KNILL – Restaurant Bar Frischemarkt

In recht kleiner aber feiner Runde ging es gestern zum “Essen testen am Mittwoch” ins KNILL. Keine Ahnung, wo und wie die OrgaQueen dieses Restaurant gefunden hat. Aber es war seit langem mal wieder schön ruhig und angenehm. Die Musik war keinesfalls zu laut und ermöglichte eine angeregte Unterhaltung.
Restaurant Bar Frischemarkt steht auf den Karten. Obwohl ich bei Frischemarkt an einen besseren Supermarkt mit ein paar Tischen und Stühlen gedacht habe, waren die Räumlichkeiten im KNILL sehr geschmackvoll eingerichtet und dekoriert. Da hat jemand ein Auge für Interieur und schöne Farben. TOP!
Die einzige anwesende Bedienung war sehr freundlich und immer zur rechten Zeit am Tisch um neue Bestellungen aufzunehmen bzw. abzuräumen. Ich entschied mich – einer Empfehlung der Bedienung folgend – für eine Kraftbrühe mit Brätknödel, Züricher Geschnetzeltes mit Rösti, Pfannkuchen mit Kompott nach Jahreszeit (in diesem Fall hausgemachte Konfitüre) und einen Kaffee.

Die Kraftbrühe war bei weitem besser, als die “Getrüffelte Fritattensuppe mit Steinpilznockerl” vom Weihnachtsmenü im “Café und Restaurant Sarah Wiener im Hamburger Bahnhof” aber weit weg von der Tschechischen Vorsuppe – man war die gut.
Das Züricher Geschnetzelte mit Rösti war leider anders als erwartet. Die Soße um das Fleisch schmeckte ein wenig süßlich. Leider wollte keiner meiner Begleiter kosten, sonst hätten wir hier noch eine zweite Meinung. Der Rösti war geschmacklich in Ordnung. Zwei Röstis wären sicher keine zu übertrieben große Portion
. Zumal man die Soßen kostenfrei und so viel man möchte als Nachschlag bekommt.

Der “Pfannkuchen mit Kompott nach Jahreszeit” war sehr liebevoll angerichtet und hat zusammen mit dem Kaffee gut geschmeckt.

Mit der Forderung der Rechnung kam ein freundliches Angebot zu einem kostenfreien Obstbrand. Direkt aus der Flasche am Tisch eingeschenkt habe ich trotzdem verpasst mir den Namen zu merken. Schade eigentlich, weil Flasche und Inhalt einen guten Eindruck hinterließen. Sehr angenehm ist es immer wieder, wenn die gastronomischen Mitarbeiter von der Zusammensetzung der Gäste auf die Art der bevorzugten Zahlweise – in unserem Fall natürlich wieder paarweise – schließen. Da stört es mich auch nicht, wenn sich die Bedienung mit an den Tisch setzt und in Ruhe und richtig die einzelnen Rechnungen zusammen stellt.

Alles in Allem ein schöner Abend in einem Restaurant, dass uneingeschränkt weiter zu empfehlen ist. Ich kann nur hoffen, dass Berichte wie dieser zu mehr Kundschaft beitragen, damit uns das KNILL noch lange erhalten bleibt.
Preis und Leistung und Service
5/10 und 7/10 und 8/10
Sorry für die Qualität der Bilder. Ich bin zwar immer der Meinung besser schlechte Bilder als gar keine, aber hier zweifle ich selbst
Wer gern selber testen will, findet hier die Kontaktdaten
Achtung! Im Moment ist Dienstag Ruhetag:
KNILL – Restaurant Bar Frischemarkt
Gubener Str. 41
10243 Berlin – Friedrichshain
Tel: +49 (0) 171 / 479 20 97


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am 04. Januar 2007 um 11:28 Uhr
Das Knill wurde mir von meinem Bruder empfohlen. Er war selber schon da und hat es für sehr gut befunden. Einfach wieder mal was anderes essen.
Im Knill gibt es Eistee nach einem Geheimrezept des Hauses. Man bekommt 0,5 Liter für 1,90 Euro. Echt lecker und unbedingt zu probieren.
Als Hauptspeise nahm ich Krautspatzen für 6,80. Das sind Teignockerln mit Sauerkraut und Speckwürfeln. Sehr deftig und absolut ausreichend.
Noch zu bemerken: es ist ein Nichtraucherrestaurant. Es steht zwar nicht dran, aber es gab keine Ascher und die anderen Gäste haben auch nicht geraucht.
Fazit: Restaurant mit viel Stil und Geschmack. Immer wieder gerne.
am 04. Januar 2007 um 12:52 Uhr
Ich hatte mich für die Käsespätzle und dazu eine Portion Leberkäse entschieden. Der Leberkäse war irgendwie ganz anders als man ihn kennt, zum einem waren die Stücken Rund, meine erste Befürchtung war Jägerschnitzel, zum anderen waren die 2 Scheiben einzeln gebraten, erhöhte noch die Befürchtung, es war aber eindeutig Leberkäse. Allerdings muss ich sagen, dass durch das Braten und das Reichen von normalen, nicht süßem, Senf keinerlei geschmackliche Erinnerung an echten Leberkäse geweckt wurde.
Die Käsespätzle haben nach Käse geschmeckt, nochmal essen würde ich Sie nicht, da ansonsten zu wenig Geschmack drin war.
Ansonsten ist das Restaurant, wie oben beschrieben, sehr angenehm. Die Bedienung war nett, freundlich und schnell. Meine Essenswahl war leider weniger gut, ich hätte doch das Wienerschnitzel nehmen sollen.
Die Preise fand ich insgesamt weniger schlimm, die Käsespätzle für 6.80, der Leberkäse für 3.50 und die große Cola für 2.50 sind eher preiswert. Auch ein Wiener Schnitzel für 12,80 ist für ein – Wiener – Schnitzel eher normal.
Ob ich nochmal hingehen würde weiss ich nicht, aber die Geschmäcker sind ja verschieden
am 04. Januar 2007 um 13:25 Uhr
Ich hatte auch die Käsespätzle. Die haben natürlich “anders” geschmeckt, als das Zeugs was man sonst so bekommt – also Tütenspätzle mit Gouda oder so.
Die Spätzle war 1A und schön in Schmalz gebrutzelt. Und der Käse schmeckte nach einer Art Berg- oder Höhlenkäse. Sehr käsig. Ist aber definitiv NICHT jedermanns Sache. Mir hats sehr gut gemundet.
am 04. Januar 2007 um 19:47 Uhr
Vielleicht war der Koch auch einfach ein anderer, denn du warst ja bei diesem Besuch nicht dabei.
Denn der gute Geschmack ist meinen Spätzeln abhanden gekommen.
am 07. Januar 2007 um 22:02 Uhr
@ soph
frag mal nadja nach nockerln mit wenig eiern und salz die in schmalz gebrutzelt sind – dazu strenger höhlenkäse – wenn sie sich das vorstellen kann frag sie mal ob sie glaubt, das dir das schmecken würde
am 07. Januar 2007 um 22:25 Uhr
Der Punkt ist doch aber, mir hat meins nach zu wenig geschmeckt. Das kann ja dann wohl nicht übereinstimmen, oder?
Ich meine ich bin ja nicht der, der alles nachwürzt, sowas mache ich eher selten. Das wiederspricht sich also, bei mir war kein geschmack drin, nen hauch von Stinkerkäse (gerne auch höhlenkäse) mehr nicht.
PUNKT
am 07. Januar 2007 um 22:40 Uhr
Wir waren heute wieder (diemal mit 9 monatiger Tochter) im Knill. Leider war der auf der Karte genannte kostenlose Hipp-Brei alle und auch kein Kinderstuhl da. Dafür rauchfrei, gemütlich, mit netter, schneller Bedienung und lecker Essen (Züricher Geschnetzeltes war sehr lecker !!)
am 28. Januar 2007 um 14:46 Uhr
also,
das KNILL ist kein nichtraucherrestaurant. als meine begleiterin ihre zigaretten auf den tisch gelegt hat, kam gleich unaufgefordert der aschenbecher und wurde sehr aufmerksam kontinuierlich ausgewechselt.
ansonsten: fragen hilft immer, gell ?!!!
ich esse und trinke immer wieder sehr sehr gerne im KNILL weil das publikum so schön durchwachsen ist, der laden echt stil hat, der service nett und aufmerksam und natürlich speisen und getränke 1A…
meine oase in dieser stadt. ich schliesse mich obigem kommentar an und hoffe, viele entdecken dies noch und sorgen dafür, dass das KNILL eine institution wird.
ich empfehle meine leibgerichte: käsespätzle, bubaspitzen (oder so…) und individuelle gestaltungsmöglichkeiten der beilagen für mich als vegetarierin sowie die desserts…neulich gabs ausser der reihe ein mango-yoghurt mousse…l-e-c-k-e-r- !!!
HINGEHEN !
ach und ausserdem: ich habe auch einen kinderstuhl gesehen…und kinder die mit kreide auf der riesigen tafel gemalt haben !!!
am 29. Januar 2007 um 19:02 Uhr
Knill for presidet
am 17. Februar 2007 um 19:21 Uhr
Ich glaube es wurde auch nicht behauptet, dass es sich um ein Nichtraucherresto handelt – es ist mir und den anderen nur POSITIV aufgefallen das NICHT geraucht wurde und auch keine ollen Ascher auf dem Tisch standen.
am 15. Oktober 2007 um 22:33 Uhr
Neun Monate später … wieder mal im Knill gewesen.
Immer-hungrig hatte als Vorspeise die Käsesuppe für 3,40 € und als Hauptgang die Sauren Linsen mit Spätzle und Wiener Würstchen für 8,80 €. Die Suppe fand er wohl lecker, die Linsen haben ihm gar nicht geschmeckt, was an der regional-typischen Zubereitung und nicht am Essen selbst lag. Es war wohl einfach nicht sein Ding.
Käsesuppe
Saure Linsen
Ich bestellte mir Sauerbraten mit Apfelrotkohl und Semmelknödeln von der Wochenkarte. Preis vergessen. Der Sauerbraten war ein wenig durchwachsen (was man nur noch selten findet, den Braten aber schön saftig macht), der Rotkohl war selbst gehobelt und äußerst lecker, die Semmeknödel mit der vielen Soße haben prima geschmeckt. Es gab nur einen (kleinen) unangenehmen Haken: am Knödel klebte ein Barthaar vom Rauschebart des Kochs. Sowas passiert, sollte aber vermieden werden.
Sauerbraten
Außerdem ist an diesem Tag das Wiener Schnitzel mit den Kartoffelecken ganz und gar nicht gelungen. Beides wurde fast dunkelschwarz frittiert.
Schnitzel
Hingegen sahen der Havelzander, das Geschnetzelte Züricher Art oder der Leberkäse sehr gelungen aus.
Havelzander
Geschnetzeltes
Leberkäse
das war’s
am 02. Dezember 2007 um 20:13 Uhr
Ich wollte heute mal auf die Webseite vom Knill gehen, um auf die Karte zu gucken, ob die auch Weihnachtsessen anbieten. Leider war die Seite nicht erreichbar und ich hab recherchiert. In einem Blog fand ich einen Eintrag vom 4.11.07, dass das Knill ” … WEGEN BETRIEBSAUFGABE GESCHLOSSEN” wurde. Weiß jemand mehr? Macht der Wirt was Neues? Wir waren doch letztens noch da!
am 25. März 2008 um 22:25 Uhr
Wow, sehe ich das richtig ein Spätzle Restaurant in Berlin?
Kommt endlich mal Esskultur in unsere Hauptstadt, hoffentlich essen Merkel und Co demnächst auch dort, denn Spätzle machen schlau.
Könnte ja nicht schaden bei denen.
Spätzle selber machen ist übrigens einfach, auch für Berliner:
http://www.spaetzlewunder.de/index.php/Start/Kochen+und+Geniessen
So geht es.
Siegfried
am 27. März 2008 um 15:54 Uhr
Wie man ein paar cm weiter oben lesen kann, ist das Knill leider zu. Spätzle gibts in Berlin aber auch noch woanders, z.b. gleich um die Ecke vom ehemaligen Knill: Hirsch
Ansonsten wollte ich nur den Tipp geben, dass Links in Blog Kommentaren nix für den Pagerank bringen (Infos: Nofollow), aber vielleicht sehe ich auch nur Gespenster und der Kommentar wirkt nur zufällig so wie ein Versuch einen Link zur eigenen Seite zu setzen.
am 19. Juni 2011 um 17:55 Uhr
[...] laufe ich seit Jahren dran vorbei. Immer hat es uns woanders hingezogen: Hirsch, Feuer und Flamme, Knill, Jägerklause oder Bierhof. Zwischendurch wurde eine Gewerbeeinheit weiter gezogen, um einem neuen [...]