit dem Namen des Restaurants gemeldet und ich dachte schon ich wäre falsch verbunden. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn mein Reservierungswunsch wurde korrekt aufgenommen.
Wir hatten den Tisch am Fenster. Einige Gäste saßen sogar draußen. Die Inneneinrichtung besteht aus dunklen, schlicht-modernen Holztischen und -hockern abgestimmt auf eine apfelgrüne Sitzpolsterung. Im hinteren Teil des Restaurants findet man eine Auswahl an koreanischen Produkten zum Kaufen und Mitnehmen für zuhause.
Me & My Boyfriend bestellten uns als Vorspeise ein Sushimenü für 8 Euro. Die Inside-Outs waren von ganz anderer Machart als gewöhnlich und hatten einen scharf-würzigen Touch. Klasse!
Und da ich mir nicht gemerkt habe, wie mein Hauptgang hieß, kann man auf dem nächsten Bild nur gucken, was es war. Ich hatte auf jeden Fall bei der Wahl kein Pech und hab alles aufgegessen. Die Geschmacksrichtung kann ich leider nicht beschreiben, da ich kein Koch bin und nicht weiß, was wonach schmeckt.
Immer-hungrig bestellte sich Salmonteriyaki wie hier abgebildet. Es sah nicht nur gut aus, sondern war auch extrem lecker. Ich durfte mal kosten.
Zu meinem Entsetzen hab ich auch noch vergessen, woraus der Nachtisch bestand. Wenn es mir später noch einfallen sollte, ergänze ich meinen Artikel nachträglich. Die Fotos sind unten in der Galerie abgelegt.
Außerdem hatten wir so Sachen wie Erbsen als Vorspeise und Misosuppe.
Das Bibimbap mit Spiegelei wurde von der Kellnerin am Tisch zerkleinert und untergehoben.
Wer noch ein, zwei nützliche Wissenslinks braucht, guckt bitte hier:
Was ist Bibimbap?
http://de.wikipedia.org/wiki/Bibimbap
Was wird noch gekocht in Korea? Hier ein sehr gute Seite mit vielen Informationen: http://www.lifeinkorea.com/Food/Food.cfm?Subject=rice
Fazit: das Maru gehört ab sofort zu meinen Favoriten und ich gehe auf jeden Fall öfter hin. Kein Kriterium wie Preis, Leistung, Qualität, Frische, Authenzität, Service, Freundlichkeit und Leckerness stand dem anderen nach. Weiter so!
Maru
Rigaer Str. 74
Berlin (Friedrichshain)
Telefon: 26 54 56 52
Di-So 12-24 Uhr
Hauptgerichte 7-10 Euro
























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am 06. Juni 2007 um 13:47 Uhr
Klingt gut! Die “Erbsen” zur Vorspeise sind Edamame, das sind gekochte und gesalzene Sojabohnen, die dritte Vorspeise könnten Gyôza sein und bei beiden Nachspeisen findet sich definitiv Matcha (Grüntee)-Eis, bei der zweiten mit süßem Azukibohnenmus.
Sorry, ich kenne nur die japanischen Namen für all diese Sachen, koreanisch heißen die natürlich anders.
am 07. Juni 2007 um 00:00 Uhr
Danke für die Infos Julia, in der Karte stand wirklich nur Bohnen als Übersetzung. Als die Dinger kamen war ich zuerst etwas überrascht und hatte die Befürchtung daneben gegriffen zuhaben, aber als ich dann die Erste gekostet hatte war ich sehr positiv überrascht. Sehr lecker, sowas kann ich mir auch gut zum “knabbern” nebenbei vorstellen. Ich kann die Edamame nur empfehlen! Auf jeden Fall sind die Soja Bohne sehr sehr sättigend.
Und ja, der Nachtisch war einmal Grüntee Eis mit Bohnenmus, und das andere sind gebackene Bananen mit Grüntee Eis.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Maru sehr empfehlen kann. Das Essen hat absolut “anders” geschmeckt. Und anders ist hier positiv gemeint. Ich war noch nie in Korea oder Japan, aber das Essen hat sehr gut geschmeckt und wirkte authentisch
am 07. Juni 2007 um 11:07 Uhr
Super, klingt echt gut
Muss ich ausprobieren, wenn ich wieder zurück in Berlin bin.
Hier in Japan werden Edamame hauptsächlich zum Knabbern beim Biertrinken gereicht. Lecker und auf jeden Fall viel gesünder als Chips, Salzstangen und co..
am 17. August 2007 um 18:56 Uhr
Seitdem ich einen Artikel in der zitty über das Maru gelesen hatte, war ich bereits mehrfach dort. Wenn es asisatisch Küche in nettem Ambiente sein soll, dann Maru. Und für ein koreanisches Restaurant sind die Preise einfach unschlagbar. In Köln oder Hamburg zahlt man gleich das Doppelte.
Kurz: Qualität + günstiger Preis = Maru
P.S.: Und wenn auch schon mal die Bedienung etwas langsam ist oder etwas vergisst, übel nehmen kann man es ihr nicht, dafür ist sie viel zu nett.
am 28. Februar 2008 um 22:38 Uhr
Bei unserem neuerlichen Besuch war das Essen zwar wieder sehr gut, aber das Drumherum war einfach nur schlecht. Uns versorgte ein sehr, sehr junger Mann, der anscheinend seinen ersten Arbeitstag hatte: es kam nicht das Essen, was bestellt wurde; die Vorsuppe wurde als Nachtisch serviert; zwischendurch hat er die Getränke vergessen; und beim Abrechnen musste er sich HIlfe aus der Küche holen. Sehr ärgerlich. Ich war echt genervt.
am 05. März 2008 um 15:30 Uhr
Sehr geehrte OrgaQuenn,
wir bedauern zutiefst, was Ihnen widerfahren ist und werden die Kritik ungefiltert an den Kellner weitergeben. Vielen Dank für diesen aufrichtigen Kommentar.
Soweit Sie Interesse daran haben, können wir Ihnen über email die genauen Gründe darlegen. Dies möchten wir nicht öffentlich diskutieren.
Viele liebe Grüße
Ihr maru-Team
am 16. März 2008 um 18:43 Uhr
Sehr geehrtes Maru-Team, wir möchten die Gründe gar nicht wissen. Dies sollten Interna bleiben. Wir freuen uns aber, dass unsere Nachricht an die richtige Stelle gelangt ist und es Ihnen so helfen könnte, Ihren bisher guten Service beizubehalten. Es gibt für uns keinen Grund, nicht mal wieder ins Maru essen zu gehen, denn die Speisen waren wie gewohnt fabelhaft. Herzliche Grüße, OQ
am 11. November 2009 um 15:51 Uhr
Habe das Maru jetzt drei Mal besucht und kann nur Gutes berichten. Die Atmosphäre war entspannt, die Zeitschriftenauswahl gut, der Service war freundlich und das Essen war köstlich. Der symphatische Koch brät auch gern mal eine Extrawurst für verspätete Gäste. Deshalb empfehle ich ihn sehr gern weiter.
am 12. Oktober 2010 um 22:46 Uhr
Im Sommer waren wir wieder im Maru. Weil wir draußen saßen und die Sonne schien, konnte ich ein paar schöne Fotos vom Essen machen und die Galerie dieses Blogbeitrags aktualisieren. Das Essen war fantastisch! Krieg gleich wieder Hunger.