Ein Brief von gestern – Pizza, Pasta, Auflauf aber keine karierten Tischdecken
Im weltweiten Web findet man derzeit nur zwei Berichte zum neu eröffneten Restaurant “Ein Brief von
gestern” in der Proskauer Ecke Bänschstraße. Noch nicht einmal die Stadtmagazine haben das Resto in ihre Datenbank aufgenommen. Werbung oder ein bisschen PR scheint nicht nötig zu sein, denn das Lokal ist nach nur einem halben Jahr Marktpräsenz an einem Mittwoch Abend bis fast auf den letzten Platz voll besetzt. Das könnte unter anderem daran liegen, dass es erschwingliches und allseits beliebtes Essen wie Pizza, Pasta und Aufläufe gibt und dass man bei einem sehr gemütlich, ruhigem Ambiente den Abend verbringen kann. (weiterlesen…)
dolores – feiner, kleiner Gourmet Burrito Imbiss
Das dolores in der Rosa-Luxemburg-Straße kennen wir seit den ersten Tagen. Am Anfang war es kleiner,
schicker, vorzüglicher Imbiss mit 3-4 Stehtischen. Mittlerweile hat man den Nachbarladen dazugenommen (was mal Surfer Girl war), eine Wand rausgerissen und noch zusätzlich Sitzplätze geschaffen. Wie schön es geworden ist, kann man auf meinen Fotos gut sehen. Hier hat sich jemand große Mühe gegeben und Geschmack bewiesen.
Im dolores kriegt man vornehmlich Burritos und Quesadillas, homemade und handmade, zum Mitnehmen oder da essen. Bevor man bestellt, sollte jeder die Antworten zu 5 Fragen kennen, ohne die eine Bestellung nicht ausgeführt werden kann: (weiterlesen…)
Toca Rouge – Fusion Food Imbiss nicht nur für’s Auge
Sowas wie das Toca Rouge habe ich in Berlin bisher nicht erlebt. Hinsichtlich Konzept und Essen
kann man hier komplett neue Erfahrungen sammeln. Das kleine, sehr stylische Imbiss-Restaurant serviert frische und in der offenen Küche zubereitete Gerichte. Wir hatten – Gott sei Dank – reserviert und waren entsetzt, wie voll der Laden war und dementsprechend laut ging es zu. Hier sieht man typisches Mitte-Klientel, viele Pärchen, zugereiste Engländer und sonstige Neuberliner. Die fühlen sich in dem coolen Ambiente natürlich wohl: die Wände sind individuell gestaltet, zB. rot-weiß angemalt (ähnelt etwas der Kamikazefahne); schlichte, weiße Tische; klare Lampen mit roten Bommeln, …. usw.
Die Karte ist auf zwei A4-Blättern ausgedruckt und die Speisen haben alle lustige Namen. (weiterlesen…)
Bandy Brooks – Eisdiele an der Spree vis à vis Berliner Dom
Das Label Bandy Brooks hat die Eisdiele an der Spreepromenade Ecke Karl-Liebknecht-Straße
übernommen (vorher Australian Homemade). Hier kriegt man 1 Kugel Eis oder Sorbet für 1,80 Euro. Außerdem eine Unmenge Pralinen, natürlich einzeln. Einige kleine Kuchensnacks sowie Kaffee & Co. sind ebenfalls im Angebot.
Die Kugelportionen sind ziemlich groß, so dass 2 Kugeln fast nicht zu schaffen sind. Ich hab das Mokka getestet: sehr lecker, cremig und mit ganzen Schokokaffeebohnen. (weiterlesen…)
Restauration Tucholsky – ungeplant, deutsch essen gehen

Diese Woche sollte es eigentlich ins Alpenstück in der Gartenstraße 9 gehen, bevor alle da waren hatte ich schonmal einen Blick auf die ausliegende Karte geworfen und festgestellt, dass das ganze eventuell etwas über unserem Normalen Essensbudget angesiedelt ist. Die 3 Hauptgerichte fingen bei 14 € an und endeten bei 18€, nix für uns. Um die Ecke ist aber die Restauration Tucholsky in der wir schon einmal waren, also dorthin.
Vorher habe ich noch schnell im Alpenstück abgesagt, wir hatten wie immer reserviert, dieses mal wurde unsere Absage aber mit Verständnis akzeptiert und mit beruhigtem Gewissen ging es ins Tucholsky. Das letzte mal das uns ähnliches passiert ist, wurde OrgaQueen immerhin beinahe händisch aus dem Lokal entfernt
Zum Weintz – Flammkuchen bis zum Abwinken in Rheinland-Pfalz
Nur alle 4 Wochen am Wochenende öffnet die Familie Weintz ihr kleines Flammkuchenrestaurant, um für Freunde, Bekannte und Familie Flammkuchen zu backen. Man muss vorher unbedingt reservieren, natürlich den Hobbywirt kennen oder in Begleitung von Leuten sein, die mit der Familie Weintz befreundet sind. Die letztere Variante brachte uns zum Flammenkuchenessen nach Weilerbach, eine rheinland-pfälzische Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern. Auf der kleinen Karte stehen drei Salate und eine Weinsuppe als Vorspeise sowie sieben verschiedene Flammkuchen zwischen 5,50 Euro und 7,50 Euro zur Wahl. Dazu gibt es ein gutes Angebot an Weinen und Kindersekt für die Kleinen. (weiterlesen…)
Gaststätte Am Pferdegöpel – deftig regional deutsch im Erzgebirge
Bei unserem letzten Besuch im Erzgebirge wurden wir in die Gaststätte am Pferdegöpel in
Johanngeorgenstadt eingeladen. Wir freuten uns wie immer sehr, mal wieder deftige deutsche Hausmannskost zu bekommen und hatten Appetit auf Klöße. Ich bestellte mir den Sauerbraten nach Art des Hauses mit Klößen und Rotkohl für 7,50 Euro und immer-hungrig hatte die Roulade mit den gleichen Beilagen für 8,50 Euro. Insgesamt bestellte unser Tisch mit acht Essern drei Mal den Sauerbraten und keiner aus der Runde hat ihn aufgegessen. Ich weiss nicht, wie dieser zubereitet wurde, auf jeden Fall hat er nicht geschmeckt und war meiner Meinung nach sogar ungenießbar. (weiterlesen…)
Maru – klasse Koreaner in Friedrichshain
Bei der Recherche zu diesem Artikel hab ich gelesen, dass korenisches Essen das nächste Big Thing in Berlin sein wird. Das kleine Maru wäre ein Grund für diesen neuen Hype, denn hier hatten wir seit langem mal wieder das Gefühl, absolut authentisch bekocht und bedient worden zu sein. Keiner von uns hatte eine Ahnung, was wir an diesem Abend essen würden noch konnte keiner von uns die Gerichte auf der Karte irgendwie deuten. Also bestellten wir frei Schnauze anhand der Zutaten und ließen uns überraschen.
Vorab hatte ich uns natürlich einen Tisch reserviert. Die Dame am Telefon sprach kaum deutsch, hat sich nicht mit dem Namen des Restaurants gemeldet und ich dachte schon ich wäre falsch verbunden. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn mein Reservierungswunsch wurde korrekt aufgenommen.
Wir hatten den Tisch am Fenster. Einige Gäste saßen sogar draußen. Die Inneneinrichtung besteht aus dunklen, schlicht-modernen Holztischen und -hockern abgestimmt auf eine apfelgrüne Sitzpolsterung. Im hinteren Teil des Restaurants findet man eine Auswahl an koreanischen Produkten zum Kaufen und Mitnehmen für zuhause. (weiterlesen…)


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