Berliner Fresse

Hirsch – kleine Kneipe mit schwäbischer Küche

Essen in Berlin by OrgaQueen am 03. Mai 2007

Das hirsch ist wirklich nen kleiner Laden. Unsere Tischreservierung für 8 Personen konnte fast nicht Brote mit Schinken 2,10 €ausgeführt werden, da schon andere 8 Leute reserviert hatten. Der Vorteil bei dieser Größe ist natürlich, dass es sehr vertraut und locker zugeht und man das Gefühl bekommt, man kenne die Bedienung und den Koch schon Ewigkeiten. Das soll aber nicht heißen, dass der Laden flapsig daher kommt. Im Gegenteil: ich war nun schon zwei Mal dort und jedes Mal sehr zufrieden.

Ich habe wieder die Krautschupfnudeln mit Sauerkraut und Speck zum sagenhaften Preis von 4,70 Euro bestellt. (Den Speck kann man auch abwählen.) Die Nudeln waren leicht geröstet, köstlich teigig und das Kraut schön sauer und trocken. Einfach Klasse! Ich hätte noch eine Portion bestellen können. Meine Bionade gab’s hier zum bisher niedrigsten Preis von 1,80 Euro.

Zum Dessert wollte ich mir eigentlich die Eierkuchen bestellen, doch leider sind in der Küche die Gasflaschen ausgegangen, so dass es an diesem Abend überhaupt nichts mehr zu Essen gab.

Mein Schräg-Gegenüber bekam den halben Liter Wernesgrüner vom Fass für 2,80 Euro, einen kleinen Salat für 2,70 € und die gerösteten Maultaschen für 5,30 €. Direkt neben mir gab’s Käsespätzle mit Käse überbacken.

An dieser Stelle wäre noch zu sagen, dass im hirsch ein etwas dunkles Stammtischambiente vorherrscht, Kerzen die Hauptlichtquelle bilden und zwischendurch auch mal schrammelige Musik läuft. Das könnte nicht jedermans Sache sein. Im Sommer kann man auch draußen sitzen.

Nett fand ich auch, dass bereits bei der telefonischen Tischreservierung darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das Essen frisch zubereitet wird und es eine Weile dauern kann, bis alle 8 Personen ihre Speisen haben werden und dies auf keinen Fall gleichzeitig passieren wird. Wenn man es weiß, ist es in Ordnung und es macht fast gar nichts, dass wir nicht alle zusammen gegessen haben.

Ich würde auf jeden Fall wieder einkehren.

hirsch
Kopernikusstrasse 3
10243 Berlin – Friedrichshain
Tel./Fax: 030 / 296 63 296

http://hirsch-friedrichshain.de

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7 Kommentare zu 'Hirsch – kleine Kneipe mit schwäbischer Küche'

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  1. soph sagte,

    am 13. Mai 2007 um 23:08 Uhr

    Ich hatte die überbackenen Käsespätzle. Das Essen hat die Bezeichnung “Gehaltvoll” mehr als verdient. Nach der Portion wuchs sofort in mir das Verlangen nach einer Couch. Es schmeckte in jedem Fall sehr gut, allerdings hätte für meinen Geschmack der Käse ein wenig mehr schmecken können. Da mir aber auch die Käsespätzle im Knill nicht nach genug Käse geschmeckt haben, kann es auch einfach sein, dass ich ein falsches Bild von Käsespätzle habe (bzw dem Käse den man dazu benutzt). In jedem Fall würde ich das Essen nochmal nehmen, wobei ich beim nächsten Mal wo auch eher zu den Krautschlupfnudeln tendieren würde.

    Eine schöne kleine Kneipe im Friedrichshain, die sich, wie fast alles auf der anderen Seite der Warschauer Straße, vom Friedrichshainer Einheitsbrei sehr schön abhebt.

  2. OrgaQueen sagte,

    am 17. Dezember 2007 um 00:13 Uhr

    Habe dem Hirsch heute 5 Sterne gegeben. Bei unserem spontanen Besuch zum Abendessen hat einfach alles perfekt geklappt: Ruhiger 6er-Tisch im hinteren Bereich, große und liebevoll angerichtete Portionen, sehr leckeres Essen, weihnachtlich gepflegte Deko (aber nicht zu viel, teilweise dezent versteckt), entspannte Grundstimmung bei Kerzenschein, nettes Publikum um uns herum, routiniert-gelassen freundlicher Service, witzige XMAS-Specials wie Weihnachtsweizen oder Glühwein waren zu haben. Was will man mehr!

  3. nehnehneheherbrenntdiebvg sagte,

    am 20. Mai 2008 um 11:34 Uhr

    na ja, ich war dort auch mal. Nette Atmosphäre stimmt, aber die Spätzle sind aus der Tüte und schmecken nach Metro – also nicht zu viel erwarten bei dem Preis.

  4. OrgaQueen sagte,

    am 25. November 2008 um 21:25 Uhr

    Wieder Im Hirsch gewesen. Es gab für mich wieder Krautschupfnudeln. Mein Lieblingsessen. Die sind unverändert lecker. Dennoch hätte ich sie mir ein bisschen mehr angebraten gewünscht. Das werde ich beim nächsten Mal einfach bei der Bestellung mit ansagen.

    Ansonsten wurde der Hauptraum zweigeteilt. Querdurch verläuft eine Wand mit großen Fenstern drin. Jeder sieht jeden, ist aber doch abgetrennt. Ich nehme mal an, das haben die für die Raucher/Nichtraucher gemacht. Ist auf jeden Fall eine witzige Lösung.

    Die Atmosphäre war sehr entspannt. Kerzenschein, langsame Musik, Glühwein und nur ein paar Gäste an diesem Abend. Schön, schön – weiter so!

  5. soph sagte,

    am 25. November 2008 um 23:51 Uhr

    Ich war, unabhängig von OrgaQueen, zusammen mit immer-hungrig letzten Mittwoch auch mal wieder im Hirsch. Die Speisen haben ein kleines “Update” erfahren. Neu ist das Schnitzel mit Spätzle. Das haben wir beide dann gleich mal bestellt.
    Sah ein ganz klein wenig wie fertig gekauft aus, will mich da aber nicht allzu sehr aus dem Fenster lehnen. Hat geschmeckt, war aber keine Offenbarung. Nächstes mal nehme ich wieder Krautschlupfnudeln oder Käsespätzle.

    Die Trennwand ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig. Aber vermutlich ist die jetzt schon so lange da, das nur uns das noch auffällt ;)

  6. OrgaQueen sagte,

    am 30. Dezember 2008 um 23:32 Uhr

    Ich habe im Hirsch mal was ganz anderes bestellt. Nicht immer die Krautschupfnudeln. Zugegeben: es fiel mir sehr schwer darauf zu verzichten. Aber die Entschädigung war adäquat.

    Für 2,10 Euro gab’s 2 Scheiben Brot mit Schwarzwälder Schinken, dazu einen kleinen Salatteller zu 2,70 Euro und eine heiße Zitrone mit viel Honig für 1,50 Euro. Die Fotos sind oben mit in der Galerie.

    Das war wirklich ein hervorragendes Abendbrot! Ganz liebevoll angerichtet und das mitten in der Woche. Macht weiter so!

  7. Berliner Fresse » Sociale – Frühstück und Brotzeit am Comeniusplatz sagte,

    am 19. Juni 2011 um 17:53 Uhr

    [...] Café Sociale laufe ich seit Jahren dran vorbei. Immer hat es uns woanders hingezogen: Hirsch, Feuer und Flamme, Knill, Jägerklause oder Bierhof. Zwischendurch wurde eine Gewerbeeinheit weiter [...]

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