Berliner Fresse

La Familia – italointernationales außergewöhnliches Essen mit Ehre

Geschlossen by OrgaQueen am 12. April 2007

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Diese Woche stießen wir bei unserem wöchentlichen Restaurantbesuch eher zufällig auf das LA FAMILIA. Unser ursprüngliches Gasthaus viel aus unserem finanziellen Rahmen. Kurz entschlossen, liefen wir die Simon-Dach-Straße entlang und kehrten hier ein.

Anfangs ließen wir erst mal nur von draußen die Tagesangebote auf der Kreidetafel auf uns wirken. Völlig unschlüssig standen wir vor der Eingangstür, weil auch Veggie sich fragte, ob denn das Angebot auch ihrer Ernährungsphilosophie gerecht werden würde. Die Entscheidung erleichterte uns ein freundlicher Kellner. Er kam zu uns vor die Tür und hatte mit zwei drei flotten, freundlichen und vor allen informativen Sprüchen die Situation geklärt. Auf die Frage nach vegetarischen Gerichten, konnte er uns spontan mindestens neun aus dem Kopf aufsagen. Also sind wir den einladenden Worten gefolgt und mit rein.

Das Resto macht einen gemütlichen Eindruck, ist eher klein und es roch schon lecker aus der Küche. Die aufwendig gestaltete Karte hielt mindestens 15 Saftsorten für mich bereit. Die große Erdbeersaftschorle kostet 3,35 Euro.

Ich nahm aus der Tageskarte das rosa gebratene Rumpsteack mit gefüllten Cannelonis an Steinpilz a la créme (oder so) für 11,50. Der Kellner erklärte mir noch, dass rosa nicht blutig sei und dass man es auf keinen Fall “durch” essen dürfte. Ich muss gestehen, dass mein Essen sehr, sehr gut war. Sowohl das Fleisch als auch die Beilagen überzeugten mich absolut.la_familia_rumpsteak.jpg

Immerhungrig hatte an diesem Abend leider weniger Glück. Seine Hummersuppe war leider versalzen, wurde aber anstandslos gegen eine Mango-Chili-Suppe ausgetauscht, die wohl sehr gut war. Und dann war da noch sein Hauptgericht: kross gebratenes Zanderfilet in Plaumen-Weißweinsoße auf Kartoffelpüreé. Diese Komposition kam gar nicht an und er gab sein Essen zurück. Als kleinen Trost wurde ihm ein Kokosmousse-Desert auf’s Haus serviert. Wie das war, kann er vielleicht selber kommentieren.

la_familia_kross_gebratener_zander.jpg

Anbei noch das Bild der Limonen-Tagliatelle, von dem Veggie sehr begeistert war.la_familia_tagliatelle.jpg

Die Karte bietet eine vielfältige extravagante Auswahl an Gerichten, so dass wir bestimmt wieder das La Familia besuchen werden. Wer mal was anderes Essen will, ist hier auf jeden Fall richtig. Mir hat’s geschmeckt und ich würde gerne wieder hingehen – schon wegen dem Kellner, der locker und entspannt und dennoch flott seine Schicht meisterte. Sehr gut!

PS: Das mit der Ehre stand im Intro der Speisekarte und kann euch entweder Sagdochauchmalwas erklären oder ihr schaut selbst vorbei.

La Familia
Simon-Dach-Straße 28/29
10245 Berlin
Telefon: 29 00 92 82

http://lafamilia-berlin.de/

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4 Kommentare zu 'La Familia – italointernationales außergewöhnliches Essen mit Ehre'

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  1. soph sagte,

    am 13. April 2007 um 00:31 Uhr

    Dafür das wir eher unzielstrebig umherirrten und auch noch beinahe am La Familia vorbei gelaufen sind, war das mal ein extrem gelungenes Restaurant. Schon lange nicht mehr hatte ich eine Karte in der Hand, auf der soviel Gerichte waren, die mir auf Anhieb zusagten. Ich konnte mich absolut nicht entscheiden, was ich nun lieber ausprobieren möchte.
    Ich entschied mich für die Mango Chili Suppe und den La Familie Ruccola Salat.Die Mango-Chili-Suppe mit Halumi Käse hat zwar kein bisschen nach Chili geschmeckt, war aber sowas von lecker das ich jetzt beim schreiben gleich noch eine essen könnte und wahrscheinlich sind Gewürze nur dann richtig eingesetzt, wenn man sie nicht herausschmeckt.
    Der Salat – Rucola, Halumi, Ananas – schmeckte in dieser Kombination auch sehr gut. Allerdings fehlte mir ein wenig der geschmackliche Aha Effekt, das Ananas-Dressing war kaum zu schmecken. Ich hätte doch lieber den Mexikanischen Salat essen sollen, doch leider stiess die Erdnuss Sauce (Zitat:”…beim Salat kann sowas immer rumspritzen..”) nicht auf Gegenliebe bei meinem Hülsenfruchtallergie geplackten Nachbarn. Trotzdem bin ich ordentlich Satt geworden und ich weiss jetzt das Ananas und Halumi sehr gut zu einander passen.
    Die Bedienung war sehr gut, am späteren Abend erfuhren wir, dass ein Kellner nur zum Probe Arbeiten im Restaurant war, mir würden spontan ein paar Restaurants einfallen in denen diese Probearbeit jeden festangestellten Kellner locker ausgestochen hätten.
    Ins La Familia gehe ich mit Sicherheit nochmal. Auf der Karte sind noch mindestens 3 Gerichte die ich auf jeden Fall noch probieren muss!

    Leider hatte unser immer-hungrig an diesem Abend doppelt Pech. Schade, aber er kann ja nicht immer Satt nach hause gehen! :)

    Endlich mal wieder ein Restaurant im Simon Dach Kiez, der aus dem üblichen Sahneköstlichkeiten Hervorsticht. Danke!

  2. Berliner Fresse » Bogus - merkwürdiger Küchenmix auf Tischdecke an Kerzen sagte,

    am 29. April 2007 um 21:45 Uhr

    [...] Essen. Ich hatte meine Qual bei der Auswahl. Im Gegensatz zum La Familia, auf dessen Speisekarte mindestens zehn Gerichte stehen, die ich sofort bestellen würde, reizte [...]

  3. Naddl sagte,

    am 01. Mai 2007 um 23:02 Uhr

    Eigentlich wollten wir im Teamventure Sportspark eine Grillwurst zum Abendbrot essen. Da hat es am Samstag so lecker gerochen, doch heute war nichts mit Grillen. Also weiter Richtung F’Hain-City bis zum Nil, einem kleinen orientalischem Imbiss (nicht libanesisch). Erfahrungsgemäß dauert es dort immer recht lange mit der Zubereitung, und da sich bereits eine Menge Menschen in dem kleinen Raum befanden, die alle noch kein Essen hatten, sind wir wieder abgezischt und probierten noch mal das La Familia aus.

    Da der Ruccolasalat schon mal gelobt wurde, hab ich mir den bestellt. Für 8,80 Euro kriegt man eine ordentliche Portion mit viel Ruccola, getrockneten Tomaten, gegrilltem und gewürfeltem Haloumi, Ananasstücken und Cocktailtomaten. Es war eine schöne Abwechslung zum Salatallerlei mit Balsamico und sehr köstlich.

    Immer-hungrig hatte wieder mal ein wenig Pech: Seine Limonentagliatelle kam ohne die bestellte Hähnchenbrust, die aber auf Anfrage nachgeliefert wurde, wobei die Nudeln warten mussten und ich mit meinem Salat auch fast fertig war. Dumm gelaufen – aber nicht dramatisch.

    Notiz: Blöd ist irgendwie, dass die Küche anscheinend keinen richtigen Abzug hat, so dass der ganze Essendunst der Küche den Gastraum zuqualmt und die Klamotten hinterher extrem nach Küchengebrutzel riechen. Ich find es auch so ungemütlich, wenn das Resto stark nach Küche riecht. Vielleicht kann man da was machen.

    Geschmeckt hat es auf jeden Fall. Geschmacklich wieder mal was neues erlebt.

  4. Danny sagte,

    am 16. Mai 2007 um 11:03 Uhr

    Das La Familia entdeckten wir eher zufällig.
    Das Ambiente ist sehr einladend und die Musikauswahl spitze. Das Personal ist zuvorkommend und ausgesprochen freundlich.
    Die Speisekarte macht einem die Auswahl sehr schwer, da fast alle Gerichte interessant klingen.
    Wir entschieden uns für den La Familia Ruccola- Salat mit Ananasdressing und Haloumikäse und für Spargelkreation zum selber basteln – in unserem Fall mit Spiegelei und Leberkäse. Die Bastelanleitung ist eine sehr gute Idee, da man sich der Geschmacksrichtung entsprechen ein Gericht zusammen stellen kann und somit die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass es einem auch schmeckt.
    Beides war phantastisch. Das Ananasdressing hat mich echt umgehauen und es gab nichts auszusetzen, was bei Salat in anderen Lokalitäten schon des öfteren vorkommt. Selbst die Beilagen des Spargelgerichtes waren super zubereitet.
    Die Preise sind bei den Speisen angebracht.
    Die Cocktailkarte ist auch sehr gut zusammengestellt.
    Fazit: Wir kommen jetzt öfter und werden die Speisekarte von vorn bis hinten durchprobieren. Kann man auf alle Fälle weiter empfehlen!

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